Kathodischer Korrosionsschutz mit Carbongewebe

Sika

Sika sorgte im Karstadt-Parkhaus für Bauwerksschutz mit einem Oberflächenschutzsystem und einem Mörtel, der sich zur Einbettung von Carbonbeton eignete. / Quelle: Robert B. Fishman/vor-ort-foto.de

Das Karstadt-Parkhaus in Bielefeld zählt zu den größten der Stadt. Bis Ende 2019 findet eine Sanierung der Parkflächen statt, denn in dem  ber 50 Jahre alten Gebäude gab es deutliche Mängel und Abnutzungen: Die Betonoberfläche war durch Risse und Abplatzungen zum Teil stark geschädigt, sodass Schadstoffe ungehindert eindringen konnten. Die Folge: chloridinduzierte Lochfraßkorrosion am Bewehrungsstahl und damit eine Verringerung des Bewehrungsquerschnitts. Dem Parkhausbetreiber war es wichtig, eine langlebige Lösung zur Wiederherstellung und Ertüchtigung des Bauwerks umzusetzen. Daher erarbeitete Sika ein Sanierungskonzept in enger Zusammenarbeit mit der Koch GmbH, welche sich auf Instandsetzungen mit Carbonbeton und kathodischem Korrosionsschutz spezialisiert hat. Die Empfehlung lautete, den Beton instand zu setzen, den stark geschädigten Stahl durch nicht korrosionsfähiges Carbongewebe zu ersetzen und den noch funktionstüchtigen Bewehrungsstahl mithilfe eines kathodischen Korrosionsschutzes langfristig zu schützen.

Der Vorteil des Carbons: Es hat eine höhere Zugfestigkeit als Stahl und ist leichter. Das bedeutet, dass sich die statische Tragfähigkeit durch den Einsatz von Glasfaserbewehrung und Carbongelegen mit geringerem Materialaufwand wiederherstellen und sogar vergrößern lässt. Außerdem ist Carbon alkali- und korrosionsbeständig und ermöglicht somit einen nachhaltigen Schutz des Bauwerks.

Darüber hinaus wurden die Parkflächen mit dem Oberflächenschutzsystem (OS 8) „Sika Car- Deck Static N I“ versehen.

www.sika.de

 

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