NRW-Kommunen entwickeln Strategien gegen Wetterextreme

Die Stadt Dormagen erarbeitet aktuell ein Klimaanpassungskonzept

Die Stadt Dormagen und der Kreis Düren entwickeln Konzepte, um sich besser auf Wetterextreme vorzubereiten. Das neue Klimaanpassungsgesetz des Bundes verpflichtet Länder und Kommunen, entsprechende Strategien auszuarbeiten.

Fenstermontage unter extremen Bedingungen

Die Santnerpasshütte wurde als Nurdachhaus konzipiert und mit einer Außenhaut aus verzinktem Stahlblech versehen. © Finstral

Die Santnerpasshütte in den Dolomiten hat unter extremen Bedingungen neue Gestalt angenommen: Der Südtiroler Fensterhersteller Finstral lieferte dafür Fensterelemente, die per Helikopter transportiert wurden. Die Architekten Senoner & Tammerle konzipierten die Hütte als Nurdachhaus mit einer Außenhaut aus verzinktem Stahlblech.

Nachhaltige Fensterfertigung mit heimischem Holz

Die Fensterconnection Fecon verwendet seit diesem Jahr Douglasie statt Sibirischer Lärche für ihre Fertigung - und kann somit auf Tropen- und Plantagenhölzer verzichten. © Frovin/Fecon

Die Fensterconnection Fecon, eine Gruppe von Handwerkern, Architekten und Kaufleuten, verwendet seit diesem Jahr Douglasie statt Sibirischer Lärche für ihre Fertigung. Das Unternehmen verzichtet damit auf Tropen- und Plantagenhölzer. Für Fecon ist das ein Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Die gesamte Wertschöpfungskette befindet sich in Deutschland. Dazu gehören Sägewerke und Betriebe, die auf Kantenverleimung spezialisiert sind.

Bundesverdienstkreuz für Hans-Ullrich Kammeyer

Engagierter Ingenieur: Bundesverdienstkreuz für Hans-Ullrich Kammeyer © Ines Schiermann / Region Hannover

Für sein langjähriges Engagement hat Hans-Ullrich Kammeyer aus Langenhagen am 16. August das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland im Rahmen einer Feierstunde im Haus der Region aus den Händen des Ersten Regionsrats Jens Palandt erhalten.

Fachkongress in Gießen: Experten diskutieren digitalen Infrastrukturbau

RIB ist Hauptsponsor beim BIM-Kongress in Gießen. Referent Rainer Diehl

Rund 500 Fachleute treffen sich am 4. und 5. September 2024 in Gießen zum Kongress „Infrastruktur Digital Planen und Bauen“. Die Veranstaltung findet zum elften Mal in der Gießener Kongresshalle statt. Organisatoren sind das 5D Institut, die Technische Hochschule Mittelhessen und die Deutsche Bahn als Kooperationspartner. RIB Software tritt als Hauptsponsor auf.

Umnutzung statt Abriss: Vom Parkhaus zum Wohnkomplex

Ein Parkhaus in ein Wohnprojekt für Studierende umwandeln war die Aufgabe

Architektur-Studierende der Hochschule Bielefeld (HSBI) haben Konzepte zur Umnutzung eines Parkhauses in Minden zu Wohnraum entwickelt. Das Projekt im dritten Semester des Bachelorstudiengangs Architektur zielte darauf ab, bestehende Gebäude umzufunktionieren statt abzureißen.

Neue Software ECO-Pass analysiert Kreislaufpotenziale im Bauwesen

Ergebnisdarstellung ECO-CAD © Hottgenroth Software AG

Die neue Software „ECO-Pass“ von Hottgenroth bewertet die Nachhaltigkeit von Neubau- und Sanierungsprojekten und analysiert deren ökologische Auswirkungen. ECO-Pass erfasst anhand des Urban Mining Index (UMI) die Kreislaufpotenziale verwendeter Ressourcen vor und nach der Nutzung. Die Software berücksichtigt verschiedene End-of-Life-Szenarien wie Wiederverwendbarkeit oder Rückgewinnung.

Hurricane-Sicherheit: Stehfalzdach besteht extreme Wetter-Tests

Das Farabaugh Engineering and Testing (FET) Labor in den USA hat das Kalzip Stehfalzdach einer Reihe von Tests unterzogen

Das Stehfalzdach von Kalzip hat in einer Testreihe des Farabaugh Engineering and Testing Labors (FET) in den USA verschiedene Prüfverfahren zur Hurricane-Sicherheit bestanden. FET führte Tests zur Widerstandsfähigkeit des Dachsystems unter extremen Bedingungen durch.

„Bundespreis UMWELT & BAUEN“ 2025 ausgelobt für Bauen im Bestand

Bundespreis UMWELT & BAUEN 2025 © Bundesumweltamt

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) und das Umweltbundesamt (UBA) legen in der dritten Auflage des Preises den Fokus auf Projekte im Gebäudebestand mit energetischen Sanierungen, Modernisierungen, Umbauten, Aufstockungen und Nachverdichtungen. Diese sollen Klimaschutz und -anpassung, Kreislauffähigkeit, Energieeffizienz und Biodiversität mit Suffizienzstrategien und sozialen Aspekten verbinden.

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