Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) prüft den Einsatz der Myonentomografie im Infrastrukturbereich. Das Verfahren nutzt Myonen, die entstehen, wenn kosmische Strahlung in die Erdatmosphäre eintritt. Anders als Röntgen ist die Methode unschädlich und könnte einen Blick ins Innere von Beton ermöglichen. Damit wäre sie ein möglicher Ersatz für die Röntgentechnik, die im Bauwesen wegen strenger Strahlenschutzauflagen kaum noch genutzt wird.
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Bundesanstalt prüft Myonentomografie im Bauwesen
Bundesanstalt prüft Myonentomografie im Bauwesen
Neue Bildgebung für Betonbauwerke
Neue Bildgebung für Betonbauwerke
Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) untersucht, ob Myonentomografie als zerstörungsfreie Methode für die Inspektion von Betonbauwerken geeignet ist. Erste Tests zeigen Potenzial.
Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) untersucht, ob Myonentomografie als zerstörungsfreie Methode für die Inspektion von Betonbauwerken geeignet ist. Erste Tests zeigen Potenzial.
Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) prüft den Einsatz der Myonentomografie im Infrastrukturbereich. Das Verfahren nutzt Myonen, die entstehen, wenn kosmische Strahlung in die Erdatmosphäre eintritt. Anders als Röntgen ist die Methode unschädlich und könnte einen Blick ins Innere von Beton ermöglichen. Damit wäre sie ein möglicher Ersatz für die Röntgentechnik, die im Bauwesen wegen strenger Strahlenschutzauflagen kaum noch genutzt wird.
In einem Experiment mit dem Start-up GSCAN testete die Bundesanstalt die Leistungsfähigkeit der Technologie. Dafür diente ein 50 Zentimeter dicker Betonprüfkörper, der typische Eigenschaften von Brückenkonstruktionen nachbildet. Er enthält ein Hüllrohr mit Spanndrähten, Bewehrungsgitter und Hohlräume, die durch Styroporkugeln simuliert wurden. Zwei Scanner wurden ober- und unterhalb des Prüfkörpers positioniert, um ein realistisches Messszenario zu erzeugen.
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