Minimalistischer Scanner für mobilen Einsatz

Leica BLK360

Leica BLK360 - minimalistischer Scanner für mobilen Einsatz / Quelle alle Bilder: Leica Geosystems

Der Leica BLK360 wurde erstmals auf einer AutoDesk University Veranstaltung 2016 vorgestellt. Im Rahmen eines Leica Media Round Tables wurde er Mitte 2017 in London präsentiert und kann ab sofort in Europa erworben werden.

Leica BLK360

Der Scanner ist 16,5 cm groß, 10 cm im Durchmesser und wiegt ein Kilogramm, und ist damit der kleinste Scanner auf dem Markt. Die Außenhülle ist aus schwarzem eloxiertem Aluminium. 

Das Hauptaugenmerk des Designs lag bei dem Produkt auf der mobilen Nutzung; der fertige Scanner sollte vielseitig einsetzbar und portabel sein. Zum Transport wird eine durchsichtige Haube mit integrierter Grundplatte mitgeliefert. 

Die HD-Kamera hat ein 360* Sichtfeld und nimmt während des Scanvorgangs 360.000 pts/sec auf. 

Die minimale Reichweite für Aufnahmen liegt bei 0.6 Metern; die maximale bei 60 Metern. Es gibt drei vorgefertigte Messmodi zwischen denen der Anwender auswählen kann.

Ein LED Blitz für variierende Helligkeitsverhältnisse ist ebenfalls integriert. Des Weiteren laufen Weißabgleich und Noise Reduction automatisch ab. Während des Scans erfasst eine Wärmebildkamera gleichzeitig die unterschiedlichen Raumtemperaturen. 

Der Leica BLK360 verfügt über eine eigene Speicherkapazität von bis zu 100 Setups und die Laufzeit der internen Batterie liegt bei etwa 40 Scans.

Der Scanvorgang für einen Fulldome-Scan mit Wärmebild und sphärisches Bild dauert drei Minuten. Um den Scan zu starten wird der einzige Knopf des BLK360 gedrückt und der Vorgang beginnt nach 10 Sekunden Vorlaufzeit.

Der fertige Scan kann mit bereits aufgenommen Bildern verknüpft und zu einem kompletten Raumscan zusammengefügt werden. Wenn mehrere BLK360 Geräte im selben Raum in Betrieb sind, können diese auf einander abgestimmt werden.

Leica BLK360

Der Scanner eignet sich durch sein minimales Design und die Möglichkeit der mobilen Nutzung für verschiedene Einsatzgebiete. So kann er sowohl bei Bauplanungen genutzt, als auch auf Baustellen eingesetzt werden. Gebäudetechniker, Bauplaner und Architekten sollen mit dem  BLK360 neue Möglichkeiten haben, ihre Projekte zu planen. Der vereinfachte Umgang mit dem Produkt und die Veränderungen des Reality Capture-Prozesses öffnet sich das Produkt und die genutzte Technologie auch für Gruppen, die nicht direkt mit Bauplanungsprozessen in Verbindung stehen.

Leica BLK360

Um den mobilen Aspekt des Scanners zu unterstreichen, wurde in Zusammenarbeit mit AutoDesk eine mobile Version der Software ReCap Pro entwickelt. In der App werden nach Start des Scanvorgangs die aufgenommen Bilder angezeigt. Das Live-Feedback bietet die Möglichkeit, die Aufnahmen direkt zu sichten oder den Scan abzubrechen und mit veränderter Position des Scanners erneut zu starten. 

Die App ist zur Zeit ausschließlich für das iPad Pro (iOS 10 oder neuer) erhältlich und kann im AppStore heruntergeladen werden. Zur Verbindung des BLK360 mit dem iPad kann das integrierte WiFi des Scanners genutzt werden.  

Zum ferngesteuerten Auslösen des Scanvorgangs kann die App ebenfalls genutzt werden. 

Der Leica BLK360 wird zusammen mit Transporthaube, Tasche, Batterie und Ladegerät geliefert. Ebenfalls beim Kauf enthalten ist eine einjähriges ReCap Pro-Abonnement. Der Preis des Produktes liegt bei 15.000€. Der BLK360 kann auf der Leica Geosystems Website vorbestellt werden. Die Bearbeitungszeit der Bestellung liegt momentan bei etwa 20 Wochen. Der Scanner wird in der Schweiz gebaut. 

Mehr Informationen finden Sie auf https://lasers.leica-geosystems.com/eu/de/blk360 

VHF mit Holzweichfaser- Dämmplatte

Vorgehängte hinterlüftete Fassaden (VHF) gelten als robuste Konstruktionen, die bei fachgerechter Montage etliche Jahrzehnte tadellos funktionieren....

Weiterlesen

Sonnenschutz, Design und aktive Glasfassaden

Eine computerprogrammierte Medienfassade in Form eines Isolierglaselements und ein 13 Meter langer „Catwalk“ aus Vierfach-Verbundsicherheitsglas mit...

Weiterlesen

Baustellen mobil dokumentieren und verwalten

Während eines Bauprozesses fallen unzählige Unterlagen zur Vertragsprüfung, zum Bauprozess, aber auch Rechnungen, Mahnungen und andere kaufmännische...

Weiterlesen

KfW-70-Mehrfamilienhaus mit schlanken Wänden

Beim Bau eines Mehrfamilien-Wohnhauses in Stuttgart-Degerloch wurde der gefüllte Mauerziegel „Unipor WS08 Coriso“ eingesetzt. Dieser trägt ohne...

Weiterlesen

Glasfaser-Zugstäbe reduzieren Wärmebrücken

Schöck hat den „Isokorb XT- Combar“ für frei auskragende Bauteile im Programm. Dem Unternehmen ist es gelungen, den Glasfaserverbundwerkstoff „Combar“...

Weiterlesen

Feuer- und Rauchschutztüren für Bürobau in Hamburg

Der deutsche Hauptsitz des Philips-Konzerns in Hamburg setzt Maßstäbe der Bürogestaltung. Die baulichen Besonderheiten liegen im Inneren, wo...

Weiterlesen

Wärmebrückenfreie Dachrandkonstruktionen

Das Attikaelement von Austrotherm ist ein dämmendes Fertigbauteil zur Ausbildung von nicht statisch beanspruchten Attiken. Es ermöglicht die sichere...

Weiterlesen

BIM-LV-Container in AVA.relax integriert

Bereits seit den 90er Jahren entwickelt das Unternehmen Cosoba aus Darmstadt, Experte für AVA-Software, eine Brücke zwischen CAD und AVA. Durch die...

Weiterlesen

Leuchtturmprojekt für die Forschung feiert Richtfest

Im Juli fand der Spatenstich statt, jetzt wurde das Richtfest gefeiert: Auf der Herzo Base II, einem Neubaugebiet in Herzogenaurach, errichtet die...

Weiterlesen