Zuständigkeiten trennt das System klar voneinander, ohne die zentrale Administration zusätzlich zu belasten. Gleichzeitig bleibt die gemeinsame Nutzung zentraler Türkomponenten erhalten. Damit eignet sich blueEvo auch für gemischt genutzte Gebäude mit komplexen Nutzerstrukturen.
Zusätzlich ergänzt Winkhaus die Software um einen Aufbuchkalender. Dieser legt fest, wann Identmedien ihre Berechtigungen und Systeminformationen erhalten. Ferienzeiten oder vergleichbare Ausnahmen berücksichtigt der Kalender gezielt und integriert sie in die Planung. Das reduziert den administrativen Aufwand.
Online-Zentrale für Echtzeitanforderungen
Mit der BE ZKZ ergänzt Winkhaus die bestehenden Offline- und virtuell vernetzten Anwendungen um eine online gesteuerte Komponente. Winkhaus hat sie speziell für Echtzeitanforderungen in sicherheitskritischen Bereichen von Industrieanlagen oder staatlichen Einrichtungen entwickelt. Typische Einsatzorte sind Türen zu Serverräumen, sensiblen Verwaltungsbereichen sowie bei Bedarf in der Gebäudehüllenabsicherung.
Zugangsrechte verwaltet der Betreiber zentral und passt sie bei Bedarf sofort an oder entzieht sie. Im Unterschied dazu greifen Änderungen in virtuell vernetzten Systemen erst mit dem nächsten Aufbuchen oder nach Ablauf des definierten Berechtigungsintervalls. So ergänzen sich beide Ansätze: Die virtuelle Vernetzung punktet durch Effizienz und reduzierte Infrastruktur, während die Online-Zutrittskontrolle Transparenz und Echtzeitsteuerung sicherstellt.
Darüber hinaus realisiert die BE ZKZ Sonderfunktionen wie Zutrittswiederholsperren, Türzustandsüberwachung mit Alarmfunktionen oder Anwesenheitsübersichten. Außerdem öffnen Betreiber Türen in der Verwaltungssoftware per Mausklick. So bleibt die Nutzung einzelner Bereiche jederzeit kontrollierbar.
31 Tage Betrieb ohne Netzwerk
Besondere Ereignisse oder Alarme wertet die Software aus und leitet sie an zuständige Stellen weiter – alternativ ruft die Middleware BE blueConnect die Daten ab. Die BE ZKZ ist für die Montage auf der Hutschiene ausgelegt und passt sowohl in neue als auch in bestehende Infrastrukturen. Ihr modularer Aufbau ermöglicht einen kostengünstigen Einstieg und eine schrittweise Erweiterung auf bis zu acht Türen.
Ein wesentliches Merkmal der ZKZ ist ihre Offline-Fähigkeit: Bei Netzwerk- oder IT-Ausfällen arbeitet das System bis zu 31 Tage lang autark weiter. Zutrittsdaten speichert die Zentrale lokal, sodass der Betrieb ohne Unterbrechung läuft. Bestehende blueEvo-Installationen erweitert der Betreiber per Lizenzcode-Eingabe auf BE blueControl Ultimate. Online-Leser und Zutrittskontrollzentrale fügen sich in die vorhandene Systemumgebung ein – beim Wechsel von einer bestehenden Zutrittskontrollanlage auf blueEvo meist unter Nutzung vorhandener Leitungen. Das reduziere den Nachrüstaufwand, teilt der Hersteller mit (mb).