Zehn Standardfarben und Individuallösungen
Das Farbspektrum umfasst derzeit zehn Standardfarben: Terracotta, Grün, Blau, Gelb, Orange, Rot, Bronze, Gold, Silber und „Perlmausgrau“. Darüber hinaus lassen sich auf Anfrage Individualfarben bis zur Bandmaßgröße realisieren – abhängig von den Weißglassubstraten der jeweiligen Modulhersteller.
Gestaltungsfreiheit als Schlüssel zur frühen Planung
Damit die BIPV frühzeitig Eingang in architektonische Planungsprozesse findet, braucht es neben hohen Wirkungsgraden vor allem Flexibilität bei Modulgrößen und Farbgebung der Abdeckgläser. „Mit ipasolar bieten wir eine Lösung an, die Modulbauern und Architekten die farbliche Gestaltungsfreiheit gibt“, erläutert Steffen Kittler, Vertriebsleiter bei AGC Interpane Architectural Glass.
Ursprung am Fraunhofer ISE
Die Grundidee und das Ursprungspatent für die farbige Magnetronbeschichtung stammen vom Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (Fraunhofer ISE) in Freiburg. Das Prinzip: Raue Weißglas-Substrate sorgen für eine gleichmäßige und hohe Lichtstreuung. Farbige „MorphoColor“-Magnetron-Coatings erzeugen dabei eine geringe Winkelabhängigkeit bei der Effizienz.
Dreijähriges Förderprojekt als Grundlage
Die Hochskalierung auf großformatige Substrate und erste große BIPV-Projekte gelang in Zusammenarbeit mit dem Lizenznehmer AGC Plasma (Lauenförde), dem Fraunhofer ISE und dem Photovoltaik-Modulhersteller Axsun (bei Ulm). Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz förderte die Entwicklung von Dezember 2019 bis November 2022 im Projekt „PVHide“. Die Vermarktung unter der Marke „ipasolar“ übernahm AGC Interpane Architectural Glass, um die Technologie in die internationale Architektur zu tragen. (mb)