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Berliner Energietage © Nils Lucas/ENERGIETAGE
Berliner Energietage © Nils Lucas/ENERGIETAGE

Wie kann die Wärmewende im Gebäudesektor bis 2045 gelingen?

Wie kann die Wärmewende im Gebäudesektor bis 2045 gelingen?

Wie kann die Wärmewende im Gebäudesektor bis 2045 gelingen?

Fachforum der Bundesingenieurkammer am 16. April 2026 bei den Berliner Energietagen

Fachforum der Bundesingenieurkammer am 16. April 2026 bei den Berliner Energietagen

Beim kostenfreien Online-Fachforum der Bundesingenieurkammer wird diskutiert, was der richtige Mix aus Effizienz, Klimaschutz und sozialer Verträglichkeit ist. Nach dem Impulsvortrag von Michael Kießling, MdB, treffen sich zur Podiumsdiskussion Christine Mörgen (Ingenieurkammer des Saarlandes), Florian Munder (Verbraucherzentrale Bundesverband), Alexandra Halkenhäuser (MVV Energie AG) und Andreas Beulich (Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen).

Beim kostenfreien Online-Fachforum der Bundesingenieurkammer wird diskutiert, was der richtige Mix aus Effizienz, Klimaschutz und sozialer Verträglichkeit ist. Nach dem Impulsvortrag von Michael Kießling, MdB, treffen sich zur Podiumsdiskussion Christine Mörgen (Ingenieurkammer des Saarlandes), Florian Munder (Verbraucherzentrale Bundesverband), Alexandra Halkenhäuser (MVV Energie AG) und Andreas Beulich (Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen).

Berliner Energietage © Nils Lucas/ENERGIETAGE
Berliner Energietage © Nils Lucas/ENERGIETAGE

Die Wärmewende im Gebäudesektor gehört zu den zentralen Herausforderungen der deutschen Energie- und Klimapolitik. Gebäude verursachen einen erheblichen Anteil der CO₂-Emissionen – gleichzeitig gelten Effizienzsteigerungen beim Energieverbrauch seit Jahren als Schlüssel zur Senkung von Betriebskosten und Emissionen. Doch welche Strategie führt zum Ziel: Fokus auf Energieeffizienz oder eine konsequente Ausrichtung an den tatsächlichen CO₂-Emissionen?

Während Effizienzstandards häufig auf aufwendige Sanierungen und hohe Investitionen setzen, argumentieren andere Ansätze für eine stärkere CO₂-Orientierung – etwa durch den Einsatz klimafreundlicher Heizungsanlagen und Energieträger. Doch stehen sich diese Ansätze tatsächlich im Weg? Oder braucht es einen pragmatischen Mittelweg, der sowohl Energieeinsparung als auch Emissionsreduktion sinnvoll miteinander verbindet?

Die Veranstaltung der Bundesingenieurkammer bringt Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft und Praxis zusammen, um genau diese Fragen zu diskutieren. Im Mittelpunkt steht die Suche nach tragfähigen Lösungen für eine erfolgreiche Wärmewende: Wie können Investitionen in Gebäudemodernisierung finanziert werden? Welche Rolle spielen staatliche Förderung und regulatorische Rahmenbedingungen? Und wie lässt sich sicherstellen, dass die Transformation sozialverträglich bleibt und breite gesellschaftliche Akzeptanz findet?

Nicht zuletzt stellt sich die Frage, welchen Beitrag das neue Gebäudemodernisierungsgesetz zu diesen Zielen leisten kann. Setzt es die richtigen Anreize – besteht Nachbesserungsbedarf? Gemeinsam wollen die Teilnehmenden des Diskussionsforums Perspektiven ausloten, Zielkonflikte beleuchten und Wege aufzeigen, wie die Wärmewende im Gebäudesektor bis 2045 erfolgreich gelingen kann.

Wilhelmina Katzschmann © BIngK
Begrüßung: Wilhelmina Katzschmann, Bundesingenieurkammer e. V.

Wilhelmina Katzschmann hat an der Hochschule Mannheim studiert. Danach arbeitete sie als Entwicklungsingenieurin im Bereich militärische Funktechnik und Navigation in Mannheim sowie als Leiterin der Abteilung Fachbereich Elektrotechnik am Berufsbildungszentrum Neckargemünd. Anschließend war sie u. a. selbständig tätig in der Projektentwicklung und als Planungsingenieurin für Gebäudetechnik und übernahm das Ingenieur-Büro IGB Bonsch, dessen Leitung sie 2020 abgab. Seither ist sie freiberuflich als Consulter tätig.
Seit 2020 ist sie Vorstandsmitglied der Bundesingenieurkammer, zudem ist sie 2022 in ihrem Amt als Vizepräsidentin der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz bestätigt worden. Des Weiteren ist sie im Vorstand des Bauforums Rheinland-Pfalz tätig, Beiratsmitglied bei BIM-Deutschland sowie Beisitzerin der Vergabekammer Rheinland-Pfalz.

https://bingk.de/ueber-uns/vorstand/

Michael Kießling © Tobias Koch

Impulsvortrag: Michael Kießling, MdB der CDU/CSU-Fraktion

Michael Kießling, geboren am 29. Mai 1973 in der Schweiz, wuchs in Marnbach bei Weilheim in Oberbayern auf und lebt seit 1994 im Landkreis Landsberg am Lech. Er ist verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Töchtern.
Nach seiner Zeit bei der Bundeswehr, wo er eine Ausbildung zum Krankenpflegehelfer sowie die Unteroffiziers- und Offizierslehrgänge an der Sanitätsakademie in München absolvierte, begann Kießling 1993 ein Studium des Bauingenieurwesens, das er 1998 als Diplom-Bauingenieur (FH) abschloss. Von 1998 bis 2014 war er in verschiedenen Tochterunternehmen der Nemetschek AG tätig, einem führenden Anbieter von Software für Architekten, Ingenieure und die Bauindustrie. Berufsbegleitend absolvierte er einen MBA in Zürich und Boston. 2014 wurde Kießling zum Ersten Bürgermeister der Gemeinde Denklingen gewählt, bevor er 2017 als Direktkandidat für den Bundestagswahlkreis Starnberg-Landsberg-Germering in den Deutschen Bundestag einzog.
Im 19. Deutschen Bundestag war Michael Kießling ordentliches Mitglied im Ausschuss für Bau, Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen, im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit sowie im Unterausschuss Bürgerschaftliches Engagement. Zudem wurde er 2019 als Mitglied in den zweiten Untersuchungsausschuss der 19. Wahlperiode zur Pkw-Maut berufen. Seit 2017 ist er im Parlamentskreis Mittelstand der CDU/CSU-Bundestagsfraktion aktiv.
Bei den darauffolgenden Bundestagswahlen 2021 und 2025 verteidigte Michael Kießling sein Direktmandat; bei der Wahl 2025 erhielt er 42,9 Prozent der Erststimmen. Derzeit ist er Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Tourismus der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Er ist zudem weiterhin ordentliches Mitglied im Ausschuss für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen sowie Sprecher der CSU im Bundestag für Bauen und Wohnen. Seine Schwerpunkte umfassen die Themen Baurecht und die Digitalisierung des Bauens. Seit vier Jahren ist Kießling Erster Stellvertretender Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Kommunalpolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.
Michael Kießling engagiert sich seit 2014 ehrenamtlich als Kreisrat und Mitglied des Kreisausschusses. Außerdem ist er seit 2019 Vorsitzender des CSU-Kreisverbandes Landsberg am Lech.
Darüber hinaus ist er seit 2014 Mitglied des Landesvorstandes der Kommunalpolitischen Vereinigung der CSU (KPV).
Seine politischen Anfänge machte Kießling 1988 mit dem Eintritt in die Junge Union und später in die CSU. Er bekleidete seine ersten politischen Ämter als Stellvertretender Vorsitzender (2009-2011) und Vorsitzender (2011-2014) des CSU-Ortsverbandes Pürgen. Von 2015 bis 2019 war er Vorsitzender des CSU-Ortsverbandes Denklingen-Fuchstal-Unterdießen.
Michael Kießling ist seit 2023 Mitglied des Kreisvorstands des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) Starnberg und war von 2017 bis 2021 im Vorstand des BRK Landsberg am Lech. Zudem gehört er dem Stiftungsrat der Bundesstiftungen Bauakademie und Baukultur an. Seit 2018 ist er stellvertretendes Mitglied im Kuratorium des Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung (KENFO) und seit 2021 ordentliches Mitglied im Programmkomitee der BIM World Munich. Seit 2023 engagiert sich Kießling im Klimabeirat von solid UNIT, einem Netzwerk für nachhaltiges Bauen. Kießling ist seit 2025 Präsident des Deutschen Instituts für Reines Bier e.V. (DIRB). Von 2007 bis 2014 war er Stellvertretender Vorsitzender des Sportvereins Lengenfeld.

https://www.cducsu.de/abgeordnete/dipl-ing-fh-michael-kiessling

Podiumsdiskussion

Marcel Kaupmann © BIngK
Moderation: Marcel Kaupmann, Bundesingenieurkammer e. V.

Referent Digitalisierung und Ingenieurwesen

https://bingk.de/

Christine Mörgen © Ingenieurkammer des Saarlandes
Christine Mörgen, Ingenieurkammer des Saarlandes

Nach ihrem Studium des Bauingenieurwesens an der TU Karlsruhe mit Schwerpunkt Konstruktiver Ingenieurbau absolvierte sie Weiterbildungen zur Schweißfachingenieurin (1982), Qualitätsfachingenieurin (1992), Fachingenieurin für Energieeffizienz (2010) und wurde 2022 DGNB Registered Professional.
Beruflich war sie zunächst von 1981 bis 1987 in einem Ingenieurbüro und einer Stahlbaufirmen tätig. Seit 1987 arbeitet sie selbstständig in einer Werkgemeinschaft mit Architekten. Seit 2000 führt sie ihr eigenes Ingenieurbüro für Tragwerksplanung und Bauphysik in Saarlouis (www.moergen-Ingenieure.de).
Ehrenamtlich engagiert sie sich im Bereich Bildung und Berufsvertretung: Bis 2005 war sie Elternvertreterin im Saarland und Mitglied im Bundeselternrat. Ab 2006 war sie Beisitzerin im Vorstand der Ingenieurkammer des Saarlandes (bis 2021) und ist seit 2016 stellvertretende Vorsitzende des Arbeitskreises Nachhaltigkeit und Energieeffizienz der BIngK.
Seit 2021 ist sie Präsidentin der Ingenieurkammer des Saarlandes.

https://www.ing-saarland.de

Florian Munder © Gert Baumbach
Florian Munder, Verbraucherzentrale Bundesverband e. V.

Florian Munder leitet das Team Energie und Bauen beim Verbraucherzentrale Bundesverband. Zuvor hat er als Referent dort die Themen Gasmarkt, Fernwärme und Energieverbraucherrechte verantwortet. Nach dem Studium europäischer Politik und Wirtschaft in Passau, London und Krakau hat Florian seine berufliche Karriere im Feld der strategischen Politikberatung in Brüssel und Berlin begonnen. Anschließend war er bei der Verbraucherzentrale Berlin als Regionalmanager für die Energieberatung beschäftigt.

https://www.vzbv.de

Alexandra Halkenhäuser © Thommy Mardo
Alexandra Halkenhäuser, MVV Energie AG

Alexandra Halkenhäuser ist mit ihrem Team für Netzstrategie und Konzessionen bei der MVV Energie AG zuständig. Sie bringt die Perspektive des Geschäftsfelds Netze in die Leitung des Programms Wärmewende ein. Dieses schafft die infrastrukturseitigen Voraussetzungen, um die kommunale Wärmeplanung in Mannheim umsetzen zu können. Ihre berufliche Laufbahn begann Alexandra Halkenhäuser 2002 nach ihrem Diplom-Abschluss in Kommunikationswissenschaft.

https://www.mvv.de/kommunen/konzessionen

Andreas Beulich © BFW Bundesverband
Andreas Beulich, Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e. V.

Bundesgeschäftsführer

https://www.bfw-bund.de/ueber-uns/die-bundesgeschaeftsstelle

Melden Sie sich rechtzeitig für Ihre kostenfreie Online-Teilnahme an – die Plätze sind begrenzt:

ENERGIETAGE 2026

Programm & kostenfreie Anmeldung: www.energietage.de
LinkedIn: www.linkedin.com/company/energietage | #ENERGIETAGE
YouTube: www.youtube.com/berliner-energietage

Die Bundesingenieurkammer ist Partner und das Deutsche Ingenieurblatt ist Medienpartner der ENERGIETAGE 2026.

Unter dem Motto „Gemeinsam Lösungen schaffen – Sicher. Wirtschaftlich. Klimafreundlich.“ bringen die ENERGIETAGE 2026 zentrale Akteure der Energiewende zusammen. Die ENERGIETAGE sind der größte Fachkongress im Energie- und Klimaschutzbereich und der jährliche Treffpunkt für Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.

Mit rund 100 Fachveranstaltungen bieten sie ein umfassendes Update zu aktuellen energie- und klimapolitischen Debatten, technologischen Innovationen sowie wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen. Mehr als 400 Referierende aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft sind Teil der ENERGIETAGE 2026.

Inhaltlich spannen die ENERGIETAGE 2026 einen breiten Bogen: von Energie- und Klimapolitik über Wärmewende, Versorgungssicherheit und Resilienz bis hin zu Finanzierung, Regulierung sowie sozialer Akzeptanz und Beteiligung. Übergeordnete strategische und rechtliche Fragestellungen auf nationaler und europäischer Ebene stehen dabei ebenso im Fokus wie praxisnahe Beispiele aus Industrie, Wohnungswirtschaft, Kommunen und Quartieren.

Die ENERGIETAGE 2026 finden sowohl digital als auch in Präsenz im Ludwig Erhard Haus in Berlin statt. Während die digitalen Formate eine bundesweite Teilnahme ermöglichen, bieten die Präsenzveranstaltungen Raum für intensive Diskussionen, persönliche Vernetzung und informellen Austausch. Eine begleitende Fachmesse präsentiert innovative Lösungen und Praxisbeispiele.

Die Wärmewende im Gebäudesektor gehört zu den zentralen Herausforderungen der deutschen Energie- und Klimapolitik. Gebäude verursachen einen erheblichen Anteil der CO₂-Emissionen – gleichzeitig gelten Effizienzsteigerungen beim Energieverbrauch seit Jahren als Schlüssel zur Senkung von Betriebskosten und Emissionen. Doch welche Strategie führt zum Ziel: Fokus auf Energieeffizienz oder eine konsequente Ausrichtung an den tatsächlichen CO₂-Emissionen?

Während Effizienzstandards häufig auf aufwendige Sanierungen und hohe Investitionen setzen, argumentieren andere Ansätze für eine stärkere CO₂-Orientierung – etwa durch den Einsatz klimafreundlicher Heizungsanlagen und Energieträger. Doch stehen sich diese Ansätze tatsächlich im Weg? Oder braucht es einen pragmatischen Mittelweg, der sowohl Energieeinsparung als auch Emissionsreduktion sinnvoll miteinander verbindet?

Die Veranstaltung der Bundesingenieurkammer bringt Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft und Praxis zusammen, um genau diese Fragen zu diskutieren. Im Mittelpunkt steht die Suche nach tragfähigen Lösungen für eine erfolgreiche Wärmewende: Wie können Investitionen in Gebäudemodernisierung finanziert werden? Welche Rolle spielen staatliche Förderung und regulatorische Rahmenbedingungen? Und wie lässt sich sicherstellen, dass die Transformation sozialverträglich bleibt und breite gesellschaftliche Akzeptanz findet?

Nicht zuletzt stellt sich die Frage, welchen Beitrag das neue Gebäudemodernisierungsgesetz zu diesen Zielen leisten kann. Setzt es die richtigen Anreize – besteht Nachbesserungsbedarf? Gemeinsam wollen die Teilnehmenden des Diskussionsforums Perspektiven ausloten, Zielkonflikte beleuchten und Wege aufzeigen, wie die Wärmewende im Gebäudesektor bis 2045 erfolgreich gelingen kann.

Wilhelmina Katzschmann © BIngK
Begrüßung: Wilhelmina Katzschmann, Bundesingenieurkammer e. V.

Wilhelmina Katzschmann hat an der Hochschule Mannheim studiert. Danach arbeitete sie als Entwicklungsingenieurin im Bereich militärische Funktechnik und Navigation in Mannheim sowie als Leiterin der Abteilung Fachbereich Elektrotechnik am Berufsbildungszentrum Neckargemünd. Anschließend war sie u. a. selbständig tätig in der Projektentwicklung und als Planungsingenieurin für Gebäudetechnik und übernahm das Ingenieur-Büro IGB Bonsch, dessen Leitung sie 2020 abgab. Seither ist sie freiberuflich als Consulter tätig.
Seit 2020 ist sie Vorstandsmitglied der Bundesingenieurkammer, zudem ist sie 2022 in ihrem Amt als Vizepräsidentin der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz bestätigt worden. Des Weiteren ist sie im Vorstand des Bauforums Rheinland-Pfalz tätig, Beiratsmitglied bei BIM-Deutschland sowie Beisitzerin der Vergabekammer Rheinland-Pfalz.

https://bingk.de/ueber-uns/vorstand/

Michael Kießling © Tobias Koch

Impulsvortrag: Michael Kießling, MdB der CDU/CSU-Fraktion

Michael Kießling, geboren am 29. Mai 1973 in der Schweiz, wuchs in Marnbach bei Weilheim in Oberbayern auf und lebt seit 1994 im Landkreis Landsberg am Lech. Er ist verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Töchtern.
Nach seiner Zeit bei der Bundeswehr, wo er eine Ausbildung zum Krankenpflegehelfer sowie die Unteroffiziers- und Offizierslehrgänge an der Sanitätsakademie in München absolvierte, begann Kießling 1993 ein Studium des Bauingenieurwesens, das er 1998 als Diplom-Bauingenieur (FH) abschloss. Von 1998 bis 2014 war er in verschiedenen Tochterunternehmen der Nemetschek AG tätig, einem führenden Anbieter von Software für Architekten, Ingenieure und die Bauindustrie. Berufsbegleitend absolvierte er einen MBA in Zürich und Boston. 2014 wurde Kießling zum Ersten Bürgermeister der Gemeinde Denklingen gewählt, bevor er 2017 als Direktkandidat für den Bundestagswahlkreis Starnberg-Landsberg-Germering in den Deutschen Bundestag einzog.
Im 19. Deutschen Bundestag war Michael Kießling ordentliches Mitglied im Ausschuss für Bau, Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen, im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit sowie im Unterausschuss Bürgerschaftliches Engagement. Zudem wurde er 2019 als Mitglied in den zweiten Untersuchungsausschuss der 19. Wahlperiode zur Pkw-Maut berufen. Seit 2017 ist er im Parlamentskreis Mittelstand der CDU/CSU-Bundestagsfraktion aktiv.
Bei den darauffolgenden Bundestagswahlen 2021 und 2025 verteidigte Michael Kießling sein Direktmandat; bei der Wahl 2025 erhielt er 42,9 Prozent der Erststimmen. Derzeit ist er Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Tourismus der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Er ist zudem weiterhin ordentliches Mitglied im Ausschuss für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen sowie Sprecher der CSU im Bundestag für Bauen und Wohnen. Seine Schwerpunkte umfassen die Themen Baurecht und die Digitalisierung des Bauens. Seit vier Jahren ist Kießling Erster Stellvertretender Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Kommunalpolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.
Michael Kießling engagiert sich seit 2014 ehrenamtlich als Kreisrat und Mitglied des Kreisausschusses. Außerdem ist er seit 2019 Vorsitzender des CSU-Kreisverbandes Landsberg am Lech.
Darüber hinaus ist er seit 2014 Mitglied des Landesvorstandes der Kommunalpolitischen Vereinigung der CSU (KPV).
Seine politischen Anfänge machte Kießling 1988 mit dem Eintritt in die Junge Union und später in die CSU. Er bekleidete seine ersten politischen Ämter als Stellvertretender Vorsitzender (2009-2011) und Vorsitzender (2011-2014) des CSU-Ortsverbandes Pürgen. Von 2015 bis 2019 war er Vorsitzender des CSU-Ortsverbandes Denklingen-Fuchstal-Unterdießen.
Michael Kießling ist seit 2023 Mitglied des Kreisvorstands des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) Starnberg und war von 2017 bis 2021 im Vorstand des BRK Landsberg am Lech. Zudem gehört er dem Stiftungsrat der Bundesstiftungen Bauakademie und Baukultur an. Seit 2018 ist er stellvertretendes Mitglied im Kuratorium des Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung (KENFO) und seit 2021 ordentliches Mitglied im Programmkomitee der BIM World Munich. Seit 2023 engagiert sich Kießling im Klimabeirat von solid UNIT, einem Netzwerk für nachhaltiges Bauen. Kießling ist seit 2025 Präsident des Deutschen Instituts für Reines Bier e.V. (DIRB). Von 2007 bis 2014 war er Stellvertretender Vorsitzender des Sportvereins Lengenfeld.

https://www.cducsu.de/abgeordnete/dipl-ing-fh-michael-kiessling

Podiumsdiskussion

Marcel Kaupmann © BIngK
Moderation: Marcel Kaupmann, Bundesingenieurkammer e. V.

Referent Digitalisierung und Ingenieurwesen

https://bingk.de/

Christine Mörgen © Ingenieurkammer des Saarlandes
Christine Mörgen, Ingenieurkammer des Saarlandes

Nach ihrem Studium des Bauingenieurwesens an der TU Karlsruhe mit Schwerpunkt Konstruktiver Ingenieurbau absolvierte sie Weiterbildungen zur Schweißfachingenieurin (1982), Qualitätsfachingenieurin (1992), Fachingenieurin für Energieeffizienz (2010) und wurde 2022 DGNB Registered Professional.
Beruflich war sie zunächst von 1981 bis 1987 in einem Ingenieurbüro und einer Stahlbaufirmen tätig. Seit 1987 arbeitet sie selbstständig in einer Werkgemeinschaft mit Architekten. Seit 2000 führt sie ihr eigenes Ingenieurbüro für Tragwerksplanung und Bauphysik in Saarlouis (www.moergen-Ingenieure.de).
Ehrenamtlich engagiert sie sich im Bereich Bildung und Berufsvertretung: Bis 2005 war sie Elternvertreterin im Saarland und Mitglied im Bundeselternrat. Ab 2006 war sie Beisitzerin im Vorstand der Ingenieurkammer des Saarlandes (bis 2021) und ist seit 2016 stellvertretende Vorsitzende des Arbeitskreises Nachhaltigkeit und Energieeffizienz der BIngK.
Seit 2021 ist sie Präsidentin der Ingenieurkammer des Saarlandes.

https://www.ing-saarland.de

Florian Munder © Gert Baumbach
Florian Munder, Verbraucherzentrale Bundesverband e. V.

Florian Munder leitet das Team Energie und Bauen beim Verbraucherzentrale Bundesverband. Zuvor hat er als Referent dort die Themen Gasmarkt, Fernwärme und Energieverbraucherrechte verantwortet. Nach dem Studium europäischer Politik und Wirtschaft in Passau, London und Krakau hat Florian seine berufliche Karriere im Feld der strategischen Politikberatung in Brüssel und Berlin begonnen. Anschließend war er bei der Verbraucherzentrale Berlin als Regionalmanager für die Energieberatung beschäftigt.

https://www.vzbv.de

Alexandra Halkenhäuser © Thommy Mardo
Alexandra Halkenhäuser, MVV Energie AG

Alexandra Halkenhäuser ist mit ihrem Team für Netzstrategie und Konzessionen bei der MVV Energie AG zuständig. Sie bringt die Perspektive des Geschäftsfelds Netze in die Leitung des Programms Wärmewende ein. Dieses schafft die infrastrukturseitigen Voraussetzungen, um die kommunale Wärmeplanung in Mannheim umsetzen zu können. Ihre berufliche Laufbahn begann Alexandra Halkenhäuser 2002 nach ihrem Diplom-Abschluss in Kommunikationswissenschaft.

https://www.mvv.de/kommunen/konzessionen

Andreas Beulich © BFW Bundesverband
Andreas Beulich, Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e. V.

Bundesgeschäftsführer

https://www.bfw-bund.de/ueber-uns/die-bundesgeschaeftsstelle

Melden Sie sich rechtzeitig für Ihre kostenfreie Online-Teilnahme an – die Plätze sind begrenzt:

ENERGIETAGE 2026

Programm & kostenfreie Anmeldung: www.energietage.de
LinkedIn: www.linkedin.com/company/energietage | #ENERGIETAGE
YouTube: www.youtube.com/berliner-energietage

Die Bundesingenieurkammer ist Partner und das Deutsche Ingenieurblatt ist Medienpartner der ENERGIETAGE 2026.

Unter dem Motto „Gemeinsam Lösungen schaffen – Sicher. Wirtschaftlich. Klimafreundlich.“ bringen die ENERGIETAGE 2026 zentrale Akteure der Energiewende zusammen. Die ENERGIETAGE sind der größte Fachkongress im Energie- und Klimaschutzbereich und der jährliche Treffpunkt für Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.

Mit rund 100 Fachveranstaltungen bieten sie ein umfassendes Update zu aktuellen energie- und klimapolitischen Debatten, technologischen Innovationen sowie wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen. Mehr als 400 Referierende aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft sind Teil der ENERGIETAGE 2026.

Inhaltlich spannen die ENERGIETAGE 2026 einen breiten Bogen: von Energie- und Klimapolitik über Wärmewende, Versorgungssicherheit und Resilienz bis hin zu Finanzierung, Regulierung sowie sozialer Akzeptanz und Beteiligung. Übergeordnete strategische und rechtliche Fragestellungen auf nationaler und europäischer Ebene stehen dabei ebenso im Fokus wie praxisnahe Beispiele aus Industrie, Wohnungswirtschaft, Kommunen und Quartieren.

Die ENERGIETAGE 2026 finden sowohl digital als auch in Präsenz im Ludwig Erhard Haus in Berlin statt. Während die digitalen Formate eine bundesweite Teilnahme ermöglichen, bieten die Präsenzveranstaltungen Raum für intensive Diskussionen, persönliche Vernetzung und informellen Austausch. Eine begleitende Fachmesse präsentiert innovative Lösungen und Praxisbeispiele.

Erforderlich ist ein lösungsorientiertes und gemeinschaftliches Handeln zentraler gesellschaftlicher Akteure. Dabei gilt es, die zunehmende Polarisierung in einen tragfähigen Konsens zu überführen. Denn wirksamer Klimaschutz und eine kosteneffiziente Energiewende benötigen langfristig verlässliche Rahmenbedingungen. Die ENERGIETAGE 2025 laden vom 5. bis 7. Mai digital und vom 26. bis 28. Mai in Berlin dazu ein, gemeinsam Lösungen zu diskutieren.

Mit rund 100 Veranstaltungen bündeln die ENERGIETAGE 2025 aktuelle energie- und klimapolitische Diskurse, präsentieren technologische Innovationen und beleuchten wirtschaftliche sowie gesellschaftliche Transformationsprozesse. Über 400 Referentinnen und Referenten vermitteln dieses umfassende Update zu Energiewende und Klimaschutz. Die Themen reichen dabei von Energie- und Klimapolitik über Wärmeplanung und Wärmewende, Finanzierungsmodelle, Netzinfrastruktur und Versorgungssicherheit, gesellschaftliche Akzeptanz und Kommunikation bis hin zu internationalen Perspektiven und Kooperationen.

An den ENERGIETAGEN beteiligen sich zahlreiche Institutionen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft mit eigenen Veranstaltungen. Die Bundesingenieurkammer veranstaltet ein eigenes Fachforum am 5. Mai. Insgesamt über 100 Organisationen gestalten das Programm des Großkongresses und ermöglichen damit einen umfassenden Überblick über alle relevanten energie- und klimapolitischen Themenfelder.

© Rolf Schulten
© Rolf Schulten

Angebote für Ingenieure: Innovation trifft Praxis
Ingenieurinnen und Ingenieure spielen eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung der Energiewende. Daher bieten die ENERGIETAGE 2025 Ingenieuren zahlreiche Formate, um sich weiterzubilden, zu vernetzen und aktiv in die Gestaltung der Energiewende einzubringen. So können sie beispielsweise im Fachforum der Bundesingenieurkammer „Gebäude effizient und klimaneutral“ erfahren, welche Regelungen wir künftig benötigen, oder sich im Fachforum Heizen über biobasierte Brennstoffe, Geothermie oder das Pro und Contra von Wärmepumpen informieren.

Darüber hinaus bieten die ENERGIETAGE Ingenieurinnen und Ingenieuren interessante und praxisnahe Einblicke in die Themenfelder Energieversorgung und Infrastruktur, technologische Innovationen in der Gebäudeenergie, digitale und datenbasierte Lösungen, industrielle und kommunale Energieversorgung sowie Planung und Finanzierung.

Zu den Mitveranstaltern gehören unter anderem die Bundesministerien für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) sowie für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV). Darüber hinaus beteiligen sich politische Verbände (z. B. Bundesingenieurkammer e. V., GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e. V., Bundesverband Erneuerbare Energie e. V. (BEE), Verband kommunaler Unternehmen e. V. (VKU) sowie Akteure aus der Energiewirtschaft (z. B. BEW Berliner Energie und Wärme, ENGIE Deutschland GmbH, GASAG AG). Außerdem sind verschiedene Thinktanks und wissenschaftliche Institutionen (z. B. Fraunhofer-Institute, Umweltbundesamt) an den ENERGIETAGEN 2025 beteiligt.

Die ENERGIETAGE bieten sowohl digitale als auch interaktive Präsenzformate im Ludwig-Erhard-Haus in Berlin. Eine begleitende Fachmesse präsentiert Innovationen aus der Praxis. •

Die kostenfreie Anmeldung ist auf www.energietage.de möglich.

Schirmherrschaft und Premiumpartner der ENERGIETAGE 2025:
Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz
Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz
sowie
Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe Berlin
Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt Berlin
ABB AG Forschungszentrum | Berliner Stadtwerke
BEW Berliner Energie und Wärme AG |BTB GmbH Berlin | ENGIE Deutschland GmbH |
GASAG AG | Industrie- und Handelskammer zu Berlin | energate GmbH

Bundesingenieurkammer Fachforum: Gebäude effizient und klimaneutral
Wie geht es weiter mit dem GEG? Welche Regelungen brauchen wir?

Online-Veranstaltung am Montag, 05.05.2025, 15:30 bis 17:00 Uhr

Über kaum ein Gesetz wurde in den letzten zwei Jahren mehr diskutiert und gestritten als über das Gebäudeenergiegesetz (GEG). Wie wir unsere Gebäude beheizen wurde plötzlich zum Politikum. Inzwischen ist es etwas ruhiger um das GEG geworden. Und dennoch bleibt die Frage, wie der Weg zu einem klimaneutralen Gebäudebestand im Jahr 2045 aussehen soll. Brauchen wir mehr Gebäudeeffizienzmaßnahmen? Oder reicht ein Tausch der Heizungsanlage? Oder ist es eine Kombination aus beidem? Viele Fragen über die wir mit Expert:innen ins Gespräch kommen wollen.

Einleitung: Die Wärmewende braucht eine gute Planung
Dr.-Ing. Heinrich Bökamp, Bundesingenieurkammer, Präsident

Impuls: Klimaneutraler Gebäudebestand 2045
Andreas Jung, CDU, MdB, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Klimaschutz & Energie der CDU/CSU-Bundestagsfraktion (angefragt)

Podiumsdiskussion
Moderation: Marcel Kaupmann, Bundesingenieurkammer
Friedhelm Maßong, Fachingenieur für Energieeffizienz, Bundesingenieurkammer
Ingeborg Esser, Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e. V. (GdW), Hauptgeschäftsführerin
Michael Hilpert, Präsident des Zentralverband Sanitär Heizung Klima
Anna Wolff, Deutscher Mieterbund e. V., Referentin Wohnungs- und Mietenpolitik

https://www.deutsches-ingenieurblatt.de/et25bingk

Programm & Anmeldung:
www.energietage.de
YouTube: www.youtube.com/berliner-energietage

Die Bundesingenieurkammer e. V. ist Mitveranstalter der ENERGIETAGE 2025.

Das Deutsche Ingenieurblatt ist Medienpartner der ENERGIETAGE 2025.

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