Feierliche Ausstellungseröffnung durch (v.l.n.r.) Dipl.-Wirtsch.-Jur. Jessica Bernert, Prof. Dr.-Ing. Antje Bernier, Dr.-Ing. Gesa Haroske und Nicole Pralow © Hochschule Wismar
Feierliche Ausstellungseröffnung durch (v.l.n.r.) Dipl.-Wirtsch.-Jur. Jessica Bernert, Prof. Dr.-Ing. Antje Bernier, Dr.-Ing. Gesa Haroske und Nicole Pralow © Hochschule Wismar

Wer hält es aus, als QUEEN bezeichnet zu werden?

Wer hält es aus, als QUEEN bezeichnet zu werden?

Wer hält es aus, als QUEEN bezeichnet zu werden?

Ausstellung „QUEENS OF STRUCTURE“ bis 8. Juli 2026 an der Hochschule Wismar

Ausstellung „QUEENS OF STRUCTURE“ bis 8. Juli 2026 an der Hochschule Wismar

Während bei bekannten Bauwerken häufig die Architektinnen und Architekten im Vordergrund stehen, bleiben die Ingenieurleistungen oft unerwähnt – obwohl sie die Grundlage für Tragfähigkeit, Sicherheit und Dauerhaftigkeit der Bauwerke bilden. Ingenieurinnen sind in der überwiegend männlich geprägten Branche noch unsichtbarer. Im Umfeld des Festivals „Women in Architecture“ entstand deshalb die Idee, Bauingenieurinnen stärker in den Fokus zu rücken, um der doppelten Unsichtbarkeit abzuhelfen.

Während bei bekannten Bauwerken häufig die Architektinnen und Architekten im Vordergrund stehen, bleiben die Ingenieurleistungen oft unerwähnt – obwohl sie die Grundlage für Tragfähigkeit, Sicherheit und Dauerhaftigkeit der Bauwerke bilden. Ingenieurinnen sind in der überwiegend männlich geprägten Branche noch unsichtbarer. Im Umfeld des Festivals „Women in Architecture“ entstand deshalb die Idee, Bauingenieurinnen stärker in den Fokus zu rücken, um der doppelten Unsichtbarkeit abzuhelfen.

Feierliche Ausstellungseröffnung durch (v.l.n.r.) Dipl.-Wirtsch.-Jur. Jessica Bernert, Prof. Dr.-Ing. Antje Bernier, Dr.-Ing. Gesa Haroske und Nicole Pralow © Hochschule Wismar
Feierliche Ausstellungseröffnung durch (v.l.n.r.) Dipl.-Wirtsch.-Jur. Jessica Bernert, Prof. Dr.-Ing. Antje Bernier, Dr.-Ing. Gesa Haroske und Nicole Pralow © Hochschule Wismar

Obwohl so nicht geplant, wird QUEENS OF STRUCTURE mit den knallgelben Informationskörpern als Wanderausstellung (Wismar ist die 11. Station im deutschsprachigen Raum) zur mobilen Litfaßsäule für die Sichtbarkeit der Frauen – oder eben der QUEENS OF STRUCTURE. Auf dem Weg dahin standen sich die Ingenieurinnen beinahe wieder im Weg: Die Farbe war schon eine Herausforderung – und erst der Titel! Wer hält es aus, als QUEEN betitelt zu werden? „Begeistert war davon keine der dargestellten Queens“, erklärt Nicole Parlow, neben anfangs Nicole Zahner eine der Initiatorinnen mit massivem Ehrenamtsüberstundenkonto. „Nach der Eröffnung konnten sich die gezeigten Frauen damit aussöhnen und zunächst selbstbewusst, dann stolz dazu stehen“, erzählt sie weiter – und ihr geht der Titel wie selbstverständlich über die Lippen.

Nicole Pralow berichtet über die Anfänge der Ausstellung und eröffnet die 11. Station der QUEENS OF STRUCTURE an der Hochschule Wismar. © Hochschule Wismar
Nicole Parlow berichtet über die Anfänge der Ausstellung und eröffnet im deutschsprachigen Raum die 11. Station der QUEENS OF STRUCTURE an der Hochschule Wismar. © Hochschule Wismar

Im Zentrum der Outdoor-Ausstellung auf dem Campus stehen Porträts und Projekte von achtzehn Bauingenieurinnen aus unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern – vom Brücken- und Tiefbau über Tragwerksplanung bis zum Projektmanagement. Ergänzende Audio-Interviews geben Einblicke in berufliche Wege, persönliche Erfahrungen und Herausforderungen der Branche. Denn wer weiß schon, dass die Brooklyn Bridge in New York, das Hochhaus The Shard und das London Eye an führender Stelle von Frauen geplant und ausgeführt wurden?

Die Eröffnung der Ausstellung am 9. März 2026 auf dem Campus der Hochschule Wismar – bewusst einen Tag nach dem Internationalen Frauentag – ermöglichten die „Queens“ vor Ort. Dr.-Ing. Gesa Haroske, Präsidentin der Ingenieurkammer Mecklenburg-Vorpommern, Dipl.-Wirtsch.-Jur. Jessica Bernert, Prof. Dr.-Ing. Antje Bernier und Sabrina Lampe, M.A., haben sich nicht nur im übertragenen Sinne stark gemacht, sondern auch tatkräftig mit aufgebaut.

„Die Hochschule verfügt über eine lange Tradition in der Ausbildung von Bauingenieurinnen und Bauingenieuren. Viele Absolventinnen sind heute in verantwortlichen Positionen tätig – in Ingenieurbüros, Bauunternehmen oder der öffentlichen Verwaltung“, so Gesa Haroske. „Ich möchte junge Frauen ermutigen, sich für ein Studium und eine Karriere im Bauingenieurwesen zu entscheiden und ich bedanke mich bei meinen Mitstreiterinnen dafür, dass dies in dieser Form möglich ist.“

Queens of Structure - Ausstellung © Hochschule Wismar
© Hochschule Wismar

Immerhin: Aktuell sind in Deutschland rund 30 Prozent der Studierenden im Bauingenieurwesen Frauen – vor 25 Jahren waren es erst 20 Prozent. In der Ingenieurkammer Mecklenburg-Vorpommern sind 21 Prozent der Kammermitglieder Frauen.

Informationen zur Ausstellung und den porträtierten Bauingenieurinnen:
https://queens-of-structure.org

Bauingenieurwesen an der Hochschule Wismar: https://fiw.hs-wismar.de/bereiche/biw/

Obwohl so nicht geplant, wird QUEENS OF STRUCTURE mit den knallgelben Informationskörpern als Wanderausstellung (Wismar ist die 11. Station im deutschsprachigen Raum) zur mobilen Litfaßsäule für die Sichtbarkeit der Frauen – oder eben der QUEENS OF STRUCTURE. Auf dem Weg dahin standen sich die Ingenieurinnen beinahe wieder im Weg: Die Farbe war schon eine Herausforderung – und erst der Titel! Wer hält es aus, als QUEEN betitelt zu werden? „Begeistert war davon keine der dargestellten Queens“, erklärt Nicole Parlow, neben anfangs Nicole Zahner eine der Initiatorinnen mit massivem Ehrenamtsüberstundenkonto. „Nach der Eröffnung konnten sich die gezeigten Frauen damit aussöhnen und zunächst selbstbewusst, dann stolz dazu stehen“, erzählt sie weiter – und ihr geht der Titel wie selbstverständlich über die Lippen.

Nicole Pralow berichtet über die Anfänge der Ausstellung und eröffnet die 11. Station der QUEENS OF STRUCTURE an der Hochschule Wismar. © Hochschule Wismar
Nicole Parlow berichtet über die Anfänge der Ausstellung und eröffnet im deutschsprachigen Raum die 11. Station der QUEENS OF STRUCTURE an der Hochschule Wismar. © Hochschule Wismar

Im Zentrum der Outdoor-Ausstellung auf dem Campus stehen Porträts und Projekte von achtzehn Bauingenieurinnen aus unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern – vom Brücken- und Tiefbau über Tragwerksplanung bis zum Projektmanagement. Ergänzende Audio-Interviews geben Einblicke in berufliche Wege, persönliche Erfahrungen und Herausforderungen der Branche. Denn wer weiß schon, dass die Brooklyn Bridge in New York, das Hochhaus The Shard und das London Eye an führender Stelle von Frauen geplant und ausgeführt wurden?

Die Eröffnung der Ausstellung am 9. März 2026 auf dem Campus der Hochschule Wismar – bewusst einen Tag nach dem Internationalen Frauentag – ermöglichten die „Queens“ vor Ort. Dr.-Ing. Gesa Haroske, Präsidentin der Ingenieurkammer Mecklenburg-Vorpommern, Dipl.-Wirtsch.-Jur. Jessica Bernert, Prof. Dr.-Ing. Antje Bernier und Sabrina Lampe, M.A., haben sich nicht nur im übertragenen Sinne stark gemacht, sondern auch tatkräftig mit aufgebaut.

„Die Hochschule verfügt über eine lange Tradition in der Ausbildung von Bauingenieurinnen und Bauingenieuren. Viele Absolventinnen sind heute in verantwortlichen Positionen tätig – in Ingenieurbüros, Bauunternehmen oder der öffentlichen Verwaltung“, so Gesa Haroske. „Ich möchte junge Frauen ermutigen, sich für ein Studium und eine Karriere im Bauingenieurwesen zu entscheiden und ich bedanke mich bei meinen Mitstreiterinnen dafür, dass dies in dieser Form möglich ist.“

Queens of Structure - Ausstellung © Hochschule Wismar
© Hochschule Wismar

Immerhin: Aktuell sind in Deutschland rund 30 Prozent der Studierenden im Bauingenieurwesen Frauen – vor 25 Jahren waren es erst 20 Prozent. In der Ingenieurkammer Mecklenburg-Vorpommern sind 21 Prozent der Kammermitglieder Frauen.

Informationen zur Ausstellung und den porträtierten Bauingenieurinnen:
https://queens-of-structure.org

Bauingenieurwesen an der Hochschule Wismar: https://fiw.hs-wismar.de/bereiche/biw/
Manuela Kuhlmann privat
Manuela Kuhlmann
Dipl.-Germ., Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Ingenieurkammer Mecklenburg-Vorpommern

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