Herstellern – Seite 4

Prüfung des klimafreundlichen Betons C-SINC hinsichtlich seiner Tragfähigkeit, Dauerhaftigkeit und Sicherheit © Cynthia Ruf

Beton mit Zementersatzstoff als CO₂-Senke

Bisher gilt: Kein Beton ohne Zement. Dieses Bindemittel hat jedoch einen hohen CO₂-Fußabdruck. An einem klimaschonenden Material, das Zement in Teilen ersetzen soll, arbeitet das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gemeinsam mit vier europäischen Partnern im EU-Projekt C-SINC. CO₂-gebundene Magnesiumsilikate können Kohlendioxid dauerhaft in mineralischer Form einschließen. Beton, der mit diesem Zementersatzstoff hergestellt wird, verursacht deutlich weniger Emissionen und kann aktiv Kohlenstoff speichern und so der Atmosphäre entziehen.

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Mit der zweiteiligen Holzumfassungszarge bietet Schörghuber eine montagefreundliche Lösung: Die werkseitig verleimten Zargenteile müssen bauseits nicht mehr verbunden werden. © Schörghuber

Vorverleimte Holzumfassungszarge verkürzt Montagezeit auf der Baustelle

Eine vorverleimte Holzumfassungszarge von Schörghuber macht die bauseitige Verbindung von Kern- und Leibungszarge überflüssig und verkürzt so die Montagezeit auf der Baustelle. Der Hersteller verleimt beide Zargenteile bereits im Werk miteinander. Auf der Baustelle entfällt damit ein kompletter Arbeitsschritt – das reduziert Fehlerquellen und beschleunigt den Bauablauf bei eng getakteten Projekten.

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Am Messestand präsentiert Soudal seine Produktlösungen für das Fenstersystem live und gibt Besuchern die Gelegenheit, die Kleb- und Dichtstoffe eigenhändig in der Praxis zu testen. © Soudal

Kleb- und Dichtstoffe für die gesamte Prozesskette

Mit aufeinander abgestimmten Kleb- und Dichtstoffen für die gesamte Prozesskette im Fensterbau tritt Soudal auf der Fensterbau Frontale als Komplettanbieter auf. Vom 24. bis 27. März 2026 präsentiert der Hersteller in Nürnberg auf 150 Quadratmetern Systemlösungen, die von der Isolierglasherstellung über die Fensterproduktion bis zum luftdichten Baukörperanschluss reichen. Mit aufeinander abgestimmten Kleb- und Dichtstoffen für die gesamte Prozesskette im Fensterbau tritt Soudal auf der Fensterbau Frontale als Komplettanbieter auf.

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Der BIM-Viewer unterstützt jetzt das Messen von Abständen und verfügt zudem über neue Features bei grafischen Abfragen, bringt bessere Filtermöglichkeiten mit sich und sorgt für eine vereinfachte Orientierung im Modell. © RIB IMS GmbH

Mehr BIM-Funktionen für den Gebäudebetrieb

Der Software-Hersteller RIB IMS baut die BIM-Funktionen im CAFM-System RIB FM 7.1 deutlich aus. Der neue BIM-Viewer misst Abstände direkt im Modell, der Dashboard-Designer visualisiert Energieflüsse über Sankey-Diagramme, und die beiden Apps QualityControl und Warehouse erhalten eine biometrische Anmeldung.

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Industriearchitektur wird Lebensraum: Die markanten Kellogg’s-Silos prägen heute als John & Will Silo-Hotel die Skyline der Bremer Überseeinsel. © Jens O. Holthaus für Solarlux GmbH

Vom Kornspeicher-Silo zum Hotel mit Weserblick

Großformatige Schiebefenster von Solarlux öffnen die ehemaligen Kellogg’s-Silos in Bremen zur Stadt und zur Weser – und machen aus acht massiven Betonröhren der 1970er-Jahre ein Hotel mit 117 Zimmern und Weitblick. Das Wiener Architekturbüro Delugan Meissl hat den Umbau auf der „Überseeinsel“ verantwortet, einer Halbinsel im rund 300 Hektar großen Stadtentwicklungsgebiet Überseestadt auf dem Gelände des ehemaligen Überseehafens.

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Sanierter Abwasserkanal durch das Inliner-Verfahren © IMPREG

Ökobilanz: Grabenlose Kanal­sanierung halbiert Umwelt­wirkungen

Das Liner-Verfahren zur grabenlosen Kanalsanierung verursacht nur halb so viel Umweltwirkungen wie der konventionelle Austausch durch Betonrohre. Zu diesem Ergebnis kommt eine Ökobilanz des Fraunhofer-Instituts UMSICHT, das beide Sanierungsmethoden für Abwasserrohre systematisch verglichen hat. In Deutschland erstreckt sich das Abwassernetz über rund 600.000 Kilometer. 35 Prozent dieser Leitungen haben bereits ein Alter von mehr als 65 Jahren überschritten.

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Selbst dort, wo gute Absichten erkennbar sind, entstehen Mängel: Die mehrlagige Verlegung von XPS-Platten im Sockel in Kombination mit Dübeln mag auf den ersten Blick stabil wirken, entspricht aber ebenfalls nicht den normativen Vorgaben. © Austrotherm

Wenn gute Absichten schiefgehen

Sockeldämmungen gelten auf den ersten Blick als unscheinbare Bauteile, aber gerade dieser Übergang zwischen erdberührten Wänden und Fassade erweist sich auf der Baustelle häufig als kritischer Punkt. Hier wird gedämmt, abgedichtet, angearbeitet, befestigt – und nicht selten improvisiert. Bereits kleine Abweichungen bei Materialwahl, Verlegung oder Befestigung können zu Wärmebrücken, Feuchteeinträgen und langfristigen Schäden führen.

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Abbildung 1: Gesamtansicht Baufeld mit KBE-Wand und erstelltem Erdkörper © Geotechnik-Institut-Dr. Höfer GmbH & Co. KG

Bewehrte Erde als Alternative zur klassischen Stützwand

Im Rahmen des Neubaus eines Supermarktes in Brilon war auf einem stark geneigten Grundstück eine Geländesicherung mit einer Höhendifferenz von bis zu ca. 14 m erforderlich. Bezogen auf das geplante Gründungsniveau des Marktes fällt das Gelände zur nordwestlichen Grundstücksgrenze um etwa 12,50 m ab. Aufgrund dieser topografischen Randbedingungen war die Sicherung des Geländes in Verbindung mit einer Geländeaufhöhung notwendig. Die besondere Randbedingung bestand darin, dass der Geländeversprung senkrecht (90° zur Horizontalen) ausgebildet werden musste, um die zur Verfügung stehende Fläche optimal nutzen zu können.

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© Ravago Building Solutions Germany GmbH

Rückbaubares Umkehrdach auf Holzkonstruktion realisiert

Ein unverklebter Dachaufbau auf einer viergeschossigen Holzkonstruktion zeigt die praktische Umsetzung von Kreislaufwirtschaft im Hochbau. Bei der Unternehmenszentrale von Hitachi Energy Germany im Mannheimer Franklin-Quartier wurden XPS-Dämmplatten in 400 Millimeter Gesamtstärke ohne Verklebung oder mechanische Befestigung verlegt. Diese Konstruktionsweise ermöglicht eine sortenreine Trennung aller Schichten am Ende des Lebenszyklus.

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Die zum Schuljahrbeginn 2024/2025 neu eröffnete Frida-Kahlo-Schule in Schweich/Rheinland-Pfalz verbindet moderne Sonderpädagogik mit barrierefreier Architektur und integrativen Raumkonzepten. © Tom Gundelwein für Regiolux GmbH, Königsberg DE

Barrierefreier Schulneubau setzt auf normgerechte LED-Beleuchtung

Der barrierefreie Neubau der Frida-Kahlo-Schule im rheinland-pfälzischen Schweich erhält ein differenziertes Beleuchtungskonzept mit normgerechten LED-Systemen für alle Nutzungsbereiche. Regiolux und Lichtwerk statten Klassenzimmer, Turnhalle und Funktionsräume mit jeweils angepassten Lichtlösungen aus, die auf die besonderen Anforderungen von Kindern und Jugendlichen mit motorischen Einschränkungen abgestimmt sind.

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