Neben grundsätzlichen Anforderungen an die Planung enthält das Merkblatt zahlreiche Prinzipdarstellungen erprobter konstruktiver Lösungen. Kompakte Hinweise zu Ausführungsaspekten sowie Verweise auf Normdetails im Schall- und Brandschutz ergänzen die einzelnen Detailzeichnungen.
Systematik nach Bauteilen und Einbausituationen
Die Autoren gliederten das Merkblatt nach betroffenen Bauteilen – Wand und Decke – sowie nach Einbau- und Anschlusssituationen an Trockenbau- oder Massivbauteile. Diese Systematik erleichtert das Auffinden der passenden Konstruktionslösung im Planungsalltag erheblich.
Branchenverbände arbeiteten an Neukonzeption mit
An der Neukonzeption wirkten neben der IGG mehrere Branchenverbände mit: der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, der Bundesverband Ausbau und Fassade im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes, der Bundesverband in den Gewerken Trockenbau und Ausbau (BIG) sowie der Fachverband der Stuckateure für Ausbau und Fassade Baden-Württemberg.
Merkblätter als Arbeitsgrundlage etabliert
Die IGG-Merkblätter gelten in der Branche als fachliche Empfehlungen für die Verarbeitung und Anwendung von Gips- und Gipsfaserprodukten. Sie dienen der Qualitätssicherung und helfen, Ausführungsfehler zu vermeiden. Insbesondere das Merkblatt 3 zu Fugen und Anschlüssen nutzen ausführende Unternehmen, Planer und Sachverständige seit Jahren als Arbeitsgrundlage. (mb)