Die Energiewende steht an einem entscheidenden Punkt: Geopolitische Unsicherheiten, wirtschaftlicher Druck, wachsende Anforderungen an Versorgungssicherheit und gesellschaftliche Polarisierung stellen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen vor große Herausforderungen. Deshalb braucht es mehr denn je tragfähige Lösungen, um Klimaschutz, Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit miteinander in Einklang zu bringen. Die ENERGIETAGE 2026 laden dazu ein, diese Lösungen gemeinsam zu entwickeln, zu diskutieren und voranzubringen.
Mit rund 100 Fachveranstaltungen bieten sie ein umfassendes Update zu aktuellen energie- und klimapolitischen Debatten, technologischen Innovationen sowie wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen. Mehr als 400 Referierende aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft sind Teil der ENERGIETAGE 2026.
Inhaltlich spannen die ENERGIETAGE 2026 einen breiten Bogen: von Energie- und Klimapolitik über Wärmewende, Versorgungssicherheit und Resilienz bis hin zu Finanzierung, Regulierung sowie sozialer Akzeptanz und Beteiligung. Übergeordnete strategische und rechtliche Fragestellungen auf nationaler und europäischer Ebene stehen dabei ebenso im Fokus wie praxisnahe Beispiele aus Industrie, Wohnungswirtschaft, Kommunen und Quartieren.
Es beteiligen sich über 100 Institutionen mit eigenen Veranstaltungen an den ENERGIETAGEN. Dazu zählen Bundesministerien (u. a. die Bundesministerien für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) sowie für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB)), Verbände (u. a. BDEW – Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft, VKU – Verband kommunaler Unternehmen, BEE – Bundesverband Erneuerbare Energie), BIngK – Bundesingenieurkammer, Wohnungswirtschaft (GdW – Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, ZIA – Zentraler Immobilien Ausschuss), wissenschaftliche Einrichtungen (Fraunhofer Institute, Öko-Institut e.V., FVEE – ForschungsVerbund Erneuerbare Energien), Thinktanks (u. a. Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS)), zivilgesellschaftliche Organisationen (u. a. Deutsche Umwelthilfe (DUH), Bündnis Bürgerenergie e. V.) sowie kommunale Unternehmen wie BEW Berliner Energie und Wärme, die Berliner Stadtwerke und die Stadtwerke Bremen. Sie machen die ENERGIETAGE zu einer Plattform für den interdisziplinären Austausch und ermöglichen einen umfassenden Überblick über relevanter Themenfelder der Energiewende und des Klimaschutzes.
Die ENERGIETAGE 2026 finden sowohl digital als auch in Präsenz im Ludwig Erhard Haus in Berlin statt. Während die digitalen Formate eine bundesweite Teilnahme ermöglichen, bieten die Präsenzveranstaltungen Raum für intensive Diskussionen, persönliche Vernetzung und informellen Austausch. Eine begleitende Fachmesse präsentiert innovative Lösungen und Praxisbeispiele.
Bundesingenieurkammer-Fachforum am 16. April 2026
„Wie kann die Wärmewende im Gebäudesektor bis 2045 gelingen?“ Wir diskutieren, was der richtige Mix aus Effizienz, Klimaschutz und sozialer Verträglichkeit ist.
Die Wärmewende im Gebäudesektor gehört zu den zentralen Herausforderungen der deutschen Energie- und Klimapolitik. Gebäude verursachen einen erheblichen Anteil der CO₂-Emissionen – gleichzeitig gelten Effizienzsteigerungen beim Energieverbrauch seit Jahren als Schlüssel zur Senkung von Betriebskosten und Emissionen. Doch welche Strategie führt zum Ziel: Fokus auf Energieeffizienz oder eine konsequente Ausrichtung an den tatsächlichen CO₂-Emissionen?
Während Effizienzstandards häufig auf aufwendige Sanierungen und hohe Investitionen setzen, argumentieren andere Ansätze für eine stärkere CO₂-Orientierung – etwa durch den Einsatz klimafreundlicher Heizungsanlagen und Energieträger. Doch stehen sich diese Ansätze tatsächlich im Weg? Oder braucht es einen pragmatischen Mittelweg, der sowohl Energieeinsparung als auch Emissionsreduktion sinnvoll miteinander verbindet?
Unsere Veranstaltung bringt Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft und Praxis zusammen, um genau diese Fragen zu diskutieren. Im Mittelpunkt steht die Suche nach tragfähigen Lösungen für eine erfolgreiche Wärmewende: Wie können Investitionen in Gebäudemodernisierung finanziert werden? Welche Rolle spielen staatliche Förderung und regulatorische Rahmenbedingungen? Und wie lässt sich sicherstellen, dass die Transformation sozialverträglich bleibt und breite gesellschaftliche Akzeptanz findet?
Nicht zuletzt stellt sich die Frage, welchen Beitrag das neue Gebäudemodernisierungsgesetz zu diesen Zielen leisten kann. Setzt es die richtigen Anreize – besteht Nachbesserungsbedarf? Gemeinsam wollen wir Perspektiven ausloten, Zielkonflikte beleuchten und Wege aufzeigen, wie die Wärmewende im Gebäudesektor bis 2045 erfolgreich gelingen kann.
Programm & kostenfreie Anmeldung ab Ende März 2026: www.energietage.de
LinkedIn: www.linkedin.com/company/energietage | #ENERGIETAGE
YouTube: www.youtube.com/berliner-energietage
Die Bundesingenieurkammer e. V. ist Partner der ENERGIETAGE 2026.
Das Deutsche Ingenieurblatt ist Medienpartner der ENERGIETAGE 2026.
