Das Ingenieurbüro Preihsl+Schwan Beraten und Planen GmbH in Burglengenfeld beschäftigt sich unter anderem mit genau diesen Themen. California unterstützt die Ingenieure dabei als Software für Kostenplanung und -verfolgung.
Bereits seit 1985 setzen die Planer auf das durchgängige AVA- und Baukostenmanagementsystem der Münchner G&W Software AG. Überlegungen, ein anderes Programm einzusetzen, gab es in den vier Jahrzehnten noch nie, da man sowohl mit den Funktionalitäten als auch mit der mittlerweile dreißigjährigen Betreuung durch den Service- und Vertriebspartner BSS BauSoftwareSysteme äußerst zufrieden ist. So ist die Durchgängigkeit der Software ein wichtiger Faktor, da das Büro damit alle wesentlichen Anforderungen abdecken kann – von der ersten Kostenschätzung bis zur Dokumentation der abgeschlossenen Baumaßnahme.
Laut Projektleiter und Fachingenieur für Brückenbau Florian Stiegler, B. Eng. ist die Einarbeitung neuer Mitarbeiter durch die Umstellung auf die Generation CaliforniaX noch unkomplizierter geworden. Diese zeichnet sich durch eine moderne, grafisch ansprechende Oberfläche mit selbsterklärenden Dialogen sowie aussagekräftigen und intuitiven Symbolen aus. Ca. ein Drittel der Mitarbeitenden von Preihsl+Schwan arbeitet regelmäßig und ein Großteil der Mitarbeitenden unregelmäßig mit der Software, sodass der intuitiven Benutzeroberfläche eine große Bedeutung zukommt.
Die Ingenieure am Standort Burglengenfeld in Ostbayern erbringen Planungsleistungen im Bereich Industrie- und Gewerbebauten sowie im Tief- und Ingenieurbau, wobei der Schwerpunkt auf dem Brückenbau liegt. Zu den Auftraggebern bei Brückenbauprojekten zählen Städte und staatliche Bauämter. Aber auch zahlreiche Kommunen und Gemeinden beauftragen das Büro. Der Großteil der Aufträge liegt in der Sanierung von Bauwerksschäden, aber auch in der Planung von Ersatzneubauten, um die Brücken zu optimieren und an die aktuellen Normen anzupassen. Auch kleinere Gemeinden stellen interessante Bauherren für das Ingenieurbüro laut dem Fachingenieur für Brückenbau, Florian Stiegler, dar. Denn bereits ab der Beratung der Gemeinden zur Unterhaltspflicht ihrer Brückenbauwerke, über die Bauwerksprüfung bis zur Planung einer möglichen Sanierungsmaßnahme begleitet das Ingenieurbüro den gesamten Prozess.
Erste Kostenschätzung mit System
Haben die Ingenieure früher die erste Kostenschätzung mit Excel durchgeführt, so setzen sie heute dafür auf das datenbankgestützte AVA-Programm. Dazu bilden die Ingenieure aus eingereichten Angeboten vergleichbarer Projekte den Mittelwert und nutzen diese für die Kostenschätzung, nutzen ein Stamm-LV oder den Standardleistungskatalog. Stiegler dazu: „Wir nutzen zusätzlich zu den gespeicherten Preisen den Standardleistungskatalog STLK und das ergänzende Regelwerk für den Bau von Straßen des Bayerischen Staatsministeriums RLK StB-By.“
Kostengliederung nach DIN 276
Beziehen die Bauherren Fördermittel, sind die Kosten schon in einem frühen Stadium nach der DIN 276 zu gliedern. Mit California ist eine automatische Kostendokumentation aller Projektstadien z. B. nach der DIN 276 oder nach allen anderen Standardkostengliederungen schnell, präzise und flexibel möglich. Stiegler erläutert: „Da die DIN 276 mit allen Unterkategorien hinterlegt ist, können wir die Kosten der entsprechenden Kostengruppe im Programm zuweisen und müssen diese nicht aufwendig aus der DIN herausziehen oder in Hilfswerken nachschlagen.“ Eine Detaillierung im weiteren Projektverlauf ist ebenfalls möglich.
Grafische Darstellung der Kosten
Das Ingenieurbüro erstellt für seine Auftraggeber alle Ausschreibungsunterlagen und übermittelt die Daten in den geforderten Austauschformaten an die Bauherren. Für kleinere Kommunen stellt es die Unterlagen auf Ausschreibungsplattformen bereit. Im Optimalfall erhält Preihsl+Schwan von den anbietenden Unternehmen GAEB 90, GAEB 2000 oder GAEB XML Dateien. Diese werden in California eingelesen. Anschließend lässt sich der Preisspiegel in der vom Projekt geforderten Detailtiefe mit maximalen und minimalen Werten jeder Position ausgeben. Eine grafische Darstellung des Preisspiegels bietet eine optimale Möglichkeit zur ansprechenden Visualisierung der Kosten z. B. vor einem Bauausschuss.
In jeder Leistungsphase validieren die Ingenieure die Kosten, wodurch diese über das gesamte Projekt hinweg verfolgt, verglichen und dokumentiert werden können. Änderungen und ihre Auswirkungen auf die Kosten sind somit leicht zu identifizieren.
Kostenträgersplitting leicht gemacht
Sollte ein Auftraggeber Gelder aus verschiedenen Fördertöpfen erhalten oder eine Kostenaufteilung zwischen der Kommune und dem übergeordneten staatlichen Bauamt vorgesehen sein, unterstützt das Mengen- und Kostenträgersplitting (KTR) den Brückenplaner. Das Modul KTR ermöglicht sowohl eine manuelle als auch eine automatische Kostenverteilung. Zudem können die Kosten nach Kostenstellen und Kostenträgern dargestellt werden. Dabei erfolgt der Nachweis auch für Rechnungen, Gutschriften und Zahlungsfreigaben.
Zeitersparnis als größter Nutzen
Vorteilhaft aus der Sicht von Florian Stiegler ist die strukturierte Datenablage. So können die Ingenieure schnell sowohl auf laufende als auch auf vergangene Projekte zugreifen. Der größte Nutzen ist allerdings die Zeitersparnis durch die schnelle Einarbeitung, die einfache Bedienung, die Durchgängigkeit sowie die unkomplizierte Rechnungsprüfung. Mittlerweile hat der Einsatz von California für Preihsl+Schwan auch eine strategische Bedeutung. Bei Bewerbungen mittels VGV-Verfahren können die Planer den Bauherren detailliert präsentieren, wie sie die Kosten planen, verfolgen und dokumentieren, und bieten ihnen somit die bestmögliche Kostensicherheit. Sehr zufrieden ist man bei Preihsl+Schwan auch mit der schnellen und professionellen Unterstützung durch Doris Diebel, Inhaberin der BSS BauSoftwareSysteme, bei der Beantwortung von Fragen im Tagesgeschäft. Beim Umstieg auf CaliforniaX hat Doris Diebel Schulungen durchgeführt, sodass die Umstellung auf die neue Generation problemlos gelang.