18.08.2020 | Ausgabe Ingenieurbüro

Projekt- und Kostenmanagementsoftware für Bauaufgaben aller Art

Anwendung in Architektur und TGA-Planung

Berechnung von Kontaktflächen mit „RIB iTWO“: Bei den Mengen der Putzflächen wird festgehalten, ob sie an eine Mauerwerks- oder Stahlbetonwand grenzen. / Screenshot: Jim Bögershausen

Jim Bögershausen ist Experte für vielerlei Softwarelösungen und -tools für die Bauindustrie. Im technischen Projektmanagement, das die Ausschreibung, Vergabe und Abrechnung von Bauleistungen umfasst, ist die RIB-Lösung „iTWO 5D“ eine Lösung für seinen Kundenkreis. Dies gilt für die Fachdisziplinen Architektur sowie die technische Gebäudeausstattung, aber auch für den Tiefbau.

Schon vor der Gründung seines eigenen Unternehmens hat sich Jim Bögershausen umfassend mit „iTWO 5D“, der Software für Projekt- und Kostenmanagement von RIB, auseinandergesetzt. Die Entwicklung von Content für iTWO 5D gehörte bereits bei der Zech Bau SE in Bremen, seiner ersten beruflichen Station nach seinem Studium, zu seinen wichtigsten Aufgaben. Anschließend durfte der IT-affine Wirtschaftsingenieur Planerluft bei einem Architekturbüro schnuppern, wo er ebenfalls als BIM-Manager für den Bereich Software und IT verantwortlich war. Heute entwickelt er iTWO-Content für auxalia in Hamburg, ein Dienstleistungsunternehmen, das Firmen entlang der Wertschöpfungskette des Bauens bei der Digitalisierungsstrategie unterstützt und Mitarbeiter aus- und weiterbildet.
Neben der Content-Entwicklung gehören auch Webinare zu seinen Aufgaben für auxalia. Gleichzeitig unterstützt er verschiedene Bauunternehmen und Planungsbüros im gesamten Bundesgebiet im Projektgeschäft. Neben der Einführung in das digitale Planen und Bauen zählen Auftraggeber-Informationsanforderungen (AIA), die Durchführung von Pilotprojekten mit neuen digitalen IT-Systemen sowie ein effizientes Schnittstellenmanagement zu seinen beruflichen Schwerpunkten.

Berechnen von Mengen und Kontaktflächen über das 3D-Gebäudemodell

„Im Architekturbereich hat iTWO 5D im gesamten Hochbau aufgrund der Option einer intelligenten Mengenberechnung aus einem 3D-Gebäudemodell und insbesondere von Kontaktflächen im Markt ganz klar die Nase vorn“, erklärt der Profi. Andere Systeme für die Ausschreibung, Vergabe und Abrechnung können lediglich die verfügbaren Parameter aus der CAD-Software übernehmen, in der ein Modell erstellt wurde. Sollen im Inneren eines Gebäudes etwa verschiedene Putzarten aufgetragen werden, abhängig davon, ob ein Putzelement entweder an Mauerwerk oder an Stahlbeton anliegt, so transferiert ein CAD-Programm diese Angaben gewöhnlich nicht an die Software zur Ermittlung von Projekt- und Kosteninformationen. iTWO von RIB hingegen setzt sich seit vielen Jahren mit diesen für Planungsbüros wichtigen Inhalten auseinander und offeriert die Möglichkeit, konkrete Kontaktflächen mit speziellen Formeln zur Mengenermittlung exakt zu errechnen.

Auch bei großen Datenmengen ist mit iTWO 2020 eine schnelle Kostenelementzuordnung sichergestellt.
Auch bei großen Datenmengen ist mit iTWO 2020 eine schnelle Kostenelementzuordnung sichergestellt. / Modell: Störmer Murphy und Partners GbR, Screenshot: Jim Bögershausen

Teilleistungskatalogen

In diesem Jahr hat RIB eine neue Version von iTWO 5D in den Markt eingeführt: In iTWO 2020 gibt es Neuerungen, die das Erzeugen von Content einfacher gestalten, wie der iTWO-Experte Bögershausen veranschaulicht. In seiner Funktion als Content-Entwickler bei auxalia ist er mittels der überarbeiteten Teilleistungskataloge mit parametrisierten Positionen heute in der Lage, TGA-spezifische Contents schneller und mit einem reduzierten Fehlerrisiko zu erstellen. „Die Positionen für alle möglichen Längen und Höhen eines Heizkörpers müssen dank der neuen Variablenfunktion in iTWO 2020 künftig nicht mehr für jede Maßnahme komplett neu erzeugt werden“, sagt Bögershausen.
In der aktuellen iTWO-Version können nämlich die Höhe sowie auch die Länge einer solchen planen Platte als Variable definiert werden, was den Aufwand reduziert. Auch im Rohbau spielt diese neue Variablenfunktion ihre Stärken aus: Bei Betonarbeiten für Wände wird zwischen Expositionsklassen, Druckfestigkeitsklassen, wasserundurchlässigen Betonen und Geometrieunterscheidungen differenziert. Nur die Druckfestigkeitsklassen machen bereits rund 16 Positionen im Teilleistungskatalog aus.
Werden alle diese Attribute des Betons berücksichtigt, ergeben sich insgesamt bis zu 1.000 verschiedene Positionen. Die neue iTWO-Version reduziert diese Masse an Informationen auf wenige Variablen und damit auf nur wenige Teilleistungen. Auf diese Weise lässt sich auch in diesem Anwendungsbeispiel der Überblick behalten.

Schnelle Kostenberechnung auch bei großen Datenmengen

In seiner Tätigkeit als Projektmanager ist Jim Bögershausen unter anderem für das Hamburger Architekturbüro Störmer Murphy and Partners tätig. Zu seiner täglichen Arbeit gehört unter anderem die Kostenberechnung nach DIN-Standards. Hierbei werden beispielsweise die Kosten für verschiedene Betonwände für ein Gebäude ermittelt. Ist das Leistungsverzeichnis komplett, tragen die beteiligten Baufirmen ihre Preise ein. „Der Abgleich der tatsächlichen Preise mit der eigenen Kostenberechnung erfolgt mit der neuen iTWO-Version viel schneller, und das auch bei sehr großen Datenmengen“, so der Experte. Neben Hochbau-Content erstellt Jim Bögershausen auch iTWO-Content für Straßenbauprojekte, denn auch im Straßen- und Tiefbausektor gewinnt die Software im technischen Projektmanagement an Relevanz.


 

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