15.06.2017 | Ausgabe 06/2017

Die Nachnutzung im Blick

Flexibel, leicht und nachwachsend: der Zukunftsbaustoff Holz

Bild: ah_photobox/fotolia

Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, der in Deutschland und Europa nachhaltig erzeugt wird. Er ist ein leicht zu bearbeitender, sehr gut verfügbarer und traditioneller Baustoff. Wer einmal mit Holz gebaut hat, mag von diesem Baustoff gar nicht mehr lassen. Aufgrund unterschiedlichster physikalischer Eigenschaften haben sich die verschiedenen im Bau verwendeten Holzarten unterschiedliche Anwendungsbereiche erschlossen. So eignen sich Fichten, Kiefern und Tannen besonders für den konstruktiven Holzbau, Lärche hingegen für Fassaden, Buche und Eiche als Parkettfußboden.

 

Die physikalisch-mechanischen Vorteile von Holz im Vergleich zu anderen Baumaterialien lassen sich am Verhältnis des Elastizitätsmoduls zum Eigengewicht verdeutlichen: Das E-Modul ist das Maß für die Verformungssteifigkeit eines Werkstoffes. Baustahl besitzt im Gegensatz zu Holz zwar ein höheres E-Modul und ist somit steifer, aber auch deutlich schwerer.

Umfang: 4 Seiten

 

 


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