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Dehoust bietet eine werksseitige Isolierung an, welche den Wärmeverlust auf ein Minimum reduziert. © Dehoust, Leimen
Dehoust bietet eine werksseitige Isolierung an, welche den Wärmeverlust auf ein Minimum reduziert. © Dehoust, Leimen

Temperaturschichtung ohne Kompromisse: Neue Kooperation im Speicherbau

Temperaturschichtung ohne Kompromisse: Neue Kooperation im Speicherbau

Temperaturschichtung ohne Kompromisse: Neue Kooperation im Speicherbau

Gemeinsame Speicherlösungen sollen Mischungsverluste in Heiz- und Kühlanlagen minimieren

Gemeinsame Speicherlösungen sollen Mischungsverluste in Heiz- und Kühlanlagen minimieren

Um Mischungsverluste in Pufferspeichern für Heiz- und Kühlanlagen deutlich zu reduzieren, kooperieren die Unternehmen Dehoust GmbH Enerlink. Dehoust integriert dafür die Trennschichttechnologie des Vorarlberger Unternehmens in seine individuell konfigurierten Speicherlösungen für Gewerbe und Industrie – und setzt auf exakte Temperaturschichtung statt konventioneller Durchmischung.

Um Mischungsverluste in Pufferspeichern für Heiz- und Kühlanlagen deutlich zu reduzieren, kooperieren die Unternehmen Dehoust GmbH Enerlink. Dehoust integriert dafür die Trennschichttechnologie des Vorarlberger Unternehmens in seine individuell konfigurierten Speicherlösungen für Gewerbe und Industrie – und setzt auf exakte Temperaturschichtung statt konventioneller Durchmischung.

Dehoust bietet eine werksseitige Isolierung an, welche den Wärmeverlust auf ein Minimum reduziert. © Dehoust, Leimen
Dehoust bietet eine werksseitige Isolierung an, welche den Wärmeverlust auf ein Minimum reduziert. © Dehoust, Leimen

Warum Temperaturschichtung entscheidend ist

Laut Umweltbundesamt lag der Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch in Deutschland im Jahr 2024 bei rund 56 Prozent im Stromsektor und 37 Prozent im Wärmesektor. Besonders in Wärmenetzen und neuen Gebäuden nutzen Planer häufig mehrere regenerative Quellen gleichzeitig. Der Grund: Erneuerbare Energien erzeugen Energie oft volatil. Eine geschickte Verknüpfung verschiedener Quellen mit einer intelligenten Steuerung schafft Versorgungssicherheit und Flexibilität. Gerade beim Heizen und Kühlen entscheidet die Kombination unterschiedlicher Quellen darüber, wie stark Betreiber den CO₂-Ausstoß reduzieren und den Anteil fossiler Energien senken können. Pufferspeicher übernehmen dabei die Rolle hydraulischer Schaltzentren, die Energie gezielt an die Verbraucher verteilen. Das eingesetzte Schichtungssystem bestimmt, wie effizient diese Verteilung gelingt. Genau hier setzt die langfristige Zusammenarbeit von Dehoust und Enerlink an: Beide Unternehmen bündeln ihre Kompetenzen im Behälterbau und in der Hydraulik, um individuelle Schichtspeichersysteme zu liefern.

Die Dehoust-Pufferspeicher werden in Größen bis 250 Kubikmeter angeboten und auf individuell auf Projektanforderungen abgestimmt. © Dehoust, Leimen
Die Dehoust-Pufferspeicher werden in Größen bis 250 Kubikmeter angeboten und auf individuell auf Projektanforderungen abgestimmt. © Dehoust, Leimen

Pufferspeicher bis 250 Kubikmeter – individuell konfiguriert

Ausreichende und exakt konfigurierte Speicherkapazitäten bilden das Fundament für die effektive Nutzung regenerativer Energie. Wasser eignet sich als kostengünstiges Speichermedium sowohl für Wärme als auch für Kälte. In Pufferspeichern trennen Betreiber verschiedene Temperaturbereiche klar voneinander, sodass jede angeschlossene Senke – ob Heizung oder Kühlung – gezielt die benötigte Temperatur erhält. So lassen sich etwa Verdampfungsprozesse einer Kältemaschine nutzen oder Wärmepumpen mit dem passenden Temperaturniveau versorgen. Dehoust fertigt mit über 60 Jahren Erfahrung im Behälterbau individuell konfigurierte Heizungspuffer- und Kältespeicher bis 250 Kubikmeter mit werksseitiger Isolierung. Je nach Projektanforderung kommen die Speicher ober- oder unterirdisch, stehend oder in liegender Bauform zum Einsatz. Angepasste Lochbleche und Strömungsdüsen reduzieren die laminare Strömung und verhindern ein Durchmischen des ein- und ausströmenden Wassers. Die Integration der Enerlink-Trennschichttechnologie schöpft das Potenzial der eingesetzten Energie zusätzlich aus.

CFD-optimierte Trennmodule gegen Mischungsverluste

Enerlink mit Sitz in Röthis (Vorarlberg) entwickelt und produziert hydraulische Systemlösungen für Heiz- und Kühlanlagen, vor allem für Gewerbe und Industrie. Das Unternehmen adressiert ein konkretes Problem: Konventionelle Systeme stoßen an ihre Grenzen, sobald differenzierte Temperaturniveaus gefragt sind. Kern der Enerlink-Lösung bildet die ThermoLINK-Schichtspeichertechnologie. Speziell mit CFD-Methoden entwickelte Trennmodule sorgen für eine exakte Temperaturtrennung ohne Durchmischung. Die stabile Temperaturschichtung steigert die Effizienz unterschiedlicher Quellen und Senken und minimiert Mischungsverluste auch bei hohen Volumenströmen. Darüber hinaus reduziert das System die Anzahl der benötigten Umschaltventile und vereinfacht die Mess-, Steuer- und Regelungstechnik der Gesamtanlage deutlich. Schwankende Temperaturen auf Verbraucher- und Quellenseite gleicht das System aus und vereinfacht insbesondere die Nutzung von Abwärme. Anpassungen an projektbezogene Anforderungen und Gebäudegrößen lassen sich dabei ohne größeren Aufwand umsetzen. (mb)

www.dehoust.com

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