BIM World MUNICH

Die BIM World MUNICH ist die führende Veranstaltung für anwenderbezogene Lösungen rund um die digitale Modellierung von Gebäudeinformationen und neue (IoT)-Technologien für das Bauwesen, die Immobilienwirtschaft und die Stadtplanung. Die Messe mit über 180 Ausstellern und integrierter Breakout Panel Session, einem 2-tägigen internationalen Congress zu aktuellen Branchenthemen mit 200 Referenten sowie einer Innovationsfläche für Start-Ups mit Open Innovation Stage ist DER TREFFPUNKT IN D-A-CH FÜR DIE DIGITALISIERUNG DER BAU- und IMMMOBILIENBRANCHE.

Im Fokus der BIM World 2019 stehen u.a. der neue Digital Facility Management Hub, Smart Territory Lösungen, die unsere Städte und Kommunen intelligent werden lassen, sowie das Zusammenspiel vom digitalen Gebäudemodell und neuen disruptiven IoT-Technologien für das sensorgestützte Bauen und Betreiben. Die Highlights des Congressprogramms sind BIM und nachhaltiges Bauen, BIM und GIS, das digitale Property Management, BIM und digitale Baustelle, BIM Visualisierung (VR/AR, 3D etc.), cloudbasierte BIM-Lösungen und Tools, BIM für Smart Cities sowie die Best Practices für digitale Planungstools und Bautechnologien.

Nach dem großen Erfolg der BIM Town und des BIM/Smart Construction Awards 2018 bekommen die Innovationen wieder einen eigenen Ausstellungsbereich. Die BIM Town ist ein Marktplatz für alle Innovatoren, Disruptoren, Start-Ups und R&D-Teams, die Ihre digitalen Produkte und Services für Design, Produktion, Konstruktion und Management der Real Estate und unserer Smart Cities auf der BIM World präsentieren und Ihre Innovationen auf der BIM Town Bühne pitchen können. In 2019, ist auch die Innovation World Cup® Series, der weltführende Open Innovation Wettbewerb, erneut Teil der BIM World. Start-ups und Tech Entrepreneure können sich um den Smart Building / Smart Construction Innovation World Cup® bewerben und die Zukunft der Industrie mitgestalten. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Die BIM World MUNICH findet am 26. und 27. November 2019 im ICM in München bereits zum vierten Mal in Folge statt.

https://www.bim-world.de


BIM World MUNICH 2019: alle BIM Akteure sind sich in punkto Digitalisierung einig – „Nicht Reden, Machen!“

München 2. Dezember 2019. Am 26. und 27. November 2019 verwandelte sich das Internationale Congress Center München in den digitalen Hub für die Vorreiter, Querdenker, Tech-Experten und Innovatoren der Bau-, Immobilien und Städtebauindustrie. Über 6500 Besucher fanden dieses Jahr den Weg zur größten Veranstaltung in DACH für die Digitalisierung der Bau- und Immobilienwirtschaft. Neue digitale Technologien, innovative Ideen, reger Fachaustausch, spannende Diskussionen und internationaler Diskurs: auf der BIM World MUNICH 2019 waren sich die Hauptakteure der Bauindustrie einig, es geht jetzt um die konkrete Umsetzung von BIM mit der Maxime – „Nicht Reden, Machen!“.

Über 200 Aussteller präsentierten an zwei Tagen auf der verdoppelten Ausstellungsfläche ihre neusten IT- und IoT-Anwendungen, smarten Produkte und innovativen Services für das Planen, Bauen und Betreiben von Gebäuden und die Stadtentwicklung. Auf 5 Bühnen des Congresses und der offenen Foren berichteten über 200 führende Experten und junge Techpreneure über die Errungenschaften in der Branche, und stellten ihre neuen anwenderorientierten Lösungen vor. Die Digitalisierung im Bau ist auf dem Vormarsch, und die BIM World MUNICH wurde erneut als führende Plattform für alle beteiligten Branchenakteure eindrucksvoll bestätigt.

Dieter Babiel, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie zeigte die Roadmap im Digitalen Planen und Bauen zur Gesellschaft von Morgen auf. International führende Experten und Unternehmen stellten ihre Visionen und konkrete Umsetzungsbeispiele für BIM vor.
Die BIM Town und der Smart Building / Smart Construction Innovation World Cup® Series waren zentraler Teil der BIM World MUNICH 2019. 40 Finalisten aus mehr als 230 internationalen Einreichungen pitchten ihre innovativen Lösungen für Construction, Real Estate, Smart City und Environment auf der BIM Town Innovation Stage. Die hochkarätige Jury evaluierte die Start-ups im Semifinale live vor Ort und kürte die Top-Finalisten BIMspot, Building Radar, DABBEL, Holobuilder und pbb, die dann auf der Hauptbühne im Finale standen. Gewinner wurde Christoph Degendorfer mit seinem Proptech Start-up BIMspot.

Dietmar Bernert, neuer Präsident der BIM World MUNICH konstatiert sehr zufrieden: „In all meinen Gesprächen mit Ausstellern und Teilnehmern gab es nur eine begeisterte Rückmeldung: Wir sind in 2020 definitiv wieder dabei. Die außerordentliche hohe Qualität der Besucher und die Frequenz an den Ständen wurde besonders hervorgehoben und es gibt keine vergleichbare Veranstaltung. Die Teilnehmer kamen mit dedizierten Problemstellungen und suchen JETZT nach konkreten Lösungen. Auf der BIM World wurden direkt Geschäfte abgeschlossen. Mir gefällt auf der BIM World der wachsende Spirit unserer BIM Community. Junge, dynamische neue Gesichter ergänzen uns Rhinozerosse der Szene, sprich: langjährige, beständige Treiber der BIM Themen. Dies hat sich auch in der wachsenden BIM Town und den brillanten Start-ups gezeigt, die hier vor Ort waren. Ich freue mich schon auf ein Wiedersehen auf der BIM World MUNICH 2020.“

Die BIM World MUNICH 2020 findet am 24. und 25. November 2020 im ICM in München statt.

 

Mehr Informationen zum Smart Building / Smart Construction Award der Innovation World Cup Series:

https://www.innovationworldcup.com/sbsc19-bim-world-munich/

PRESSESTATEMENTS: BIM World MUNICH

(Pressekonferenz 2019 am 26.11.2019)

Inga Stein-Barthelmes, Bereichsleiterin Politik, Kommunikation und Presse, Hauptverband der Deutschen Bauindustrie
Ziel des Planens und Bauens ist die Erstellung qualitätsvoller Bauwerke für Wohnen, Arbeit, Bildung, Gesundheit, Handel, Kultur oder Verkehr – flexibel, sozial, bezahlbar, energieeffizient und langfristig nutzbar. Lebenszyklusbetrachtungen haben schon in der Planungsphase Auswirkungen auf Materialauswahl, Konstruktionsweise, Nutzungs- und Gestaltqualität. Dazu kommen Anforderungen an digitalisiertes Bauantragswesen, vernetzte Bauabläufe sowie die handwerkliche Umsetzung. So kann eine effizientere Bauausführung erreicht und damit zugleich kostengünstiger und termingerechter gebaut werden. Die Digitalisierung schafft bei richtiger Nutzung Bauwerke mit hoher Wertschöpfung zu tragbaren Kosten.

Jens Pottharst, Leiter Kommunikation/ Head of Communication, buildingSMART Deutschland 
Wir erleben, dass BIM in der Branche angekommen ist und das ist ein Riesenerfolg. Wir dürfen uns aber nicht der Illusion hergeben, dass es damit getan ist. Die eigentliche Arbeit des umfassenden Transformationsprozesses, den die Digitalisierung bedeutet, steht vielfach noch bevor. Es wird wichtig sein, dass auch ein kleines Unternehmen der Bauwirtschaft seinen Weg in die Digitalisierung findet und konkrete Vorteile für sich erkennt und erwirtschaftet. BIM ist kein Selbstzweck, das sollte uns allen klar sein. 

Dr. Markus Hennecke, Vorstand Ingenieurekammer-Bau
Wir müssen BIM vom Sockel stoßen!
Um die Entwicklung voranzutreiben, muss die Komplexität herausgenommen werden. Die überwiegende Zahl der Beteiligten in der Baubranche arbeitet schon seit nahezu einem Berufsleben digital. Der nächste wichtige Schritt ist es, die Arbeitsergebnisse der einzelnen Beteiligten digital zusammenzuführen und zu vernetzen. Durch das gemeinsame Arbeiten in einem Datenmodell werden sich gewohnte Arbeitsmethoden und Vertragsstrukturen verändern. Für die Bayerische Ingenieurekammer-Bau ist es eine bedeutende Aufgabe dafür zu arbeiten, dass die Änderungen die kleinteilige, mittelständisch geprägte Struktur der deutschen Ingenieurlandschaft nicht gefährden, sondern fördern werden. Dafür müssen auf der politischen Seite die wirtschaftlichen Randbedingungen geschaffen und gefördert werden. Die Spitzenverbände  der bayerischen Bauwirtschaft (die Bayerische Ingenieurekammer-Bau, die Bayerische Bauindustrie, die Bayerische Architektenkammer und der Landesverband Bayerisches Baugewerbe) haben zusammen mit dem Bayerischen Staatsministerium für Bauen, Wohnen und Verkehr und building Smart das BIM-Cluster Bayern gegründet, um hier gemeinsam zum Nutzen Aller die Entwicklung voranzutreiben.

Michael Nachtsheim, Koordinator Digitales Planen und Bauen & Smart Cities and Regions, Zentrum Digitalisierung. Bayern miteinander + digital
Die Digitalisierung wird einen sehr wichtigen Beitrag für die Effizienzsteigerung in der Bauwirtschaft leisten. Dies betrifft alle Stufen der Wertschöpfungskette Bau gleichermaßen. Der digitale Wandel im Bauwesen muss darum deutlich stärker gefordert, gefördert und als gemeinsame Chance gewollt werden. Ziel und Lohn zugleich: bessere Bauten und Infrastrukturen, mehr Lebensqualität für Bürger und Bürgerinnen und mehr Wertschöpfung für die Akteure im Bauwesen.

Christine Degenhart, Präsidentin Bayerische Architektenkammer
„Digitalisierung beim Planen und Bauen ist weit mehr als Methode, Prozess und Effizienz. Sie erfordert eine dauerhafte partnerschaftliche Vernetzung und eine hohe Qualifikation aller. Architekten, Stadtplaner, Landschafts- und Innenarchitekten sind sich ihrer zentralen Rolle beim digitalen Planen und Bauen bewusst. Die Bayerische Architektenkammer engagiert sich deshalb nicht nur in zahlreichen Netzwerken wie beispielsweise dem BIM Cluster Bayern oder der Steuerungsgruppe Digitalisierung der Bundesarchitektenkammer, sondern unterstützt unter anderem mit Seminaren zum bundesweiten „BIM Standard Deutscher Architekten- und Ingenieurkammern“. Diese gehören seit 2017 zum festen Bestandteil des Aus- und Fortbildungsangebotes der Bayerischen Architektenkammer und werden weiter ausgebaut. Vieles muss erst noch erreicht werden: funktionierende Schnittstellen, Standards und Datenformate, eine angemessene Vergütung der digitalen Leistungen, Vertragsgrundlagen und wie die in den Architekturbüros entwickelten Daten, Entwürfe und Modelle geschützt werden können. Dies alles sollte über geförderte Pilotprojekte für die Berufspraxis erschlossen werden. Ein weiteres besonderes Augenmerk richten wir bei der Digitalisierung auf die kleineren und mittelständischen Unternehmen, die in Deutschland traditionell das Fundament einer baukulturellen Vielfalt bilden. Auch sie müssen am Digitalisierungsprozess teilhaben und einen dauerhaften Marktzugang erhalten. Wir setzen uns deshalb intensiv bei der Bayerischen Staatsregierung dafür ein, dass vom „Digitalbonus“ auch die freiberuflich Tätigen profitieren.“ 

Dr. Jan Tulke, Geschäftsführer Planen und Bauen 4.0
BIM ist für alle Beteiligten am Bau eine Chance. Und jeder kann BIM-Prozesse aktiv mitgestalten. Dies gelingt umso besser, je mehr die Akteure antizipieren, welche Veränderungen sich durch das digitale Bauen für ihre Prozesse ergeben könnten. Mitunter wird es nötig sein, die eigenen Prozesse zu verändern oder zumindest anzupassen. Dafür brauchen wir standardisierte Prozesse und offene Datenschnittstellen. IT funktioniert immer dann gut, wenn Daten klar strukturiert sind. Das heißt nicht, dass dadurch die Kreativität von Fachleuten eingeschränkt wird. Im Gegenteil, BIM ist nur ein Werkzeug – ein sehr effizientes dazu. Wichtiger ist allerdings, schnellstmöglich Erfahrungen mit BIM zu sammeln und diese Methode für seine eigenen Anwendungen auszugestalten. 

Thomas Kirmayr, Leiter Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Planen und Bauen und BIM Town Minister
Die BIM World hat sich zu einer der Leitmessen für innovative Lösungen des digitalen Bauens entwickelt. Seit 2 Jahren unterstützt das Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Planen und Bauen die Messe mit dem „Smart Construction Award“ sowie der BIM Town als Marktplatz für Start-Ups, Innovatoren und den Anwendern. Die gute Baukonjunktur und der damit verbundene Umsetzungsdruck senken die Bereitschaft neue Prozesse, Methoden und Lösungen einzusetzen. Die Folge ist ein zögerlicher und im internationalen Vergleich zu langsamer Anpassungs- und Veränderungsprozess der Digitalisierung. Die BIM Town und die damit verbundenen Übungs- und Implementierungsfelder des Kompetenzzentrums sollen dafür sorgen das Implementierungsrisiko für den Anwender zu senken und damit den Digitalisierungsprozess der deutschen Bauwirtschaft zu beschleunigen. 

Johannes Reischböck, COO BIMobject AB, Geschäftsführer BIMobject Deutschland
„BIM – das bedeutet WIN-win für Hersteller und Planer. Diese Erfahrung setzt sich in der Branche massiv durch. Mittlerweile treffen in der BIMobject Cloud über 1.500 Hersteller von Bauprodukten auf über 1,5 Mio. Planer, die hier ganz gezielt nach ihren Produkten suchen. Und die Zahl der Anwender und Kunden wächst täglich, denn wir führen zusammen, was im modernen BIM Planungsprozess zusammengehört. Dabei lässt uns der Erfolg nicht ruhen – mit neuen, innovativen Entwicklungen wie beispielsweise einem Werkzeug für die schnelle und einfache Generierung von BIM-Objekten oder einem neuen Tool, das die Kommunikation zwischen Herstellern und Planern signifikant verbessert, haben wir unser Produktportfolio erweitert. Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen auf der BIM-World. Die Zahl der Aussteller, die Expertise der Referenten und das Besucherinteresse belegen eindrucksvoll, dass sich die BIM World innerhalb kürzester Zeit zur führenden Veranstaltung für anwenderbezogene Lösungen rund um die Modellierung von Gebäudeinformationen entwickelt hat. BIMobject war von Anfang an dabei – und selbstverständlich leisten wir als weltweit führende Plattform für herstellerspezifischen BIM-Content auch in diesem Jahr unseren Beitrag zum interdisziplinären Dialog über die digitale Transformation in der Bauwirtschaft“. 

Lutz Bettels, Vice President, Regional Executive Europe, EMEA Owner/Operators, BENTLEY SYSTEMS
Digitale Zwillinge entwickeln BIM und GIS durch 4D weiter. Digitale Zwillinge sind digitale Darstellungen physischer Anlagen, Gebäude und Städte im Kontext ihrer Umgebung sowie ihrer Engineering-Daten. Mit digitalen Zwillingen können Benutzer die gesamte Anlage, Gebäude und Städte in einem Webbrowser, auf einem Tablet oder mit einem Mixed-Reality-Headset visualisieren, den Status überprüfen, Analysen durchführen und Erkenntnisse gewinnen. Benutzer können digital bauen, bevor sie physisch bauen, Wartungsaktivitäten planen und Risiken dabei minimieren, bevor sie in der Praxis ausgeführt werden. Sie verfügen nun über Software, um Hunderte von Szenarien zu planen, maschinelles Lernen zu nutzen, um alternative Entwürfe oder Wartungsstrategien zu vergleichen sowie parameterübergreifend zu optimieren. Die Visualisierung und Kontextualisierung von Engineering-Daten führt zu fundierteren Entscheidungen und einer besseren Einbindung der Beteiligten über den gesamten Lebenszyklus einer Anlage bzw. über ein komplettes Bauprojekt hinweg.

Joachim Bause, Sales Director, Oracle Construction & Engineering
Wir bei Oracle Construction and Engineering wollen einen offenen und kollaborativen BIM-Ansatz etablieren, um in einer echten gemeinsamen Datenumgebung (CDE) basierend auf den Grundpfeilern Neutralität und Sicherheit die übergreifende Zusammenarbeit von allen Projektbeteiligen zu ermöglichen. Dafür treiben wir gemeinsam mit Partnern die Entwicklung von Standards und Normen rund um BIM voran, die der Bauindustrie einen einfachen Datenaustausch zwischen CDEs, Autoren-, Kollaborationssowie  Qualitätssystemen ermöglichen. Für BIM-Anwender wird es so leichter möglich, das Potenzial der vorliegenden Daten voll auszuschöpfen.