15.04.2019 | Ausgabe 4/2019

Neue Version des Simulationsprogramms GeoT*SOL

Valentin Software

Mit der überarbeiteten Version 2019 der Software  GeoT*SOL erweitert Valentin Software den Einsatzbereich ihres Auslegungsprogramms für Wärmepumpensysteme. Wie bisher können Luftwärmepumpen ebenso wie solche mit Erdwärmesonden, die ihre Wärme durch Bohrungen in bis zu 100 Metern Tiefe gewinnen,berechnet und simuliert werden. Es lassen  sich aber auch Wärmepumpensysteme planen, die das Grundwasser oder horizontal ins Erdreich verlegte Erdwärmekollektoren als Wärmequellenutzen. Das Programm berechnet  neben der Arbeitszahl die Jahresenergieerträgeund macht Aussagen zur Wirtschaftlichkeit und  zur Schadstoffreduzierung gegenüber konventionellen Systemen. Die Software stellt sämtlicheErgebnisse grafisch dar. Dazu zählen die  Jahresverläufe der relevanten Temperaturen,der Nutzwärme und der elektrischen Energie  sowie die Wochenarbeitszahlen.

Der Anwender kann bei der Auslegung eines Systems zwischen verschiedenen vordefinierten Anlagenkonfigurationen wählen, die sich in der  Praxis bewährt haben. Neben den monovalenten und monoenergetischen Anlagen mit Wärmepumpe und Solaranlage wurden neue bivalente Systeme mit zusätzlichen Wärmeerzeugern aufgenommen.Somit ist es möglich, Bestandsanlagen  mit Brennwertgeräten, Kompaktheizzentralen  nd anderen Heizkesseln zu simulieren, die um eine Wärmepumpe erweitert werden. AuchNeuanlagen mit einem konventionellen Wärmeerzeuger  als Backup können nun abgebildet und optimiert werden. Neben den Wärmepumpen können auch alle Wärmeerzeuger aus einer umfangreichen und aktuellen Datenbank mit annähernd 1.600 Produkten ausgewählt werden. Für die Simulation kann die Betriebsweise aus einer großen Anzahl von möglichen Kombinationen aus monovalenten, monoenergetischen und bivalenten Anlagen mit parallelem, teilparallelem oder alternativem Betrieb ausgewählt und parametriert werden.
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