Finalisten der „Going Digital Awards 2025“ bekanntgegeben
Mit diesen Auszeichnungen werden die außergewöhnlichen Leistungen von Ingenieur- und Projektteams bei der Weiterentwicklung der Infrastruktur für eine bessere Lebensqualität durch digitale Innovation gewürdigt. Die Gewinner werden am 16. Oktober auf der Bentley-Konferenz „Year in Infrastructure 2025“ bekannt gegeben.
Grün ist das neue Grau
Die moderne Stadtentwicklung setzt zunehmend auf grüne Infrastruktur, um die negativen Auswirkungen der Verstädterung zu kompensieren. In Hannover demonstriert ein Dachbegrünungsprojekt, wie selbst schwierige bauliche Herausforderungen gemeistert werden können.
Gips und Modulbau
Die Modulbauweise stellt eine zukunftsweisende Alternative zur konventionellen Bauweise dar. Mit einem Vorfertigungsgrad von 70 bis 80 Prozent werden komplette Raumeinheiten in kontrollierten Werkshallen hergestellt und vor Ort präzise zusammengesetzt.
Serielles Sanieren
Die Sanierungsquote für Bestandsimmobilien in Deutschland liegt auf einem historisch niedrigen Niveau. Vor diesem Hintergrund gewinnt das serielle Sanieren als strukturierter Ansatz zur energetischen Gebäudemodernisierung an Bedeutung. Dieser Ansatz zielt darauf ab, Sanierungsprozesse zu standardisieren und gleichzeitig die Effizienz und Nachhaltigkeit zu steigern.
Erfolgreiche Forschung zu Retentionsbodenfiltern
Die Hochschule Biberach unterstützt den Abwasserverband Unteres Schussental mit wissenschaftlicher Expertise bei der Optimierung eines Retentionsbodenfilters. Erste Beprobungen ergaben, dass das gereinigte Wasser die Qualität einer Kläranlage erreicht und die Belastung durch Abwasserüberläufe reduziert werden kann.
Radiale Dachkonstruktion
In der Gemeinde Lütjensee entstand ein Kindergarten, der Architektur und Naturverbundenheit auf besondere Weise vereint. Das Architekturbüro Jan Braker entwarf ein Gebäude, das sich harmonisch in die Landschaft einfügt und zeitgemäße Baukunst mit kindgerechter Funktionalität verbindet.
Modernes Glashaus als Schnittstelle zur Natur
Das Göteborger Architekturbüro Kaminsky Arkitektur hat ein Satteldachhaus aus dem Jahr 1974 nahe Stockholm um einen modernen, zweigeschossigen Anbau erweitert. Der gläserne Anbau schafft eine flexible Schnittstelle zwischen Wohnraum und Natur und verbindet traditionelle Bauweise mit modernem Design.
Zwei JEC-Awards für nachhaltige Verbundwerkstoffe
Wissenschaftler des Instituts für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen University wurden auf der JEC World 2025 in Paris mit zwei JEC-Awards ausgezeichnet.
Aufstockung und Neubau von Schulen mit Furnierschichtholz
Der steigende Bedarf an Schulplätzen erfordert schnelle, wirtschaftliche und nachhaltige Bauweisen. Ein Furnierschichtholz von Metsä Wood bietet Lösungen für den Schulbau, die hohe Tragfähigkeit mit Materialeffizienz verbinden. Die Kombination aus Stabilität, Leichtigkeit und flexibler Anwendung macht es besonders für Neubauten und Aufstockungen interessant.
Lehm als Heiz- und Kühltechnik
Lehm ist ein bewährter Baustoff, der Feuchtigkeit reguliert, Wärme speichert und zur Stabilisierung der Raumtemperatur beiträgt. Leipfinger-Bader nutzt diese Eigenschaften für seine Lehm-Klimaplatten, die als Flächenheiz- und Kühlsysteme eingesetzt werden.
Erweiterung von Bestandsbrücken mit Leichtbeton
Die 1985 erbaute Xaver-Hafner-Brücke östlich von Straubing war nur für motorisierten Verkehr ausgelegt: breite Fahrbahnen, schmale Gehwege, keine Radspuren. Mit wachsendem Radverkehr wurde ein Ausbau nötig. Doch die 640 Meter lange, vorgespannt konstruierte Brücke ließ keine klassische Verbreiterung zu.
Earth Builder Summit 2025: Forschung für die Lehmbaupraxis
Rund 120 Teilnehmer aus Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis trafen sich zum ersten Earth Builder Summit an der Hochschule Biberach, um Forschungsergebnisse und Innovationen im Lehmbau zu diskutieren.