Bei der hochfrequenzgeeigneten Schachtabdeckung „FL60RF“ verfügt der Deckel über einen bereits vorgefertigten Raum für den Einsatz einer zusätzlichen Sendeantenne. © Fibrelite
Bei der hochfrequenzgeeigneten Schachtabdeckung „FL60RF“ verfügt der Deckel über einen bereits vorgefertigten Raum für den Einsatz einer zusätzlichen Sendeantenne. © Fibrelite

Wenn der Kanaldeckel zum Netzknoten wird

Wenn der Kanaldeckel zum Netzknoten wird

Wenn der Kanaldeckel zum Netzknoten wird

Glasfaserverbundwerkstoff-Abdeckungen als Fundament der Smart City

Glasfaserverbundwerkstoff-Abdeckungen als Fundament der Smart City

Kanaldeckel aus Glasfaserverbundwerkstoff (GFK) lösen ein physikalisches Problem, das Kommunen beim Ausbau digitaler Stadtinfrastruktur zunehmend unter Druck setzt: Herkömmliche Abdeckungen aus Gusseisen oder Beton blockieren Funk- und Mobilfunksignale – und damit die Datenkommunikation zwischen Sensoren, Steuerzentralen und Endgeräten, die im Untergrund verlaufen.

Kanaldeckel aus Glasfaserverbundwerkstoff (GFK) lösen ein physikalisches Problem, das Kommunen beim Ausbau digitaler Stadtinfrastruktur zunehmend unter Druck setzt: Herkömmliche Abdeckungen aus Gusseisen oder Beton blockieren Funk- und Mobilfunksignale – und damit die Datenkommunikation zwischen Sensoren, Steuerzentralen und Endgeräten, die im Untergrund verlaufen.

Bei der hochfrequenzgeeigneten Schachtabdeckung „FL60RF“ verfügt der Deckel über einen bereits vorgefertigten Raum für den Einsatz einer zusätzlichen Sendeantenne. © Fibrelite
Bei der hochfrequenzgeeigneten Schachtabdeckung „FL60RF“ verfügt der Deckel über einen bereits vorgefertigten Raum für den Einsatz einer zusätzlichen Sendeantenne. © Fibrelite

Verkehrssteuerung, Energiemanagement und IoT-basierte Überwachung laufen größtenteils unterirdisch. Herkömmliche Abdeckungen aus metallischen Werkstoffen dämpfen WLAN-, LoRaWAN- und 5G-Signale jedoch erheblich. Der Glasfaserverbundwerkstoff ist für diese Frequenzen vollständig transparent. Sensoren, Messsysteme und Steuerungseinheiten im Kanalnetz können so störungsfrei kommunizieren. Damit erfüllt die Abdeckung nicht mehr nur eine bauliche Schutzfunktion, sondern wird zum aktiven Bestandteil der digitalen Infrastruktur.

Bei den GFK-Schachtabdeckungen lassen sich zusätzliche Sendeantennen direkt in den Schachtdeckel integrieren, welche bei Signalstörungen – beispielsweise verursacht durch Oberleitungen – helfen. © Ebero KHK
Bei den GFK-Schachtabdeckungen lassen sich zusätzliche Sendeantennen direkt in den Schachtdeckel integrieren, welche bei Signalstörungen – beispielsweise verursacht durch Oberleitungen – helfen. © Ebero KHK

Das geringere Gewicht der GFK-Bauteile bringt einen weiteren Vorteil: Das Ein- und Ausdeckeln verringert körperliche Belastungen spürbar und senkt das Risiko von Muskel- und Gelenkverletzungen – ein Aspekt, der angesichts des Fachkräftemangels an Bedeutung gewinnt. Dazu kommt die Materialbeständigkeit: GFK korrodiert nicht, ist witterungsresistent und verlängert Wartungsintervalle sowie Lebenszyklen.

Induktives Laden unter versiegelter Oberfläche

GFK-Abdeckungen bieten darüber hinaus eine bauliche Grundlage für das kontaktlose Laden von Elektrofahrzeugen. Beim induktiven Laden überträgt ein elektromagnetisches Feld Energie zwischen einer im Boden verbauten Spule und einer Empfängerspule im Fahrzeug. Die GFK-Abdeckung beeinträchtigt dieses Feld nicht. Die Ladeeinheit lässt sich vollständig unterflur installieren – geschützt vor Witterung, Vandalismus und mechanischer Belastung – während die Oberfläche begeh- und befahrbar bleibt.

Die Wartung an unterirdischer Infrastruktur ist durch die GFK-Abdeckung deutlich verbessert. © INTIS
Die Wartung an unterirdischer Infrastruktur ist durch die GFK-Abdeckung deutlich verbessert. © INTIS

Als ergänzendes System bietet Ebero FAB den Ladebordstein an, der den Ladepunkt direkt in den Bordstein integriert. Statt Ladesäulen, die Gehwege einengen, entsteht eine niveaugleiche Lösung: Die Anmeldung erfolgt per App, QR-Code oder RFID-Karte, die Konstruktion ist für alle Witterungsbedingungen ausgelegt.

Mit einem Spezial-Aushebeeinheit lässt sich die Abdeckung durch lediglich eine Person öffnen. © INTIS
Mit einem Spezial-Aushebeeinheit lässt sich die Abdeckung durch lediglich eine Person öffnen. © INTIS

Ferngesteuerte Schieber im Kanalnetz

Auch in der Wasser- und Abwassertechnik hält die Digitalisierung Einzug. Mit dem Schieberantrieb von 3S, den Ebero FAB vertreibt, lassen sich Schieber und Armaturen im Kanalnetz automatisiert steuern. Sensoren erfassen Füllstände und Durchflussmengen kontinuierlich; der elektrische Antrieb übernimmt die Steuerung präzise und ferngesteuert. Prozesse lassen sich so in Echtzeit überwachen. Das erhöht die Versorgungssicherheit und reduziert das Risiko von Havarien und Kontaminierungen – ein Schritt hin zu einer ressourcenschonenden Wasserwirtschaft.

Die digitale Stadt entsteht damit nicht allein durch Anwendungen auf der Oberfläche, sondern durch das Zusammenspiel von Technologien auf allen Ebenen der Infrastruktur. (mb)

www.khk-karlsruhe.de

Mit dem Schieberantrieb von 3S ermöglicht Ebero FAB die automatisierte Steuerung von Schiebern und Armaturen im Kanalnetz. © Ebero FAB
Mit dem Schieberantrieb von 3S ermöglicht Ebero FAB die automatisierte Steuerung von Schiebern und Armaturen im Kanalnetz. © Ebero FAB

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