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Die Garage besteht aus einem offenen und einem durch ein Hörmann Industrie-Sektionaltor separierten Teil. © Hörmann/Laura Thiesbrummel
Die Garage besteht aus einem offenen und einem durch ein Hörmann Industrie-Sektionaltor separierten Teil. © Hörmann/Laura Thiesbrummel

Transparenz als Konstruktionsprinzip am österreichischen Steirereck

Transparenz als Konstruktionsprinzip am österreichischen Steirereck

Transparenz als Konstruktionsprinzip am österreichischen Steirereck

Industrie-Sektionaltor markiert Grenze zwischen öffentlichem Fuhrpark und Betriebsbereich

Industrie-Sektionaltor markiert Grenze zwischen öffentlichem Fuhrpark und Betriebsbereich

Ein Industrie-Sektionaltor von Hörmann markiert am Steirereck am Pogusch die Grenze zwischen öffentlichem Fuhrpark und verborgenem Betriebsbereich – und steht dabei exemplarisch für den Materialmix des gesamten Komplexes auf dem rund 1.000 Meter hohen Pogusch-Pass nördlich von Graz. Das Sektionaltor ALR F42 trägt überwiegend Duratec-Kunststoffscheiben und erreicht damit maximale Transparenz – eine bewusste Referenz an das darüberliegende Glashaus.

Ein Industrie-Sektionaltor von Hörmann markiert am Steirereck am Pogusch die Grenze zwischen öffentlichem Fuhrpark und verborgenem Betriebsbereich – und steht dabei exemplarisch für den Materialmix des gesamten Komplexes auf dem rund 1.000 Meter hohen Pogusch-Pass nördlich von Graz. Das Sektionaltor ALR F42 trägt überwiegend Duratec-Kunststoffscheiben und erreicht damit maximale Transparenz – eine bewusste Referenz an das darüberliegende Glashaus.

Die Garage besteht aus einem offenen und einem durch ein Hörmann Industrie-Sektionaltor separierten Teil. © Hörmann/Laura Thiesbrummel
Die Garage besteht aus einem offenen und einem durch ein Hörmann Industrie-Sektionaltor separierten Teil. © Hörmann/Laura Thiesbrummel

Lediglich die unteren Paneele erhalten eine Blechabdeckung aus Aluminium, die mit der Wandbekleidung aus Gastronorm-Edelstahlbehältern im Vorraum korrespondiert. Die Betriebsgarage, in die das Tor führt, gliedert sich in zwei Hälften: eine offen zugängliche für den Hotelpark, eine zweite – hinter dem Hörmann-Tor – für Facility-Management und Betriebslogistik.

Das Wiener Architekturbüro PPAG hatte den Wettbewerb für die Erweiterung der Liegenschaft von Heinz Reitbauer junior gewonnen. Die Planungsphase fiel mitten in die Corona-Pandemie. Die historischen Bestandsgebäude sanierte man konsequent oder „kehrte sie aus“, wie es vor Ort heißt. Hinzu kamen mehrere heterogene Zu- und Anbauten.

Der PU-ausgeschäumte Lamellensockel des Hörmann Industrie-Sektionaltors passt optisch perfekt zur Wandbekleidung aus Gastronorm-Edelstahlbehältern. © Hörmann/Laura Thiesbrummel
Der PU-ausgeschäumte Lamellensockel des Hörmann Industrie-Sektionaltors passt optisch perfekt zur Wandbekleidung aus Gastronorm-Edelstahlbehältern. © Hörmann/Laura Thiesbrummel

Ober- und unterirdisch vernetzt

Das Ensemble aus Altbauten, Salettl (österreichisch für Gartenpavillon), Schankküche, Dienstwohnung und zwei Glashäusern verbindet ein unterirdisches Erschließungssystem im Erdgeschoss – ausgenommen Bestandsgebäude und Salettl. Die Einfahrt zur Betriebsgarage unterhalb des Glashauses macht diese Struktur für Besucher ablesbar.

Das Hotel-Restaurant Steirereck am Pogusch ist ein Ensemble aus Bestand und Neubau – locker arrangiert wie ein klassischer Weiler. In einer der neu gebauten Garagen kommt ein Hörmann Tor zum Einsatz. © Hörmann/Laura Thiesbrummel
Das Hotel-Restaurant Steirereck am Pogusch ist ein Ensemble aus Bestand und Neubau – locker arrangiert wie ein klassischer Weiler. In einer der neu gebauten Garagen kommt ein Hörmann Tor zum Einsatz. © Hörmann/Laura Thiesbrummel

Materialmix zwischen Wald und Labor

Am Pogusch treffen örtliches Holz und Bio-Wollfilz auf Fassadenplatten aus Alu-Schaum am Salettl-Anbau und Waschbecken aus dem 3D-Drucker. Diese Materialdialektik spiegelt das Gesamtkonzept: Rund 500 essbare Kräuter-, Pflanzen-, Zitrus- und selten gewordene Streuobstarten wachsen in Gärten und neu errichteten Glashäusern. Was auf den Tellern landet, stammt so weit wie möglich aus eigener Produktion – Gemüse, Früchte, Fleisch und Kräuter inklusive.

Zwei Temperaturen, ein System

Zwei Glashäuser ergänzen den Komplex funktional: Das „kalte“ Glashaus bleibt frostfrei und beherbergt die sogenannten Kabanen – bewusst reduzierte Übernachtungseinheiten mit Gemeinschaftsbad zwischen den Kräuterbeeten. Das benachbarte „warme“ Glashaus versorgt die Küche ganzjährig mit Pflanzen. Übernachtungsgäste wohnen damit buchstäblich an der Quelle der Küche.

Bautafel

Standort: Pogusch 21, Pogusch, AT
Bauherr: Steirereck Stadtpark GmbH, Wien, AT
Architekt: PPAG architects, Wien, AT
Tragwerksplanung: Werkraum Ingenieure, Wien, AT
Vegetationskonzept Glashäuser: Green4Cities, Wien, AT
Brutto-Grundfläche Bestand: 756 m²
Brutto-Grundfläche Neubau: 2.957 m²
Fertigstellung: 2022
Fotos: Laura Thiesbrummel, München, DE
Hörmann-Produkte: Industrie-Sektionaltor ALR F42

Regional, autark, international verortet

Der Komplex arbeitet nahezu energieautark und bezog sämtliche Handwerksbetriebe aus der Region. Die beiden Restaurants Wirtshaus und Schankküche positionieren sich bodenständiger als das Wiener Steirereck – ohne dabei dem internationalen Trend der herkunftsorientierten Kulinarik zu widersprechen. Gäste können nicht nur sehen, woher die Produkte stammen. Sie können, wie es heißt, „regelrecht zuhören, wie Pimpinelle, Estragon und Bockshornklee wachsen.“ (mb)

www.hoermann.de

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