24.02.2021 | Ausgabe 1-2/2021

Editorial

Chefredakteurin Susanne Scherf

Chefredakteurin Susanne Scherf

Liebe Leserinnen und Leser,

das Jahr ist noch neu und neben dem alles bestimmenden Virus, das uns in den vergangen Monaten Geduld und große Anstrengungen abverlangte, gibt es eine Vielzahl weiterer Themen, die unsere Aufmerksamkeit verdient haben.

So blickte die Bauwelt beispielsweise zu Beginn des Jahres voll geschäftiger Vorfreude nach München: 2021 ist wieder ein BAU-Jahr. Dieses Mal verständlicherweise als Online-Format. Es war, wie so oft dieser Tage, die sichere und einzig mögliche Alternative zu einer Präsenzveranstaltung. Auch wenn die Informationsdichte hoch und die vielseitigen Angebote spannend waren, fehlte doch die eine besondere Zutat, die allen Veranstaltungen ihre Würze gibt: der reale Austausch mit anderen Menschen. Selbst diejenigen, die sich noch vor kurzem begeistert von dem Fortschritt der Digitalisierung zeigten und froh waren, dass die Pandemie ihnen ein plausibles Argument an die Hand gab, nicht mehr jedes Format als Präsenzveranstaltung zu organisieren oder zu besuchen, räumen nun ein: Eine dauerhafte Lösung ist es nicht. Zu viel bleibt bei den Online-Formaten auch in der beruflichen Kommunikation auf der Strecke. Wer zu Sitzungen, Konferenzen, Messen oder anderen Veranstaltungsformaten reiste, tat dies nicht nur, um sich zu informieren oder entertainen zu lassen. Das gelingt auch in digitalen Formaten sehr gut.

Was fehlt, sind die „Gespräche am Rand“, der Informationsaustausch auf der zwischenmenschlichen Ebene, die schon oft Keimzelle frischer Ideen, hilfreicher Lösungsansätze oder vielversprechender (Neu-)Kontakte waren. Was fehlt ist auch die Spontanität, deren Wert wir jetzt wieder für uns entdecken. Ohne die direkte Kommunikation, die persönlichen Gespräche, wäre berufspolitisch in den vergangenen Jahren an zahlreichen Stellen kein noch so kleines Zugeständnis, kein wichtiger Etappensieg errungen worden. Nehmen wir allein die HOAI: Was wurde da hinter den Kulissen gerungen, debattiert, erklärt und appelliert. Auch wenn manches hätte besser sein können, sollte man nicht unterschätzen, welch enormer persönlicher Einsatz hinter der Tatsache steckt, dass die seit dem 1. Januar 2021 geltende neue HOAI zur Regelung der Honorare weiterbesteht.

Es ist ohne Frage gut, dass der erzwungene Rückzug in die eigenen, überschaubaren Räumlichkeiten den längst überfälligen Ausbau digitaler Möglichkeiten vorangetrieben hat. „Online“ ist eine in vielen Bereichen wichtige Alternative zur Präsenz-Teilhabe. Auch an den Stellen im Baubereich, wo ein Vor-Ort-Treffen sich anders organisieren lässt. Die Implementierung von BIM und weiterer Angebote in der digitalen Zusammenarbeit erfährt gerade einen Schub, der noch vor einem Jahr trotz wiederholter Appelle (Wir kommen an der Digitalisierung im Bau-Bereich nicht vorbei!) undenkbar war.

Wenn also künftig Lockerungen persönliche Treffen in größerer Gruppe wieder zulassen, wäre es gut, wenn wir die Errungenschaften der digitalen Kommunikation und Zusammenarbeit als gleichwertige Angebote beibehalten. Wer fortschrittlich ist und Interesse daran hat, seine Themen mit vielen Menschen zu teilen, bietet in Zukunft beide Möglichkeiten an, um niemanden mehr auszuschließen.

Susanne Scherf

 

 

 


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