Wärmebedarfsdeckung durch Wärme aus dem Eisspeicher

Kern Ingenieurkonzepte

Grafik: Kern Ingenieurkonzepte

Es klingt frostig, aber Quelltemperaturen um 0 °C sind für Sole-Wasser-Wärmepumpen eine durchaus brauchbare Wärmequelle. Sie erzielen damit bei Vorlauftemperaturen um 35 °C (Fußbodenheizung) gute Arbeitszahlen von deutlich über 4. Der so genannte „Eisspeicher“ nutzt den Umstand, dass beim Übergang von flüssigem Wasser in den festen Zustand (Eisbildung) vergleichsweise viel Wärme freigesetzt wird (Erstarrungsenthalpie). Man kann daher mit einem kleinen (kostengünstigen) Wasserspeicher relativ viel „Wärme“ um 0 °C speichern.
Eisspeicher haben noch keinen Eingang in die Berechnungsnormen zum energiesparenden Bauen gefunden. Die Software „Dämmwerk“ stellt daher eine spezielle Simulation zur Bedarfsdeckung für den Eisspeicher zur Verfügung. Man kann damit über ein ganzes Jahr die Wärmeentnahme, den Speicherzustand und die Regeneration des Speichers stundenweise simulieren (8.760 Berechnungsschritte).
Der Wärmebedarf kann aus den EnEV-Bilanzen nach DIN V 4701-10 oder DIN V 18599 übernommen und der Strombedarf der Wärmepumpe sowie der restliche Wärmebedarf zurückübergeben werden.
Analoge Berechnungsmöglichkeiten werden auch für thermische Solarkollektoren (Solarsimulation), Luft-Wasser-Wärmepumpen und Sole-Wasser-Wärmepumpen mit Erdsonden oder Erdkollektoren als Wärmequelle angeboten.
Auf der BAU 2017 stellt Kern Ingenieurkonzepte die aktuelle Version der Bauphysik- und EnEV-Software „Dämmwerk“ vor.

www.bauphysik-software.de

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