Allplan-Zentrale erhält DGNB-Auszeichnung für Nachhaltigkeit

Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) hat das Agile Office von Allplan mit dem Platin-Zertifikat ausgezeichnet. © Foto: Joachim Grothus

Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) hat das Allplan Agile Office in München mit der Note „Platin“ ausgezeichnet. Die Unternehmenszentrale des Architecture, Engineering and Construction (AEC)-Softwareanbieters ist eines von fünf Innenraumprojekten in Deutschland, die bisher diese Bewertung erhielten.

Auftragsmangel im Wohnungsbau geht leicht zurück

ifo Konjunkturumfragen, Juni 2024© ifo Institut

Der Auftragsmangel im Wohnungsbau ist leicht zurückgegangen. 50,2 Prozent berichteten im Juni davon, nach 51,7 Prozent im Mai. „Der Mangel an neuen Aufträgen ist weiterhin ein großes Problem. Häuslebauer sind zurückhaltend, auch weil die Leitzinssenkung der Europäischen Zentralbank vorerst nur ein erster Schritt ist. Bei den Finanzierungskosten hat sich noch nicht viel getan. Das spiegelt sich auch in der Entwicklung der Baugenehmigungen“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo Umfragen

Neue Bodenwaschanlage soll jährlich 250.000 Tonnen Bauabfälle verarbeiten

Seit 2020 im Einsatz: Die Bodenwaschanlage von Max Wild recycelt mineralische Bauabfälle und arbeitet sie zu zertifizierten Sekundärbaustoffen auf. © Foto: Max Wild

Eine neue Bodenwaschanlage soll in der Region Biberach-Achstetten in Baden-Württemberg entstehen und jährlich bis zu 250.000 Tonnen mineralische Bauabfälle zu Recyclingbaustoffen aufbereiten. Hierfür wollen die Unternehmen Max Wild und Schwenk Zement das Tochterunternehmen SW Baumineralik Donau Iller gründen, vorbehaltlich der kartellrechtlichen Genehmigung.

Hochschulbaupreis für neues Textilzentrum in Reutlingen

Mit dem Texoversum erhielt der mehr als 160 Jahre alte Textilstandort Reutlingen ein identitätsstiftendes Gebäude als Impulsgeber für die Zukunftstechnologie Textil. © Birgida González

Auf dem Campus der Hochschule Reutlingen ist ein neues Lehr-, Forschungs- und Innovationszentrum für die Textilwirtschaft entstanden. Das Texoversum bietet auf rund 3.000 Quadratmetern Werkstätten, Labore und Flächen für Zusammenarbeit. Es wurde mit dem Deutschen Hochschulbaupreis 2024 ausgezeichnet.

Beispielhafte Zusammenarbeit im Kommunalen Ingenieurbau

Jubiläumstagung in Mönchengladbach, 2024. Von links: Dipl.-Ing. Martin Parkner (Stadt Hamm), Dipl.-Ing. Jürgen Teigelmeister (Stadt Münster), Dipl.-Ing. Uwe Grimsehl (Stadt Köln), Dipl.-Ing. Andreas Schmitz (Stadt Düsseldorf), Dipl.-Ing. Christian Lambracht (Stadt Mönchengladbach), Dipl.-Ing. Claudia Schwan-Schmitz (Technische Beigeordnete der Stadt Mönchengladbach), Prof. Dr.-Ing. Martin Mertens (Hochschule Bochum), M.Eng. Regina Panzer (BASt), M.Sc. Ann-Katrin Ibach (Uni Wuppertal), M.Eng. Urs. Riedlinger (Fraunhofer Fit), Prof. Dr.-Ing. Peter Mark (Ruhr-Universität Bochum), Dipl.-Ing. Karsten Ditscheid (TB Remscheid)© Stadt Mönchengladbach

Seit zehn Jahren gibt es die stadtübergreifende Zusammenarbeit im Kommunalen Ingenieurbau in Nordrhein-Westfalen (K-ING NRW). Aus diesem Anlass fand das jährliche Treffen des Arbeitskreises K-ING NRW mit über 80 Kolleginnen und Kollegen in Mönchengladbach diesmal in einem feierlichen Rahmen statt. Externe Experten rundeten den Tag durch Ihre Fachvorträge ab.

BIMKIT präsentiert Ergebnisse

© bimkit.eu

Nach dreieinhalb Jahren intensiver Forschung wurden am 11. Juni in Köln die Ergebnisse des Projektes BIMKIT präsentiert. Gezeigt wurden entwickelte KI-Dienste zur automatisierten Bestandsmodellierung von Bauwerken. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat das Forschungsprojekt im Rahmen des „Innovationswettbewerbs Künstliche Intelligenz“ gefördert.

TU Berlin: Experten diskutieren Umbau-Agenda für Gebäudebestand

Studierendenarbeit „Haus der Gesundheit“

Berliner Politiker, Studierende und Fachleute erörtern am 19. Juli 2024 an der Technischen Universität Berlin Vorschläge zur Veränderung des Umgangs mit dem Gebäudebestand der Stadt. Die sogenannte Berliner Umbau-Agenda umfasst neun Punkte, die darauf abzielen, Abrisse zu vermeiden, öffentliche Gebäude umzugestalten und Mieten bezahlbar zu halten.

„Gebäudetyp-E-Gesetz“ ist auf dem Weg

Dr. Marco Buschmann

Das Bundesjustizministerium hat den Referentenentwurf zur „zivilrechtlichen Erleichterung des Gebäudebaus“ in die Ressortabstimmung gegeben. Durch eine Ergänzung des Bauvertragsrechts im Bürgerlichen Gesetzbuch sollen künftig Abweichungen von den „anerkannten Regeln der Technik“ zwischen fachkundigen Unternehmern in Architekten-, Ingenieur- und Bauträgerverträgen rechtssicher ermöglicht werden. Die Schutzrechte für Verbraucher und nicht fachkundige Unternehmer sollen unverändert gelten. Das „Gebäudetyp-E-Gesetz“ könnte im Frühjahr 2025 in Kraft treten.

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