Digitalisierung: KI

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Ingenieurbüros im Zeitalter Künstlicher Intelligenz (KI)

Ingenieurbüros im Zeitalter Künstlicher Intelligenz (KI)

Positionen der Bundesingenieurkammer zur Verantwortung von Ingenieurinnen und Ingenieuren

Positionen der Bundesingenieurkammer zur Verantwortung von Ingenieurinnen und Ingenieuren

Schnell, exakt und effizient mit der Expertise von Ingenieurinnen und Ingenieuren. So beschreibt die Bundesingenieurkammer in sechs Positionen, welche Aufgaben und Chancen die Nutzung Künstlicher Intelligenz für Ingenieurbüros beinhaltet.

Schnell, exakt und effizient mit der Expertise von Ingenieurinnen und Ingenieuren. So beschreibt die Bundesingenieurkammer in sechs Positionen, welche Aufgaben und Chancen die Nutzung Künstlicher Intelligenz für Ingenieurbüros beinhaltet.

Verantwortung von Ingenieurinnen und Ingenieuren im Zeitalter Künstlicher Intelligenz © DIB/KI-generiert
Verantwortung von Ingenieurinnen und Ingenieuren im Zeitalter Künstlicher Intelligenz © DIB/KI-generiert

„Die Digitalisierung und der zunehmende Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) haben die Arbeitsweise in den Ingenieurbüros grundlegend verändert und werden dies weiterhin tun. Konstruktionen und Berechnungen basieren heutzutage auf der Anwendung digitaler Werkzeuge. Diese bieten umfassende Vorteile hinsichtlich Effizienz, Genauigkeit und Geschwindigkeit. Digitale Werkzeuge ermöglichen es uns heute in kürzester Zeit mehrere Planungsleistungen zu untersuchen, um am Ende die wirtschaftlichste und ressourceneffizienteste Lösung zu finden.

Auch beim Einsatz von KI-Tools gilt weiterhin: Trotz aller technischen Fortschritte sind es letztendlich Ingenieurinnen und Ingenieure, die bewerten, entscheiden und Verantwortung übernehmen. Die Ergebnisse KI-basierter Berechnungen können das menschliche Urteilsvermögen nicht ersetzen. Die Verantwortung für ein sicheres, wirtschaftliches und nachhaltiges Bauwerk liegt am Ende immer bei Ingenieurinnen und Ingenieuren, die ihre Fachkenntnis, Erfahrung und ihr kritisches Denken einbringen. Plausibilitätsprüfungen und ein Abgleich der vorgeschlagenen Lösungen mit den realen Anforderungen vor Ort sind und bleiben unerlässlich.

„Die Digitalisierung und der zunehmende Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) haben die Arbeitsweise in den Ingenieurbüros grundlegend verändert und werden dies weiterhin tun. Konstruktionen und Berechnungen basieren heutzutage auf der Anwendung digitaler Werkzeuge. Diese bieten umfassende Vorteile hinsichtlich Effizienz, Genauigkeit und Geschwindigkeit. Digitale Werkzeuge ermöglichen es uns heute in kürzester Zeit mehrere Planungsleistungen zu untersuchen, um am Ende die wirtschaftlichste und ressourceneffizienteste Lösung zu finden.

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Seit jeher gehören Plausibilitätsprüfungen von Berechnungen zum Handwerkszeug von Ingenieurinnen und Ingenieuren. Plausibilitätsprüfungen sind insbesondere in sicherheitsrelevanten Bereichen unverzichtbar und setzen ein grundlegendes ingenieurtechnisches Verständnis voraus. Im Zeitalter von Künstlicher Intelligenz sind diese Kompetenzen mehr denn je von elementarer Bedeutung in der Aus-, Fort- und Weiterbildung.

Es sind Personen und Unternehmen, die Verantwortung und Haftung bei der Planung von Bauwerken übernehmen. Mit ihrer Unterschrift unter Planungsunterlagen bürgen Ingenieurinnen und Ingenieure nicht nur für Qualität und Sorgfalt, sie haften damit auch gegenüber der Bauherrschaft.

Wir benötigen KI-basierte Systeme als mächtige Werkzeuge für schnelle, exakte und effiziente Lösungen mit der Expertise von Ingenieurinnen und Ingenieuren: Künstliche Intelligenz in vertrauensvollen Händen.“

POSITIONEN:
Ingenieurbüros im Zeitalter Künstlicher Intelligenz

  1. Wir brauchen KI-basierte Systeme als mächtiges Werkzeug für schnelle und effiziente Lösungen im Bauingenieurwesen.
  2. Im Zusammenspiel von KI-Technologie und ingenieur­technischem Sachverstand liegt die Zukunft des Ingenieurwesens.
  3. Es ist notwendig, dass Ingenieurinnen und Ingenieure KI-basierte Leistungen kritisch auf Plausibilität prüfen.
  4. Beim Einsatz von KI-Tools sind es immer Ingenieurinnen und Ingenieure, die am Ende persönliche Verantwortung übernehmen.
  5. KI-Kompetenzen in Ingenieurbüros sollen gestärkt werden.
  6. Grundlegendes ingenieurtechnisches Verständnis in der Aus-, Fort- und Weiterbildung ist weiterhin zu fördern

Auch beim Einsatz von KI-Tools gilt weiterhin: Trotz aller technischen Fortschritte sind es letztendlich Ingenieurinnen und Ingenieure, die bewerten, entscheiden und Verantwortung übernehmen. Die Ergebnisse KI-basierter Berechnungen können das menschliche Urteilsvermögen nicht ersetzen. Die Verantwortung für ein sicheres, wirtschaftliches und nachhaltiges Bauwerk liegt am Ende immer bei Ingenieurinnen und Ingenieuren, die ihre Fachkenntnis, Erfahrung und ihr kritisches Denken einbringen. Plausibilitätsprüfungen und ein Abgleich der vorgeschlagenen Lösungen mit den realen Anforderungen vor Ort sind und bleiben unerlässlich.

Seit jeher gehören Plausibilitätsprüfungen von Berechnungen zum Handwerkszeug von Ingenieurinnen und Ingenieuren. Plausibilitätsprüfungen sind insbesondere in sicherheitsrelevanten Bereichen unverzichtbar und setzen ein grundlegendes ingenieurtechnisches Verständnis voraus. Im Zeitalter von Künstlicher Intelligenz sind diese Kompetenzen mehr denn je von elementarer Bedeutung in der Aus-, Fort- und Weiterbildung.

Es sind Personen und Unternehmen, die Verantwortung und Haftung bei der Planung von Bauwerken übernehmen. Mit ihrer Unterschrift unter Planungsunterlagen bürgen Ingenieurinnen und Ingenieure nicht nur für Qualität und Sorgfalt, sie haften damit auch gegenüber der Bauherrschaft.

Wir benötigen KI-basierte Systeme als mächtige Werkzeuge für schnelle, exakte und effiziente Lösungen mit der Expertise von Ingenieurinnen und Ingenieuren: Künstliche Intelligenz in vertrauensvollen Händen.“

POSITIONEN:
Ingenieurbüros im Zeitalter Künstlicher Intelligenz


  1. Wir brauchen KI-basierte Systeme als mächtiges Werkzeug für schnelle und effiziente Lösungen im Bauingenieurwesen.

  2. Im Zusammenspiel von KI-Technologie und ingenieur­technischem Sachverstand liegt die Zukunft des Ingenieurwesens.

  3. Es ist notwendig, dass Ingenieurinnen und Ingenieure KI-basierte Leistungen kritisch auf Plausibilität prüfen.

  4. Beim Einsatz von KI-Tools sind es immer Ingenieurinnen und Ingenieure, die am Ende persönliche Verantwortung übernehmen.

  5. KI-Kompetenzen in Ingenieurbüros sollen gestärkt werden.

  6. Grundlegendes ingenieurtechnisches Verständnis in der Aus-, Fort- und Weiterbildung ist weiterhin zu fördern

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Deutsches Ingenieurblatt 4/2025

„ZERO.“ – Bauvorhaben für die Internationale Bauausstellung: Für die Errichtung der aufgehenden Obergeschosse wurden 286 Raummodule samt Fenstern und Anschlussöffnungen vorgefertigt und zum Teil technisch vorinstalliert.

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© Markus Guhl

AUS DEM INHALT:

Deutsches Ingenieurblatt Ausgabe 4-2025

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