Urban Mining: Neues Baumaterial aus Rathaus-Abbruch

Abbruch und Fraktionierung für das spätere Recycling der Wertstoffe © PORR

Das Bauunternehmen Porr verwendet beim Neubau des Rathauses in Korbach Abbruchmaterial des Vorgängerbaus aus den siebziger Jahren. Der Baukonzern bereitet den Bauschutt vor Ort auf und setzt ihn als Gesteinskörnung für Fundamente, Frostschutzschicht und Betonfassade ein.

Charta für Holz 2.0 im Dialog „Holz im Kreislauf – Treiber für Innovation!“

© charta-fuer-holz.de

Auf der diesjährigen „Charta für Holz 2.0 im Dialog“ soll Kreislaufwirtschaft als wesentlicher Eckpfeiler der Ressourcenschonung mit seinen Chancen für Transformation und Nachhaltigkeit weiter befördert werden. Kreislaufwirtschaft sei auch bei der Nutzung des begrenzten Rohstoffes Holz von herausgehobener Bedeutung. Veranstalter ist das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in Kooperation mit dem Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft BNW e. V..

Neue Planungssoftware für Infrastrukturprojekte

Design-to-Build-Workflow für Fertigteilträgerbrücken mit automatisierten Prozessen

Der Softwarehersteller Allplan führt mit „Allplan Civil“ eine neue Lösung ein, die Planern die Entwicklung von Straßen und Brücken ermöglicht. Die Software vereint drei verschiedene Modellierungsansätze und integriert die Funktionen der Vorgängerprogramme Allplan und Allplan Bridge.

Gebäudemanagement-Software in neuer Web-Variante

Die neue Web-Version 6.2 von RIB FM hat Funktionalitäten der Windows-Client-Variante aufgegriffen und verspricht durchgängige Prozesse sowie Flexibilität. © RIB IMS GmbH

RIB IMS hat die Gebäudemanagement-Software RIB FM mit neuen Web-Funktionen ausgestattet. Mit diesem Release besteht für Anwenderinnen und Anwender erstmals die Möglichkeit, CAD-Zeichnungen maßstäblich und in hoher Qualität aus dem Internet auszudrucken.

Adaptiver Beton: Anpassbar in frischem und festem Zustand

Die NanoMatFutur-Nachwuchsgruppe entwickelt einen intelligenten Beton, welcher das digitale, automatisierte Bauen vorantreiben soll. © Thomas Müller / Bauhaus-Universität Weimar

Im Forschungsprojekt „StimuCrete“ entwickelt die Bauhaus-Universität Weimar den Massenbaustoff Beton weiter. Durch den Einsatz von Zusatzstoffen soll ein adaptiver Beton entstehen, der sich sowohl im frischen als auch im festen Zustand anpassen lässt. Diese Entwicklung unterstützt das digitale, automatisierte Bauen und soll die Lebensdauer von Bauwerken erhöhen.

Nähmaschinenwerk Wittenberge ist Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst

Auszeichnung des Nähmaschinenwerks Wittenberge als Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst (v.l.n.r.): Dr.-Ing. Heinrich Bökamp

Mit dem Nähmaschinenwerk Wittenberge wurde am 17. Oktober 2024 erstmals eine Fabrik als Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland ausgezeichnet. Maßgebend für diese Entscheidung waren das Hauptgebäude des Werkes von 1907 als früher, großer und sehr leistungsfähiger Eisenbetonskelettbau, sowie das weit entwickelte Konzept der Fabrik. Vor rund 120 Gästen fand die feierliche Preisverleihung mit der Enthüllung der Ehrentafel am Nähmaschinenwerk Wittenberge statt. Die Brassband des Marie-Curie-Gymnasium Wittenberge gestaltete den musikalischen Rahmen der Verleihfeier.

Branchenevent mit Bundesingenieurkammer-Workshop

Klimafestival 2024: Ca. 120 Aussteller mit 60 Dialogformaten auf 3 Breakout-Areas. © Heinze GmbH/Marcus Jacobs

Rohstoffe, Kreislaufwirtschaft und KI sind einige Themen auf dem diesjährigen Klimafestival für die Bauwende in Berlin. Gemeinsam sollen Lösungen für zukunftsweisendes Planen, Bauen und Betreiben von Immobilien entwickelt werden. Dafür werden Vorträge, Project-Insights und Hands-on-Workshops zu Themen wie Bauen im Bestand, Digitalisierung, Energieeffizienz, Gebäudebegrünung und Regenwassermanagement angeboten. Es geht auch um zirkuläres Sanieren, grüne Schattendächer, kreislauffähige Fassadendämmung und vieles mehr.

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