01.03.2014 | Ausgabe 03/2014

Editorial

von Susanne Scherf

Susanne Scherf

Editorial

Susanne Scherf

Liebe Leserinnen und Leser,

das Deutsche Ingenieurblatt ist ein Monatsmagazin. Die Artikel werden bereits Wochen vor dem Erscheinungsdatum geplant und geschrieben. Einige Autoren – oft Ihre Berufskollegen – verfassen für das DIB in ihrer knapp bemessenen Freizeit Texte. Sie zeigen darin, was Ingenieure können, sie informieren Kollegen über neue Entwicklungen und Erkenntnisse. Sie äußern ihre Meinung und geben Denkanstöße. Erfahrungen und Gedanken aus ihrem unmittelbaren Berufsleben fließen häufig ein. Das verdient Lob und Anerkennung.
Warum ich dieses Thema anschneide: Wie aktuell kann und muss ein Monatsmagazin sein? Ein Artikel in dieser Ausgabe ist – ungewollt – sehr aktuell. Er befasst sich mit der Sanierung und dem Neubau von Fußballstadien in der Ukraine. Geplant und geschrieben zu einer Zeit, in der die politische Lage in der Ukraine angespannt aber nicht dramatisch war. Jetzt, wo die Ausgabe in den Druck geht, ist die Situation eskaliert. Es kann durchaus sein, dass sich zum Erscheinen dieser Ausgabe die Verhältnisse beruhigt haben. Vielleicht passen die Stadien und das, wofür sie gebaut wurden, dann im übertragenen Sinn zum Neuanfang, zur Weiterentwicklung, zur „Sanierung“ des Landes?
Nun ist das Antizipieren eines Artikels immer subjektiv und es entsteht im Kontext der Interessen des Lesers. Ein Aspekt des Artikels über das Bauen in der Ukraine kann zumindest eins zeigen: Bauen ist - egal in welchem Land - nicht von gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen zu trennen. Es ist immer ein wesentlicher Teil eines Gesamtbildes, ganz gleich, in welchem Zusammenhang man sich damit befasst. Nicht zuletzt deshalb tragen Ingenieure eine große Verantwortung. Was sie, unabhängig davon in welcher Fachrichtung sie tätig sind, planen und erarbeiten ist immer nach vorne gerichtet. Ob sie alte Dinge weiterentwickeln, Bestehendes verändern oder in vorhandenen Strukturen Neues schaffen – ihr Tun hat in vielen Bereichen Auswirkungen auf die Zukunft. Bauen ist ein kontinuierlicher Prozess, mancher Neubau zeigt sich schon vor der Eröffnung als Sanierungsfall – und so mancher Altbau hat den Stürmen der Vergangenheit getrotzt. Welcher kluge Kopf auch immer hinter einem Ergebnis steckt – er sollte immer das Gesamtbild im Blick haben: das technische, das wirtschaftliche, das politische – und das menschliche.

Susanne Scherf

sks@deutsches-ingenieurblatt.de

Rubrik: EDITORIAL


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