DÄMMWERK 2017: Berechnungsmodule Schallschutz und Raumakustik Neue DIN 4109:2016

KERN ingenieurkonzepte

Bild: KERN ingenieurkonzepte

Der schalltechnische Nachweis für Wohnungstrennwände und -decken, Haustrennwände, Außenwände, Treppenhäuser und Dächer in Massiv-, Leicht- oder Mischbauweise kann in DÄMMWERK 2017 nach aktueller Norm und, alternativ oder zum Vergleich, nach den früheren Regelwerken (DIN 4109:1989, EN ISO12354:2004, E DIN 4109:2013) geführt werden. Datenbanken für Vergleichsquerschnitte in Leichtbauweise, Stoßstellendämm-Maße, Bauelemente und diverse automatische Analysefunktionen stehen bereit.
Die neue DIN 4109 ist im Juni 2016 als gültiges Regelwerk erschienen. Das neue Berechnungsverfahren ist aufwendiger, im Ergebnis aber auch genauer geworden. Teil 1 regelt die Mindestanforderungen an den Schallschutz, Teil 2 die rechnerischen Verfahren und die Teile 32 bis 36 enthalten die Eingangsdaten für unterschiedliche Bauweisen. Bei dem neuen Ansatz werden der direkte und die meist 12 flankierenden Übertragungswege auf der Basis ihrer bewerteten Einzahlangaben berücksichtigt. Der Rechenwert für das erreichte Bau-Schalldämm-Maß ergibt sich aus der energetischen Addition aller relevanten Schallwege abzüglich eines Sicherheitsbeiwertes. Lärm aus der Nachbarwohnung oder von der Straße mindert die Wohnqualität und kann zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Die in der Abbildung hervorgehobenen Bauteile sind daher schalldämmend zu konstruieren und die übertragenen Schallpegel rechnerisch nachzuweisen.
Abgerundet wird das Softwaremodul mit den Berechnungsoptionen zur Raumakustik, Schallabsorption in Räumen mit akustischen Anforderungen (Unterrichtsräume, Vortragsräume, Konzertsäle …) und zur Hörsamkeit (DIN18041:2016). Die Berechnung der Nachhallzeit wird nach EN 12354-6 für Räume mit diffusem Schallfeld oder mit unregelmäßiger Absorptionsverteilung angeboten.

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