Auf ein Wort

Start » Auf ein Wort

Auf ein Wort

Auf ein Wort

Liebe Ingenieurinnen, liebe Ingenieure,

die Bundesingenieurkammer-Versammlung hat im September dem Bundesvorstand das Vertrauen für eine neue Amtszeit ausgesprochen. Es ist mir eine Ehre und zugleich eine verantwortungsvolle Aufgabe, weitere fünf Jahre das Amt des Präsidenten übernehmen zu dürfen. Große Erwartungen liegen auf unserem Berufsstand. Jeder investierte Euro in die Infrastruktur zahlt sich für unsere Volkswirtschaft aus. Genügend bezahlbarer Wohnraum beeinflusst Wahlentscheidungen und trägt zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei. Das politische Bekenntnis zum Ingenieurstandort Deutschland und die Investitionen in Forschung und Innovationen kann ich nur begrüßen.

Liebe Ingenieurinnen, liebe Ingenieure,

die Bundesingenieurkammer-Versammlung hat im September dem Bundesvorstand das Vertrauen für eine neue Amtszeit ausgesprochen. Es ist mir eine Ehre und zugleich eine verantwortungsvolle Aufgabe, weitere fünf Jahre das Amt des Präsidenten übernehmen zu dürfen. Große Erwartungen liegen auf unserem Berufsstand. Jeder investierte Euro in die Infrastruktur zahlt sich für unsere Volkswirtschaft aus. Genügend bezahlbarer Wohnraum beeinflusst Wahlentscheidungen und trägt zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei. Das politische Bekenntnis zum Ingenieurstandort Deutschland und die Investitionen in Forschung und Innovationen kann ich nur begrüßen.

Anzeige

Warum sich ein Login für Kammermitglieder lohnt:

Ihre Login-Daten verwaltet die Ingenieurkammer Ihres Bundeslandes.

Vor dem Hintergrund der finanziellen Anstrengungen bei Infrastrukturen und Wohnungsbau steht die Bundesingenieurkammer in engem Austausch mit den Ministerien auf Bundes- und Landesebene. Allein mit einem Schulterschluss aller Beteiligten wird es uns gelingen, den Investitionsstau der letzten Jahrzehnte aufzulösen. Die Klimaanpassung und Resilienz unserer gebauten Umwelt machen in den nächsten Jahren weitere Kraftanstrengungen notwendig.

Dabei muss der Politik und den öffentlichen Auftraggebern bewusst sein, dass nur die kleinen und mittelständischen Strukturen das Planen und Bauen in hoher Taktung ermöglichen werden. Deshalb ist es mir besonders wichtig, für die Interessen unserer Ingenieurbüros weiterhin nachdrücklich einzutreten. Ganz gleich ob Vergaberecht oder die Novellierung der HOAI: Wir müssen kontinuierlich um eine mittelstandsfreundliche Politik und die Wettbewerbsfähigkeit des Bausektors kämpfen. Die neue Bundesregierung hat sich den Bürokratieabbau zum Ziel gesetzt und wir hoffen, dass ihr dies gelingt. Für Ingenieurbüros sind die administrativen Belastungen erdrückend. Wir brauchen die Kapazitäten mehr denn je für unsere Projektarbeit.

Die Ingenieurkammern der Länder übernehmen selbstfinanziert und praxisnah zentrale Aufgaben für ihre Mitglieder und die Gesellschaft – Aufgaben, die andernfalls Behörden mit Steuergeldern erledigen müssten. Damit die berufliche Selbstverwaltung der Ingenieurinnen und Ingenieure funktioniert, brauchen Kammern eine gesicherte Mitgliederbasis durch gesetzliche Mitgliedschaften. Nur so können sie den Staat entlasten und Lösungen für die großen Zukunftsaufgaben ermöglichen. Die Kammern leisten mit ihren Bildungsangeboten den entscheidenden Beitrag für die Sicherstellung qualifizierter Fachkräfte. Sie sind der Garant für lebenslanges Lernen und die kontinuierliche fachliche Anpassung des Berufsstandes an neue Anforderungen wie nachhaltiges Bauen oder die Digitalisierung.

Unser aller Ziel muss die Fachkräftesicherung und -gewinnung sein. Der Fachkräftemangel, gerade in der öffentlichen Verwaltung, wird offenkundig zum Stolperstein beim beschleunigten Planen und Bauen. Kontraproduktiv sind hier jedoch die finanziellen Kürzungen an den Baufakultäten. Mehr Sichtbarkeit beim hartumkämpften MINT-Nachwuchs erzeugen wir dann, wenn wir gemeinsam für unseren Berufsstand werben. Nur wenn wir mit vereinten Kräften und als Kammern geschlossen dieses Ziel verfolgen, werden wir auch wahrgenommen. Wir brauchen jede einzelne Ingenieurin und jeden einzelnen Ingenieur als Botschafterin oder Botschafter für unseren Berufsstand.

Ich bin bis heute mit Herzblut Ingenieur und hoffe, wir können noch viele junge Menschen für den schönsten Beruf der Welt begeistern.

Ihr Dr.-Ing. Heinrich Bökamp
Präsident der Bundesingenieurkammer

Vor dem Hintergrund der finanziellen Anstrengungen bei Infrastrukturen und Wohnungsbau steht die Bundesingenieurkammer in engem Austausch mit den Ministerien auf Bundes- und Landesebene. Allein mit einem Schulterschluss aller Beteiligten wird es uns gelingen, den Investitionsstau der letzten Jahrzehnte aufzulösen. Die Klimaanpassung und Resilienz unserer gebauten Umwelt machen in den nächsten Jahren weitere Kraftanstrengungen notwendig.

Dabei muss der Politik und den öffentlichen Auftraggebern bewusst sein, dass nur die kleinen und mittelständischen Strukturen das Planen und Bauen in hoher Taktung ermöglichen werden. Deshalb ist es mir besonders wichtig, für die Interessen unserer Ingenieurbüros weiterhin nachdrücklich einzutreten. Ganz gleich ob Vergaberecht oder die Novellierung der HOAI: Wir müssen kontinuierlich um eine mittelstandsfreundliche Politik und die Wettbewerbsfähigkeit des Bausektors kämpfen. Die neue Bundesregierung hat sich den Bürokratieabbau zum Ziel gesetzt und wir hoffen, dass ihr dies gelingt. Für Ingenieurbüros sind die administrativen Belastungen erdrückend. Wir brauchen die Kapazitäten mehr denn je für unsere Projektarbeit.

Die Ingenieurkammern der Länder übernehmen selbstfinanziert und praxisnah zentrale Aufgaben für ihre Mitglieder und die Gesellschaft – Aufgaben, die andernfalls Behörden mit Steuergeldern erledigen müssten. Damit die berufliche Selbstverwaltung der Ingenieurinnen und Ingenieure funktioniert, brauchen Kammern eine gesicherte Mitgliederbasis durch gesetzliche Mitgliedschaften. Nur so können sie den Staat entlasten und Lösungen für die großen Zukunftsaufgaben ermöglichen. Die Kammern leisten mit ihren Bildungsangeboten den entscheidenden Beitrag für die Sicherstellung qualifizierter Fachkräfte. Sie sind der Garant für lebenslanges Lernen und die kontinuierliche fachliche Anpassung des Berufsstandes an neue Anforderungen wie nachhaltiges Bauen oder die Digitalisierung.

Unser aller Ziel muss die Fachkräftesicherung und -gewinnung sein. Der Fachkräftemangel, gerade in der öffentlichen Verwaltung, wird offenkundig zum Stolperstein beim beschleunigten Planen und Bauen. Kontraproduktiv sind hier jedoch die finanziellen Kürzungen an den Baufakultäten. Mehr Sichtbarkeit beim hartumkämpften MINT-Nachwuchs erzeugen wir dann, wenn wir gemeinsam für unseren Berufsstand werben. Nur wenn wir mit vereinten Kräften und als Kammern geschlossen dieses Ziel verfolgen, werden wir auch wahrgenommen. Wir brauchen jede einzelne Ingenieurin und jeden einzelnen Ingenieur als Botschafterin oder Botschafter für unseren Berufsstand.

Ich bin bis heute mit Herzblut Ingenieur und hoffe, wir können noch viele junge Menschen für den schönsten Beruf der Welt begeistern.

Ihr Dr.-Ing. Heinrich Bökamp
Präsident der Bundesingenieurkammer

S_05_Heinrich Boekamp
Dr.-Ing. Heinrich Bökamp
Präsident der Bundesingenieurkammer

NEWSLETTER

Nach Anmeldung versorgt Sie der Newsletter kostenfrei 14-tägig mit einer redaktionellen Auswahl aktueller Nachrichten und Berichten des Deutschen Ingenieurblatts.

Ihre E-Mail-Adresse:

BAUPLANER NEWS

Bleiben Sie auf dem Laufenden mit dem Bauplaner-Newsletter, unserem 14-tägigen E-Mail-Service, der Bauingenieure und Planer über die neuesten Entwicklungen in der Branche informiert. 

Ihre E-Mail-Adresse:

Deutsches Ingenieurblatt 5/2025

AUS DEM INHALT:

Deutsches Ingenieurblatt Ausgabe 5-2025

Weitere E-Magazin-Beiträge:

Anzeige: Lesen Sie jetzt das neue ✶ ALLPLAN Whitepaper ✶