Die meisten wurden in den Wirtschaftswunderjahren der 1960er und 1970er Jahre errichtet. Diese Bauwerke sind materialermüdet und heute Belastungen ausgesetzt, die weit über die ursprünglichen Planungsannahmen hinausgehen: Der Schwerlastverkehr hat sich vervielfacht, Klimaveränderungen führen zu extremen Wetterereignissen, und die allgemeine Nutzungsintensität hat signifikant zugenommen.
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Die infrastrukturelle Herausforderung der Kommunen
Die infrastrukturelle Herausforderung der Kommunen
Sanierungsfahrplan Brücken: Umfassende Strategie für den Erhalt kommunaler Infrastruktur
Sanierungsfahrplan Brücken: Umfassende Strategie für den Erhalt kommunaler Infrastruktur
Deutschlands kommunale Brückeninfrastruktur steht vor einer historischen Bewährungsprobe. Allein im Autobahnnetz gelten mehr als 8.000 Brücken als sanierungsbedürftig, an Bundesstraßen sind es rund 3.000. Über 25.000 Brückenbauwerke in kommunaler Trägerschaft nähern sich dem Ende ihrer geplanten Nutzungsdauer.
Deutschlands kommunale Brückeninfrastruktur steht vor einer historischen Bewährungsprobe. Allein im Autobahnnetz gelten mehr als 8.000 Brücken als sanierungsbedürftig, an Bundesstraßen sind es rund 3.000. Über 25.000 Brückenbauwerke in kommunaler Trägerschaft nähern sich dem Ende ihrer geplanten Nutzungsdauer.
Die meisten wurden in den Wirtschaftswunderjahren der 1960er und 1970er Jahre errichtet. Diese Bauwerke sind materialermüdet und heute Belastungen ausgesetzt, die weit über die ursprünglichen Planungsannahmen hinausgehen: Der Schwerlastverkehr hat sich vervielfacht, Klimaveränderungen führen zu extremen Wetterereignissen, und die allgemeine Nutzungsintensität hat signifikant zugenommen.
Während große Städte, Bundes- und Länderministerien auf umfassendes Erhaltungsmanagement setzen, stehen kleine Kommunen vor einem Dilemma: Sie wissen oft nicht einmal, wie viele Brücken sie besitzen – geschweige denn, in welchem Zustand diese sind. Sie müssen mit knappen Budgets haushalten, verfügen über wenig Fachpersonal und tragen gleichzeitig hohe Verantwortung für Sicherheit und Verkehrsfluss. „Der Bürgermeister ist oft gleichzeitig Hauptamtsleiter und Bauamtsleiter. Diesem fehlt es meist an spezialisiertem Fachwissen für Bauwerksprüfungen und Erhaltungsmanagement“, sagt Gregor Labus, Brückenexperte bei der BIT Ingenieure AG.
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