Polyurethan im WDVS ist gefragt

IVPU

IVPU

Bild: Industrieverband Polyurethan-Hartschaum e. V.

Produktqualität, Verlässlichkeit der Produkteigenschaften und das Zusammenspiel der Systemkomponenten spielen bei einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS) eine entscheidende Rolle. Dämmstoffe aus Polyurethan-Hartschaum (PU) werden in der Fassadendämmung häufig eingesetzt, weil sie bei hoher Dämmleistung schlanke Aufbauten, eine hohe Dauerhaftigkeit und gute brandschutztechnische Eigenschaften ermöglichen. WDVS-Systemanbieter und PU-Dämmstoffhersteller haben jetzt eine Arbeitsgruppe im Industrieverband Polyurethan-Hartschaum (IVPU) unter der Leitung von Bernd Biebricher, Dinova GmbH & Co. KG, gegründet, um Fragen zur Technik und Qualitätssicherung zu erörtern. In der neuen Qualitätsrichtlinie sollen Qualitätsmerkmale von PU-Dämmstoffen im WDVS entwickelt werden.
Bei einem WDVS müssen die Systemkomponenten aufeinander abgestimmt sein, um eine optimale Funktion zu gewährleisten. Die zur jeweiligen Systemlösung gehörenden Produkte sind bindend und nicht durch andere oder ähnliche Materialien austauschbar. Im Zuge steigender energetischer Anforderungen wurden WDVS immer mächtiger. Dicke Dämmschichten werden inzwischen von vielen Bauherren nicht nur als optisch störend empfunden, sondern stoßen zunehmend auch an konstruktive Grenzen. 2013 betrug die durchschnittliche Dicke 14 cm. Dachüberstände reichen nicht aus, Verkehrswege werden unzulässigverengt. Einen Ausweg bieten WDVS auf derBasis von PU-Dämmstoffen in den Wärmeleitfähigkeitsstufen WLS 026 bis WLS 028. Im Vergleich zu herkömmlichen Dämmstoffen ist PU bei gleicher Leistung um 18-25% dünner.

www.ivpu.de

bauplaner 12/2014-2

 

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