Allplan-Zentrale erhält DGNB-Auszeichnung für Nachhaltigkeit
Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) hat das Allplan Agile Office in München mit der Note „Platin“ ausgezeichnet. Die Unternehmenszentrale des Architecture, Engineering and Construction (AEC)-Softwareanbieters ist eines von fünf Innenraumprojekten in Deutschland, die bisher diese Bewertung erhielten.
Auftragsmangel im Wohnungsbau geht leicht zurück
Der Auftragsmangel im Wohnungsbau ist leicht zurückgegangen. 50,2 Prozent berichteten im Juni davon, nach 51,7 Prozent im Mai. „Der Mangel an neuen Aufträgen ist weiterhin ein großes Problem. Häuslebauer sind zurückhaltend, auch weil die Leitzinssenkung der Europäischen Zentralbank vorerst nur ein erster Schritt ist. Bei den Finanzierungskosten hat sich noch nicht viel getan. Das spiegelt sich auch in der Entwicklung der Baugenehmigungen“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo Umfragen
CO₂-armer, ungebrannter Lehmblock für tragendes und nichttragendes Mauerwerk
Der Baustoffhersteller Schlagmann Poroton hat einen ungebrannten Lehmstein entwickelt. Das Produkt vereint Eigenschaften des Ziegelmassivbaus mit CO₂-Reduktion. Es entspricht der Anwendungsklasse II der Lehmsteinnorm DIN 18945 und eignet sich für tragendes und nichttragendes Mauerwerk.
Gelbes Gebäude mit Freitreppe: Neuer Blickfang für Berliner Filmgelände
Umgestaltetes Bürogebäude wird neuer Eingang für Berliner Filmcampus: Auf dem Filmgelände der Berliner Union-Film Ateliers (BUFA) dient das sogenannte Haus1 nun als Eingang für den Impact Campus Atelier Gardens. Das gelbe Gebäude mit einer Freitreppe ist weithin sichtbar.
Neue Bodenwaschanlage soll jährlich 250.000 Tonnen Bauabfälle verarbeiten
Eine neue Bodenwaschanlage soll in der Region Biberach-Achstetten in Baden-Württemberg entstehen und jährlich bis zu 250.000 Tonnen mineralische Bauabfälle zu Recyclingbaustoffen aufbereiten. Hierfür wollen die Unternehmen Max Wild und Schwenk Zement das Tochterunternehmen SW Baumineralik Donau Iller gründen, vorbehaltlich der kartellrechtlichen Genehmigung.
„SchwarzwaldDeck“: Bauherr setzt auf Nachhaltigkeit bei Ferienhäusern
Im Oberen Gaistal in Bad Herrenalb stehen seit kurzem drei neue Ferienhäuser. Die sogenannten Deckhäuser bieten einen Blick auf den Schwarzwald und haben einen sechseckigen Grundriss. Bauherr Sebastian Graubner verwendete für die Massivholzhäuser Naturmaterialien aus der Region.
Hochschulbaupreis für neues Textilzentrum in Reutlingen
Auf dem Campus der Hochschule Reutlingen ist ein neues Lehr-, Forschungs- und Innovationszentrum für die Textilwirtschaft entstanden. Das Texoversum bietet auf rund 3.000 Quadratmetern Werkstätten, Labore und Flächen für Zusammenarbeit. Es wurde mit dem Deutschen Hochschulbaupreis 2024 ausgezeichnet.
Lärmschutz am Kölner Raderthalgürtel: Wohnprojekt mit Glasfassade
In Köln-Zollstock ist zwischen 2017 und 2023 eine neue Wohnbebauung mit 206 genossenschaftlichen Mietwohnungen enstanden. Das Projekt „Vorgebirgsgärten“ wurde von Lorber Paul Architekten entworfen und von vier Kölner Wohnungsgenossenschaften realisiert.
Beispielhafte Zusammenarbeit im Kommunalen Ingenieurbau
Seit zehn Jahren gibt es die stadtübergreifende Zusammenarbeit im Kommunalen Ingenieurbau in Nordrhein-Westfalen (K-ING NRW). Aus diesem Anlass fand das jährliche Treffen des Arbeitskreises K-ING NRW mit über 80 Kolleginnen und Kollegen in Mönchengladbach diesmal in einem feierlichen Rahmen statt. Externe Experten rundeten den Tag durch Ihre Fachvorträge ab.
BIMKIT präsentiert Ergebnisse
Nach dreieinhalb Jahren intensiver Forschung wurden am 11. Juni in Köln die Ergebnisse des Projektes BIMKIT präsentiert. Gezeigt wurden entwickelte KI-Dienste zur automatisierten Bestandsmodellierung von Bauwerken. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat das Forschungsprojekt im Rahmen des „Innovationswettbewerbs Künstliche Intelligenz“ gefördert.
TU Berlin: Experten diskutieren Umbau-Agenda für Gebäudebestand
Berliner Politiker, Studierende und Fachleute erörtern am 19. Juli 2024 an der Technischen Universität Berlin Vorschläge zur Veränderung des Umgangs mit dem Gebäudebestand der Stadt. Die sogenannte Berliner Umbau-Agenda umfasst neun Punkte, die darauf abzielen, Abrisse zu vermeiden, öffentliche Gebäude umzugestalten und Mieten bezahlbar zu halten.
„Gebäudetyp-E-Gesetz“ ist auf dem Weg
Das Bundesjustizministerium hat den Referentenentwurf zur „zivilrechtlichen Erleichterung des Gebäudebaus“ in die Ressortabstimmung gegeben. Durch eine Ergänzung des Bauvertragsrechts im Bürgerlichen Gesetzbuch sollen künftig Abweichungen von den „anerkannten Regeln der Technik“ zwischen fachkundigen Unternehmern in Architekten-, Ingenieur- und Bauträgerverträgen rechtssicher ermöglicht werden. Die Schutzrechte für Verbraucher und nicht fachkundige Unternehmer sollen unverändert gelten. Das „Gebäudetyp-E-Gesetz“ könnte im Frühjahr 2025 in Kraft treten.