Werkstoff-Forschung: Tragwerke aus Riesenchinaschilf

Balken aus Riesenchinaschilf haben ihre Festigkeit im Labor bereits unter Beweis gestellt. © C. Kühn

Die Entwicklung von Konstruktionswerkstoffen aus Riesenchinaschilf wird unter der Leitung von Prof. Dr. Mathias Wirths (Universität Siegen) fortgeführt. Durch einen erneuten Förderbescheid des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) kann das Team die Forschung seit dem 1. Januar 2025 fortsetzen, teilt die Universität mit.

BAU 2025: Elektro-Installationslösungen für 3D-gedruckte Gebäude

Auf der BAU 2025 präsentiert Kaiser in Halle A2 am Stand 101 Neuentwicklungen für die elektrische Gebäudeinstallation. © Kaiser GmbH & Co. KG

Mit Einbaugehäusen für Hohlwanddosen bringt der Systemanbieter Kaiser erste Elektro-Installationsprodukte für 3D-gedruckte Gebäude auf den Markt. Das mittelständische Unternehmen aus Schalksmühle stellt die technische Neuerung vom 13. bis 17. Januar auf der BAU in Halle A2 am Stand 101 vor.

Gerüsthersteller setzt bei Werkserweiterung auf natürliche Belichtung

Bei dem neuen Fertigungszentrum von Layher trägt neben den Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern ein hohes Maß natürlicher Belichtung zu optimierten Energiekosten bei. Dafür wurden insgesamt 64 Lichtbänder und 25 Lichtkuppeln von Velux Commercial in den Dächern installiert. Für Rauch- und Wärmeabzug in Bereichen

Gerüsthersteller Layher hat im Zabergäu in Baden-Württemberg sein drittes Werk in Betrieb genommen und setzt dabei auf natürliche Belichtung zur Energieeinsparung. Das Familienunternehmen produziert in dem automatisierten Fertigungszentrum auf elf Hektar Fläche Bauteile des AllroundGerüsts in der Lightweight-Technologie. Der Neubau erfüllt den Energieeffizienzstandard BEG 40.

Deutscher Holzbaupreis 2025

© FNR/Henning Angerer

Teilnehmen können Architekten, Tragwerksplaner, Bauherren und Holzbauunternehmen, die Bauwerke oder Bausysteme planen, entwickeln oder herstellen. Das Preisgeld beträgt insgesamt 20.000 Euro. Die Projekte werden von einer unabhängigen Jury bewertet.

Neue Abschlussprofile minimieren Risiken bei Plattenstößen

Die Produkte PlateFix A (links) und PlateFix D sollen Plattenstöße optimieren und Bewegungen in der Konstruktion ausgleichen. © Formteilbau Schmitt

Zwei neue Abschlussprofile für den Trocken- und Holzfertigbau stellt Formteilbau Schmitt aus Karsbach auf der BAU in München vor. Die Produkte PlateFix A und PlateFix D sollen Plattenstöße optimieren und Bewegungen in der Konstruktion ausgleichen.

Klimawandel erfordert neue Trinkwasserspeicher-Konzepte

Technische Lösungskonzepte für das Zusammenspiel von Wasserspeicherung und Klimaresilienz haben Fachexperten auf dem 11. Kolloquium der Fachvereinigung Schutz und Instandsetzung von Trinkwasserbehältern diskutiert. © Rita Jacobs/Fachvereinigung Schutz und Instandsetzung von Trinkwasserbehältern e. V.

Die Trinkwasserversorgung in Deutschland muss sich auf längere Trockenperioden und vermehrte Starkregenereignisse einstellen. Dies ist ein zentrales Ergebnis des 11. Kolloquiums der Fachvereinigung Schutz und Instandsetzung von Trinkwasserbehältern (S.I.T.W.), an dem 130 Fachleute teilnahmen.

BAU 2025: Pilzwerkstoffe für den Bausektor

Myzelmaterial wurde zu einem Werkstoff verarbeitet. © Fraunhofer UMSICHT

Fraunhofer UMSICHT präsentiert auf der Messe BAU vom 13. bis zum 17. Januar 2025 Forschungsarbeiten zu Pilzwerkstoffen als biogene Materialquelle auf dem Gemeinschaftsstand der Fraunhofer-Allianz Bau (Halle C2, Stand 528). Technische Anwendungsbeispiele zeigen die Einsatzmöglichkeiten von Werkstoffen aus Pilzmyzel. Im Rahmen des Projekts „FungiFacturingArt“ werden im „Innovation Cube“ verschiedene Exponate aus Myzelmaterial ausgestellt.

Hamburger Uni-Campus wird bis 2030 klimaneutral

Die Helmut-Schmidt-Universität plant eine klimaneutrale Campusentwicklung im Stadtteil Jenfeld

Die Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg-Jenfeld will ihren Campus für eine Milliarde Euro zu einem klimaneutralen Hochschulstandort umbauen. Die Bruttogrundfläche wächst dabei von 88.000 auf 107.000 Quadratmeter. Die Bauarbeiten erfolgen in mehreren Abschnitten bei laufendem Universitätsbetrieb, teilt das Beratungsunternehmen Drees & Sommer mit.

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