01.06.2014 | Ausgabe 06/2014

Editorial

Susanne Scherf

Susanne Scherf

Liebe Leserinnen und Leser,

ein Raumfahrtinstitut plant sein Gebäude so, dass das Arbeiten und die Lebenswirklichkeit zusammen passen. Unterkünfte für Gastforscher, modernste Labore, die höchsten Ansprüchen genügen müssen, integrierte Kindertagesstätte, eine Cafeteria, die mit der Vorstellung vom 60er-Jahre-Look einer Kantine nichts mehr gemein hat – das ist nachhaltig und setzt Maßstäbe für kommende Forschergenerationen. Genau das ist es auch, was sich Prof. Gebbeken für die Studienbedingungen des Ingenieurnachwuchses wünscht. Wie eine nachhaltige Ausbildung aussehen könnte, schildert er in seinem Artikel – und zieht interessante Parallelen zwischen der Landwirtschaft und der geistigen Saat, die Früchte tragen muss.
In jedem Artikel dieser Ausgabe steckt ein Stück Nachhaltigkeit – alle Autoren beleuchten unterschiedliche Aspekte unter Berücksichtigung dieses Begriffes, der in unserer Gesellschaft beinah schon inflationär genutzt wird. Denn was ist eigentlich nicht nachhaltig an dem, was wir tun? Unser Handeln hat immer auch Auswirkungen auf die Zukunft. Auch die Umgestaltung eines Flusslaufs in ein Paradies für Wellenreiter ist ein nachhaltiger Eingriff in die bestehende Umwelt. Wer sagt denn, dass Nachhaltigkeit heute ausschließlich nur noch mit Ressourcen- und Energieeffizienz in Verbindung gebracht werden darf? Der Begriff ist keine Erfindung der Neuzeit. Er wird nur gerne im Sinne der Ressourcennutzung unter künftigen regenerativen, stabilen und „korrekten“ Aspekten verwendet. Ein durchweg positiver Begriff. Wer nachhaltig handelt, tut Gutes. Er ist verantwortungsbewusst, vorausschauend und visionär. Genau das sind Attribute, die Ingenieuren zugeschrieben werden. Nachhaltigkeit ist somit ohne Frage ihr Thema. Und sie besetzen es gut. Mit guten Ideen, großen Zielen und für eine lang währende lebenswerte Zukunft. Und manchmal sind die guten Ideen auch einfach nur da, um Spaß zu machen. Die Kritiker können sich entspannen – selbst in solchen Fällen haben die beteiligten Ingenieure an alles gedacht, alle Aspekte beleuchtet, alle bekannten Komponenten in ihrer Konsequenz einkalkuliert. Nachhaltigkeit ist bei Ingenieuren in guten Händen.
Viel Vergnügen bei der Lektüre und einen schönen Sommer wünscht Ihnen die Redaktion des DIB.

Susanne Scherf
sks@deutsches-ingenieurblatt.de


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