Zusammensetzung

Die Verarbeitung des Lehmputzes erwies sich als unkompliziert. Zum Einsatz kam handelsübliches Baustellenequipment. © Rolf Sturm

Lehmputz nach DIN 18947 im Praxistest

Materialeigenschaften und Zusammensetzung Der eingesetzte Lehmputz besteht aus Natur-Baulehm sowie gemischtkörnigem, gewaschenem oder gebrochenem Sand. Das Material wirkt holzkonservierend, feuchtigkeitsregulierend und dampfdiffusionsfähig. Zudem speichert und reguliert es Wärme. „Dazu gehört natürlich auch eine optimierte Zusammensetzung und Verarbeitbarkeit auf der Baustelle. Denn am Ende zählt, wie das Produkt in der Praxis performt“, erklärt Thomas Bader, […]

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Abb. 1: Licht ist der Teil des elektromagnetischen Spektrums der für das menschliche Auge sichtbar ist. Die sichtbare Strahlung befindet sich im Wellenlängenbereich zwischen 380 nm bis 780 nm. Der maßgeblich für die biologische Wirkung verantwortliche blaue Spektralbereich liegt bei etwa 480 nm. Quelle: © DGUV-Information 215-220 (2).

Tageslichtorientierte Beleuchtungskonzepte im Hotelbau

[…] Im melanopisch sensitiven Netzhautbereich ist die Verteilung der blauempfindlichen Rezeptoren am dichtesten. Grafik: Jens Oehme Die relevanten Planungsparameter sind die Farbtemperatur T in Kelvin [K], die spektrale Zusammensetzung der Lichtquelle, die Anordnung der Leuchten im Raum sowie die Beleuchtungsstärke E in Lux [lx] am Auge. Vertikale Beleuchtungsstärke und Bezug zu DIN/TS 67600 Wie in Tab. 1 […]

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Sylvia Reyer-Rohde, Vizepräsidentin der Bundesingenieurkammer © BIngK

Tradition ist keine Strategie

Die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) ist seit Jahren Gegenstand politischer, rechtlicher und fachlicher Debatten. Spätestens seit dem EuGH-Urteil zur Verbindlichkeit der Mindest- und Höchstsätze ist klar: Die HOAI und die Sicht auf diese befindet sich im Wandel. Doch dieser Wandel sollte nicht von nostalgischen Rückblicken auf frühere Regelungsmodelle geprägt sein, sondern von der Frage, welchen praktischen Nutzen dieses Instrument heute – insbesondere für öffentliche Auftraggeber – tatsächlich erfüllt.

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Prüfung des klimafreundlichen Betons C-SINC hinsichtlich seiner Tragfähigkeit, Dauerhaftigkeit und Sicherheit © Cynthia Ruf

Beton mit Zementersatzstoff als CO₂-Senke

Bisher gilt: Kein Beton ohne Zement. Dieses Bindemittel hat jedoch einen hohen CO₂-Fußabdruck. An einem klimaschonenden Material, das Zement in Teilen ersetzen soll, arbeitet das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gemeinsam mit vier europäischen Partnern im EU-Projekt C-SINC. CO₂-gebundene Magnesiumsilikate können Kohlendioxid dauerhaft in mineralischer Form einschließen. Beton, der mit diesem Zementersatzstoff hergestellt wird, verursacht deutlich weniger Emissionen und kann aktiv Kohlenstoff speichern und so der Atmosphäre entziehen.

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Keyvisual des Erich-Mendelsohn-Preises 2026 für Backstein-Architektur (Projekt: SOCIAL ATRIUM (54 Social Houses in Besòs) von PERIS+TORAL ARQUITECTES) © José Hevia

Erich-Mendelsohn-Preis 2026 für Backstein-Architektur

[…] den Vorgänger-Preis 2023 vorgelegte Projekte dürfen erneut eingereicht werden, sofern sie nach dem 1. Januar 2021 fertiggestellt und nicht bereits zuvor nominiert waren. In Kürze wird die Zusammensetzung der Jury bekannt gegeben. Die feierliche Preisverleihung ist für den Herbst 2026 in Berlin vorgesehen. Zuletzt waren im Rahmen des Wettbewerbs, der alle drei Jahre verliehen […]

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Neues Merkblatt Nachhaltigkeit von Calciumsulfat-Fließestrichen © VDPM

Nachhaltigkeit von Fließestrichen: Verbände legen Merkblatt vor

[…] Wertschöpfungskette: von Rohstoffen und deren Gewinnung über Produktion, Aufbereitung und Logistik bis zur Nachhaltigkeit auf Gebäudeebene. Einen besonderen Schwerpunkt bilden die Themen Rückbau und Recycling. Die mineralische Zusammensetzung des Materials prägt dessen Eigenschaften im Hinblick auf Dauerhaftigkeit und Flexibilität während der Nutzungsphase. In Verbindung mit Niedertemperatur-Heizsystemen wie Fußbodenheizungen lässt sich der Baustoff in ressourcenschonenden […]

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Verloren & Geborgen © Nora Staab/Ingenieur Baukunst e. V.

„Verloren & Geborgen“: Ingenieurbaukunst digital erleben

Was bleibt von Bauwerken, wenn sie verschwunden sind? Welche Bedeutung haben Konstruktionen, die einst Städte und Landschaften prägten – und heute nicht mehr existieren? Das Deutsche Ingenieurblatt sprach mit Dr. Philip Kalkbrenner, Projektleitung, und Univ. Prof. Dipl.-Ing. Volker Schmid, Ingenieur Baukunst e. V. vor der Vernissage am 11. Februar in Berlin.

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Das Fugendichtband eignet sich für Fenster-, Fassaden- und Mauerwerksbau ebenso wie für Holz-, Fertigbau- und Fachwerkskonstruktionen. © Hanno Werk GmbH & Co. KG

Universalband dichtet Fugen in allen Hochbaubereichen ab

Das Band dichtet dort diffusionsoffen ab, zeigt Widerstandsfähigkeit gegen UV-Strahlung und extremen Schlagregen. Der Hersteller gewährleistet die Funktion für 15 Jahre. Produktaufbau und Zusammensetzung des Hannoband-BG1 – PUR-Schaumstoff, Acrylat-Imprägnat und Acrylat-Kleber – bleiben seit Jahren unverändert. Das Unternehmen hält alle geltenden EU-Verordnungen und Verbote ein, darunter die Regelungen zu PFAS-Verbindungen. Keine der als unzulässig […]

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© QualitätsVerbund Planer am Bau

Wie strukturierte Zusammenarbeit Architektur- und Ingenieurbüros stärkt

[…] und kollektives Lernen. Die moderierten ERFA-Kreise bringen Inhaberinnen, Inhaber und Führungskräfte von Architektur- und Ingenieurbüros in kleinen Gruppen von zehn bis maximal fünfzehn teilnehmenden Büros zusammen. Die Zusammensetzung der Gruppen folgt einem klaren Prinzip: planerübergreifender Dialog ohne Wettbewerb. Architekten treffen auf Bauphysiker, Tragwerksplaner auf TGA-Spezialisten, Projektsteurer auf Energieberater – gerade diese interdisziplinäre Mischung ermöglicht […]

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Die digitalBAU (24. bis 26. März 2026 in Köln) zeigt, wie digitale Lösungen die Baubranche transformieren © Messe München GmbH

Digitale Materialpässe sollen Baustoffkreisläufe schließen

Digitale Materialpässe sollen künftig Baustoffkreisläufe schließen und die Wiederverwendung von Bauteilen systematisch ermöglichen. Die digitalBAU vom 24. bis 26. März 2026 in Köln stellt digitale Technologien für die Kreislaufwirtschaft im Bauwesen als eines von vier Leitthemen in den Mittelpunkt. Die mit 6D-BIM-Modellen verknüpften Materialpässe dokumentieren Herkunft, Zusammensetzung und Recyclingfähigkeit verbauter Komponenten.

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Das Furnierschichtholz Kerto LVL ist leicht und gleichzeitig fest und belastbar. Dies reduziert Material und erleichtert Transport, Montage und Demontage. © cepezed / Lucas van der Wee

Materialpass dokumentiert Bauteile für spätere Nutzung

[…] wie Madaster bilden einen weiteren Baustein für demontierbare Gebäude. Diese Plattformen erfassen und dokumentieren sämtliche in einem Bauwerk verwendeten Materialien. Sie erstellen Materialpässe mit detaillierten Angaben zur Zusammensetzung, Herkunft und zum Wiederverwendungspotenzial der einzelnen Baustoffe. Die Transparenz über verbaute Materialien stärkt die Kreislaufwirtschaft im Bauwesen: Materialien werden leichter identifizierbar, rückbaubar und für eine erneute […]

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SENNEBOGEN 3300 hebt Betonträger © Epvre Delque

Komplexe Claims optimal verhandeln

Bleibt beispielsweise ein Generalunternehmer zwangsläufig auf den Mehrkosten sitzen, wenn beim Komplettbau von Anlagen die Ausgaben ohne eigenes Verschulden sehr viel höher ausfallen als bei der Planung erwartet? Nein, er kann einiges tun! Wie sich durch Verhandlungsoptimierung für alle Projektbeteiligten ein akzeptables Ergebnis erreichen lässt.

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