Neujahrsempfang der Baukultur im Kulturpalast Dresden © David Nuglisch
Neujahrsempfang der Baukultur im Kulturpalast Dresden © David Nuglisch

Neujahrsempfang der Baukultur

Neujahrsempfang der Baukultur

Neujahrsempfang der Baukultur

Treffpunkt für Sachsens Planungsbranche

Treffpunkt für Sachsens Planungsbranche

Mit einem gemeinsamen Neujahrsempfang haben am 22. Januar 2026 die Akteurinnen und Akteure der sächsischen Baukultur das neue Jahr eingeläutet. Eingeladen hatten neben der Ingenieurkammer Sachsen die Architektenkammer Sachsen, der Bund Deutscher Architektinnen und Architekten (BDA) und das Zentrum für Baukultur Sachsen (ZfBK) sowie zahlreiche weitere Verbände und Vereine. Im Mittelpunkt des Abends stand die Frage, wie vielfältig und zukunftsfähig Baukultur heute gedacht werden muss.

Mit einem gemeinsamen Neujahrsempfang haben am 22. Januar 2026 die Akteurinnen und Akteure der sächsischen Baukultur das neue Jahr eingeläutet. Eingeladen hatten neben der Ingenieurkammer Sachsen die Architektenkammer Sachsen, der Bund Deutscher Architektinnen und Architekten (BDA) und das Zentrum für Baukultur Sachsen (ZfBK) sowie zahlreiche weitere Verbände und Vereine. Im Mittelpunkt des Abends stand die Frage, wie vielfältig und zukunftsfähig Baukultur heute gedacht werden muss.

Neujahrsempfang der Baukultur im Kulturpalast Dresden © David Nuglisch
Neujahrsempfang der Baukultur im Kulturpalast Dresden © David Nuglisch

Rund 400 Gäste folgten Einladung in den Kulturpalast Dresden. Auch die Bundestagsabgeordneten aus Dresden, Kassem Taher Saleh (Mitglied des Ausschusses für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen) und Lars Rohwer (Mitglied im Ausschuss Wirtschaft und Energie), waren vor Ort.

Sören Trillenberg und Juliane Naumann © David Nuglisch
Sören Trillenberg und Juliane Naumann © David Nuglisch

Infrastrukturen prägen Räume und das Zusammenleben

Nach der Begrüßung durch Juliane Naumann, Geschäftsführerin des ZfBK, richtete Sören Trillenberg, Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung, den Blick auf den erweiterten Baukulturbegriff. Baukultur, so Trillenberg, zeige sich nicht allein in Architektur und Städtebau, sondern ebenso in der Qualität von Infrastrukturen. Gerade Brücken seien prägende Elemente unserer gebauten Umwelt und zugleich Ausdruck gesellschaftlicher Verantwortung.

Reiner Nagel mit Impuls zum aktuellen Baukulturbericht „Infrastrukturen“ © David Nuglisch
Reiner Nagel mit Impuls zum aktuellen Baukulturbericht „Infrastrukturen“ © David Nuglisch

Daran knüpfte Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur, mit einem Impuls zum aktuellen Baukulturbericht „Infrastrukturen“ an. Er machte deutlich, dass funktionale Bauwerke zunehmend auch als Lebensräume und gestaltete Stadträume verstanden werden müssen – und damit stärker in den Fokus von Planung, Politik und Öffentlichkeit rücken.

Ausstellungseröffnung „Brücken neu denken“

Ein Höhepunkt des Abends war die Eröffnung der Ausstellung „Brücken neu denken. Lebensraum, Stadtraum, Freiraum“. Prof. Dr.-Ing. Steffen Marx vom Institut für Massivbau der TU Dresden betonte die zentrale Rolle von Brücken für Mobilität, Stadtentwicklung und Aufenthaltsqualität. Zugleich verwies er auf die wachsende Bedeutung von Pflege, Erhalt und nachhaltiger Weiterentwicklung der bestehenden Infrastruktur.

Ausstellungseröffnung „Brücken neu denken“ © David Nuglisch
Ausstellungseröffnung „Brücken neu denken“ © David Nuglisch

Neben den inhaltlichen Impulsen bot der Empfang vor allem Raum für Austausch und Vernetzung. In Gesprächen, Begegnungen und Führungen durch die neue Ausstellung wurde deutlich: Baukultur lebt vom Dialog der Disziplinen. Der Neujahrsempfang setzte damit ein starkes Zeichen für ein Baukulturjahr, das nicht nur gestalten, sondern auch Verantwortung übernehmen will.

Ausstellung Brücken neu denken. Lebensraum, Stadtraum, Freiraum

23.01.2026 bis 26.02.2026 | Dienstag bis Samstag, 13:00 bis 18:00 Uhr | ZfBK im Kulturpalast/Dresden

Das Zentrum für Baukultur Sachsen (ZfBK) zeigt in Kooperation mit dem Institut für Massivbau der TU Dresden noch bis Ende Februar die Ausstellung „Brücken neu denken“.  Die unter Leitung von Prof. Steffen Marx konzipierte Ausstellung beleuchtet das Thema Brücken und ihre Bedeutung für die Gesellschaft aus verschiedenen Blickwinkeln: Brücken sind weit mehr als nur funktionale Verbindungen zwischen zwei Punkten – sie sind Orte der Begegnung, des Aufenthalts und der kulturellen Erfahrung.

Sowohl anhand historischer als auch aktueller Beispiele aus dem In- und Ausland wird gezeigt, wie sich Brücken positiv in das Stadtbild, in die Natur und damit auch in unser Lebensumfeld integrieren lassen. Zudem gibt es ein umfassendes Begleitprogramm.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
Mehr Information unter www.zfbk.de

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