Verschärfte Anforderungen zum Grundwasserschutz
Das Arbeitsblatt stellt den stofflichen Aspekt in den Mittelpunkt, um das Grundwasser als Trinkwasserquelle zu erhalten. Planer müssen abhängig von der Verschmutzung der Sammelflächen Nachweise der Schadstoffreduktion für die Parameter AFS63 und gelöste Stoffe erbringen. Das Regelwerk definiert drei Flächenkategorien mit unterschiedlichen Wirkungsgraden.
Praxisproblem: Heterogene Flächen dominieren
In der Planungspraxis treten jedoch häufig Mischflächen auf, die mehrere Belastungskategorien kombinieren. Die bisherigen Bemessungsansätze ließen sich auf solche heterogenen Einzugsgebiete nur begrenzt anwenden. Die Anlage schließt diese Lücke durch getrennte Bemessungsparameter: Die Oberflächenbeschickung der Lamellenpakete dimensioniert die AFS63-Reduktion, während die Granulatmenge gezielt auf die gelösten Stoffe abgestimmt wird. Diese modulare Auslegung ermöglicht eine objektspezifische Dimensionierung. (mb)