BIM-basierte Baugenehmigungsverfahren in fünf NRW-Pilotkommunen

Ministerin Ina Scharrenbach (Mitte) überreicht den Förderbescheid an Markus König (links). Die Stadt Bochum, vertreten durch Oberbürgermeister Thomas Eiskirch (rechts), gehört zu den fünf Kommunen, die am Projekt teilnehmen. © RUB, Kramer

Baugenehmigungen effizienter und schneller umzusetzen steht im Zentrum des Projekts „Innovation in der Bauwirtschaft“. Mit fünf Kommunen in Nordrhein-Westfalen wird die digitale Antragstellung auf Basis eines 3D-Modells des geplanten Gebäudes getestet, teilt die Ruhr-Universität Bochum mit. Das Projekt unter Leitung von Prof. Dr. Markus König, Inhaber des Lehrstuhls Informatik im Bauwesen der Ruhr-Universität Bochum, wird vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen für 18 Monate gefördert.

BIM: Effiziente Planung im digitalen Zeitalter

Der Bewehrungsplan für die Unterzüge im Erdgeschoss wurde in Allplan erstellt. © baues + partner

Building Information Modeling (BIM) ist mehr als nur eine Software – es ist eine Arbeitsmethode, die sich im Bauwesen immer stärker durchsetzt. Dies wird deutlich am Beispiel eines Multifunktionsgebäudes, das auf dem Firmengelände des Haustechnikgroßhändlers Gottschall + Sohn in Grevenbroich entstehen wird. Das Planungsbüro baues + partner übernimmt hierbei die Verantwortung für Architektur, Tragwerksplanung sowie den ­Wärme-, Schall- und Brandschutz. Dabei nutzt es die Gelegenheit, die BIM eingehend zu erproben und ihre Vorteile zu erkunden. Inhaber Dr. Stefan Baues gewährt dabei Einblicke in den vielschichtigen Planungsprozess.

Gerüstbausoftware scaffmax 23.2 ermöglicht einfache Modellfreigabe über SketchUp 2024

Gerüstplanende können laut Herstellerangaben ihre Gerüstmodelle mit SketchUp 2024 und scaffmax 23.2 ganz einfach über einen Link mit ihren Projektpartnern teilen. Per Klick lassen sich Modelle mit Hilfe des neuen Viewers von SketchUp 2024 via Browser betrachten. © SOFTTECH GmbH

SOFTTECH hat die Gerüstbausoftware scaffmax in der Version 23.2 veröffentlicht. Sie bietet Kompatibilität mit der neuesten Version der Modellierungssoftware SketchUp 2024. Gerüstplanende können laut Herstellerangaben ihre Gerüstmodelle mit SketchUp 2024 und scaffmax 23.2 nun ganz einfach über einen Link mit ihren Projektpartnern teilen. Ein Klick genügt und die Modelle lassen sich mit Hilfe von SketchUp im Web via Browser direkt öffnen und betrachten.

BIM-Lösung Allplan 2024-1 mit neuen cloudbasierten Prozessen und erweiterten Funktionen

Allplan 2024-1 verfügt über eine nahtlose Integration mit One Click LCA, das Anwender dabei unterstützt, den CO₂-Fußabdruck von Gebäuden zu ermitteln, Materialien und Bauweisen zu bewerten und BIM-Modelle im Hinblick auf ihre Nachhaltigkeit zu optimieren. © ALLPLAN

ALLPLAN, Anbieter von Building Information Modeling (BIM)-Lösungen für die Architecture, Engineering and Construction (AEC)-Branche, stellt mit dem Service Release Allplan 2024-1 verbesserte Werkzeuge für eine effizientere Planung und Bauausführung vor. Neue cloudbasierte Prozesse und erweiterte BIM-Funktionen sollen eine nachhaltigere Planung unterstützen und die Projektabwicklung beschleunigen.

TECH IN CONSTRUCTION: Digitalisierung zur Bewältigung der Baukrise

TECH IN CONSTRUCTION

Auf der Startup-Messe TECH IN CONSTRUCTION wird demonstriert, wie durch digitale Technologien die Effizienz in der Bauwirtschaft signifikant gesteigert werden kann. Die Messe ist eine Plattform für alle Fachleute aus der Bauwirtschaft, die nach nachhaltigen und fortschrittlichen Lösungen suchen.

EU-Parlament stimmt Novelle der Bauprodukteverordnung (BauPVO) zu

© Max Langelott/unsplash

Das EU-Parlament hat am 10. April einer Novelle der Bauprodukteverordnung (BauPVO) zugestimmt. Digitalisierung, Harmonisierung und Nachhaltigkeit sind zentrale Elemente der neuen Verordnung. Die neuen Regeln sollen den Binnenmarkt für Bauprodukte stärken und die grünen und digitalen Ziele der EU fördern.

Weiterbildung: BIM im Ingenieur- und Infrastrukturbau – Modul 1 – Grundlagen

© TAE / BIM standard /ING BW

Die Weiterbildung „BIM im Ingenieur- und Infrastrukturbau – Modul 1 – Grundlagen“ startet am 05.06.2024 ihren ersten Durchlauf, um Ingenieure im Building Information Modeling (BIM) umfassend zu schulen. Fach- und Führungskräften soll die digitale Arbeitsmethode über den gesamten Lebenszyklus eines Bauprojekts vermittelt werden: von der Planung über den Entwurf und Bau bis zum Betrieb. Das Kursangebot bietet bim STANDARD in Kooperation mit der Technischen Akademie Esslingen (TAE) und der Ingenieurkammer Baden-Württemberg (INGBW) an.

Hand aufs Herz – Problemlöser digitaler Bauantrag?

Prof. Dr.-Ing. Joaquín Díaz © BVBS

Die Bundesregierung und die Bundesländer haben sich auf die Einführung eines digitalen Bauantrags verständigt. Der Wunsch nach Bürokratieabbau und beschleunigten Genehmigungsverfahren ist eng mit der flächendeckenden Einführung verbunden. Doch wie sieht die aktuelle Entwicklung aus? Hierzu gibt Prof. Dr.-Ing. Joaquín Díaz, Initiator des ersten Kongresses „Digitale Baugenehmigung“, im Interview eine Einschätzung ab.

TU Braunschweig erforscht mit neuen Großgeräten digitale Technologien

Herzstück der Digitalen Baustelle ist die rund sechs Meter hohe „3D-Druckeinheit“

Mit dem Projekt „Die Digitale Baustelle – Bauindustrie 4.0 als Schlüssel für eine digitale und nachhaltige Bauwirtschaft“ will die Technische Universität Braunschweig digitale Fertigungstechnologien sowie deren Auswirkungen auf Planungs- und Produktionsprozesse unter realen Baustellenbedingungen erforschen und Impulse für die Baupraxis liefern. In vielen Industriezweigen würden Digitalisierung und Automatisierung kontinuierlich in industrielle Fertigungen integriert. Im Bausektor existierten hingegen noch viele kostenintensive, unproduktive und umweltbelastende Baustellenprozesse.

Kongress Digitale Baugenehmigung

© Technische Hochschule Mittelhessen

Bei der ersten Ausgabe des Kongresses Digitale Baugenehmigung teilen hochkarätige Referentinnen und Referenten aus der Branche ihre Expertise und Erfahrungen mit digitalen Baugenehmigungsprozessen. Neben inspirierenden Vorträgen gibt es auch ausreichend Raum für Diskussionen, Networking und den Austausch von Ideen.

Prozessorientiertes Arbeiten mit BIM-Modellen

© Quelle: SOFTTECH GmbH

Der Softwarehersteller SOFTTECH stellt mit der AVA-Lösung AVANTI, dem CAD-System SPIRIT und der Aufmaß-Software GRAVA Produkte mit Neuerungen für das tägliche, modellorientierte Arbeiten vor. Ob Closed BIM mit Autodesk Revit oder Open BIM mit IFC-Dateien: Die aktuelle Version von AVANTI verspricht ein durchgängiges, prozessorientiertes Arbeiten mit BIM-Modellen bis hin zum Leistungsverzeichnis (LV).

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