Lumon liefert Balkonverglasungen für 50-stöckiges Hochhaus in Kanada
Der Hersteller von Balkonverglasungslösungen Lumon wird Balkonfassaden für einen 50-stöckigen Wohnturm im Großraum Vancouver, Kanada, liefern. Das Unternehmen kooperiert dafür mit der Immobiliengesellschaft Bosa Properties. Für das Projekt namens Solhouse 6035 werden Balkonverglasungen und Glasgeländertechnologie von Lumon an mehr als 400 Balkonen eingesetzt. Der Baubeginn ist für dieses Jahr geplant, die Fertigstellung für 2028.
Siebengeschossiger Holzbau ergänzt Berliner Quartier
Neues Mehrfamilienhaus aus Holz in Berlin: Das siebengeschossige Gebäude „Holzbau Linse“ steht im Quartier „Schöneberger Linse“ und umfasst 18 Wohneinheiten. Eine Baugruppe errichtete das Haus zur Eigennutzung. Das 24 Meter hohe Gebäude gehört zur Gebäudeklasse 5. Aus Brandschutzgründen bestehen Keller- und Erdgeschoss aus Stahlbeton.
Neue Betonrezeptur: Weniger Zement, mehr Recycling
Der Bauzulieferer Brüninghoff hat seine Betonrezeptur für die Vorfertigung angepasst. Das Unternehmen verwendet nun eine andere Zementart und setzt rezyklierte Gesteinskörnung ein. Die Firma nutzt jetzt CEM III Zement statt CEM I. Bei CEM III Zement ersetzt Hüttensand Teile des Zementklinkers. Dies senkt den Energiebedarf bei der Produktion und verringert die Freisetzung von Kohlenstoffdioxid beim Brennvorgang.
Fokus auf Zusammenarbeit: RIB mit neuer Version von Planungssoftware Civil
Der Softwarehersteller RIB hat eine neue Version seiner Planungssoftware für den Infrastrukturbereich veröffentlicht. Das Programm RIB Civil 2024 soll die Zusammenarbeit zwischen Projektpartnern verbessern und die Planbearbeitung beschleunigen.
Alte Blutbuche prägt Architektur: Neues Einfamilienhaus in Köln
In Köln ist ein neues Einfamilienhaus ist unter einer alten Blutbuche entstanden. Der Baum prägte die Gestaltung der Architektur und begleitet die Bauherrenfamilie durch die Jahreszeiten. Große Fensteröffnungen verbinden den Innen- mit dem Außenraum.
Energieeffizientes Studentenwohnheim für Uni-Campus Straubing eröffnet
In Straubing ist ein neues Studentenwohnheim für den Campus der Technischen Universität München (TUM) entstanden. Das Unternehmen Bauer Architektur und Wohnbau errichtete in der Heerstraße 148 drei Gebäude mit insgesamt 148 Apartments. Die Außenwände bestehen aus Mauerziegeln des Typs W065 Coriso von Leipfinger-Bader.
Neues Sensorsystem gegen Schwelbrände in historischen Gebäuden
Ein neues Sensorsystem zur frühzeitigen Erkennung von Schwelbränden in historischen Gebäuden hat die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) in einem Verbundprojekt entwickelt. Historische Bauwerke sind besonders brandgefährdet. Die Folgen können gravierend sein, wie Beispiele aus Kopenhagen, Paris und Weimar zeigen.
Geschwungenes Metalldach bei neuer Tennisanlage in Wimbledon
Der All England Lawn Tennis & Croquet Club in Wimbledon hat eine neue Tennisanlage eröffnet. Sie umfasst sechs Hallen und sechs Sandplätze im Freien. Das Architekturbüro Hopkins Architects entwarf die Anlage mit einem geschwungenen Metalldach.
Forscher entwickeln CO₂-arme Baustoffe aus Karbonisaten
Wissenschaftler und Unternehmen in Nordrhein-Westfalen arbeiten an der Entwicklung umweltfreundlicher Baustoffe. Das Projekt „ZEROES“ zielt darauf ab, den CO₂-Ausstoß bei der Herstellung von Beton und Kalksandsteinen zu verringern. Die Projektpartner trafen sich nun zum offiziellen Auftakt bei Fraunhofer UMSICHT in Oberhausen.
ORCA Software: Gründer verkauft Unternehmen an LEA Partners
Der Bausoftware-Hersteller ORCA aus Neubeuern bekommt einen neuen Eigentümer. Der Gründer und bisherige Alleingesellschafter Heinz Nießen verkauft seine Geschäftsanteile an Fonds, die von LEA Partners verwaltet werden.
QNG-Siegel: Auszeichnung für umweltfreundliche Gebäude
Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen vergibt das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) für Gebäude, die bestimmte Kriterien in den Bereichen Ökologie, Ökonomie und Soziokulturelles erfüllen. Das QNG-Siegel gibt es in den Stufen Plus für überdurchschnittliche und Premium für deutlich überdurchschnittliche Qualität.
Uni Trier forscht an Alternativ-Zement aus Industrieabfällen
Die Universität Trier erforscht die Nutzung von industriellen Abfallstoffen in der Zementherstellung. Das Projekt konzentriert sich auf bergbauliche Abfälle und industrielle Rohstoffe aus der Region. In den kommenden zwei Jahren untersuchen die Wissenschaftler tonhaltige Schlämme aus dem Kies- und Sandabbau sowie Stäube aus der Quarzitgewinnung als alternative Bindemittel für Zement.