Auf ein Wort

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Auf ein Wort

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Liebe Ingenieurinnen, liebe Ingenieure,

am 28. November durfte ich eine der angenehmsten Aufgaben als Präsident wahrnehmen: die Verleihung des Deutschen Ingenieurbaupreises im Rahmen einer festlichen Feier im Deutschen Technikmuseum in Berlin.

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am 28. November durfte ich eine der angenehmsten Aufgaben als Präsident wahrnehmen: die Verleihung des Deutschen Ingenieurbaupreises im Rahmen einer festlichen Feier im Deutschen Technikmuseum in Berlin.

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Wie gelingen eigentlich solche herausragenden Ingenieurbauwerke? Ein zentrales Merkmal findet sich bei allen Projekten, die nominiert und ausgezeichnet wurden: Gestaltungsfreiraum.
Ein besonderes Projekt beginnt und gelingt am Ende nur mit Bauherrschaften, die den planenden Berufen ein hohes Maß an Gestaltungsfreiraum ermöglichen, weil sie darin den richtigen Weg zum bestmöglichen Ergebnis erkennen. Dies setzt ein hohes Maß an Vertrauen in die beauftragten Ingenieurinnen und Ingenieure, Architektinnen und Architekten sowie alle weiteren Projektpartner voraus. Und auch Mut, gegebenenfalls unbekannte oder unerprobte Optionen zuzulassen.

Dazu muss ein funktionstüchtiges Team entstehen, das idealerweise die Bauherrschaft, alle Planenden sowie Baufirmen und Baustofflieferanten umfasst. Denn für den Projekterfolg sind stets viele kluge Köpfe auf vielen Ebenen notwendig. Hinzu kommt, dass für eine erfolgreiche Teamarbeit alle Beteiligten sich gegenseitige Wertschätzung entgegenbringen und entsprechend wertschätzenden Umgang miteinander pflegen. Das setzt das entscheidende Mehr an Motivation frei, um herausragende Ergebnisse zu erzielen. Der Teamgedanke war auch im Publikum der Verleihfeier sichtbar: Von fast allen nominierten Projekten waren gleich mehrere Beteiligte gekommen – auch um zu verdeutlichen, dass nicht eine Person, sondern ein Team ausgezeichnet wird.

Mutige Bauherrschaften und qualifizierte, innovative Planende benötigen zusätzlich förderliche Rahmenbedingungen für einen Projekterfolg. Dazu gehören investitionsfreundliche Finanzierungsmöglichkeiten für Bauherrschaften und eine schnelle und fördernde Unterstützung seitens der Behörden und Verwaltungen.

Die herausragenden Ingenieurbauwerke stehen also nicht nur für die Verwendung besonderer Baustoffe, Nachhaltigkeit oder ingenieurtechnische Lösungen. Sie stehen insbesondere für ihre „Ermöglichungsgeschichte“ – als Beispiel und Vorbild dafür, dass nur im Zusammenwirken aller Beteiligten bei optimalen Rahmenbedingungen solche Leistungen gelingen.

Ich freue mich darauf, dass zum nächsten Staatspreis in zwei Jahren noch mehr neue und richtungsweisende Ingenieurbauprojekte eingereicht werden.

Wie gelingen eigentlich solche herausragenden Ingenieurbauwerke? Ein zentrales Merkmal findet sich bei allen Projekten, die nominiert und ausgezeichnet wurden: Gestaltungsfreiraum.
Ein besonderes Projekt beginnt und gelingt am Ende nur mit Bauherrschaften, die den planenden Berufen ein hohes Maß an Gestaltungsfreiraum ermöglichen, weil sie darin den richtigen Weg zum bestmöglichen Ergebnis erkennen. Dies setzt ein hohes Maß an Vertrauen in die beauftragten Ingenieurinnen und Ingenieure, Architektinnen und Architekten sowie alle weiteren Projektpartner voraus. Und auch Mut, gegebenenfalls unbekannte oder unerprobte Optionen zuzulassen.

Dazu muss ein funktionstüchtiges Team entstehen, das idealerweise die Bauherrschaft, alle Planenden sowie Baufirmen und Baustofflieferanten umfasst. Denn für den Projekterfolg sind stets viele kluge Köpfe auf vielen Ebenen notwendig. Hinzu kommt, dass für eine erfolgreiche Teamarbeit alle Beteiligten sich gegenseitige Wertschätzung entgegenbringen und entsprechend wertschätzenden Umgang miteinander pflegen. Das setzt das entscheidende Mehr an Motivation frei, um herausragende Ergebnisse zu erzielen. Der Teamgedanke war auch im Publikum der Verleihfeier sichtbar: Von fast allen nominierten Projekten waren gleich mehrere Beteiligte gekommen – auch um zu verdeutlichen, dass nicht eine Person, sondern ein Team ausgezeichnet wird.

Mutige Bauherrschaften und qualifizierte, innovative Planende benötigen zusätzlich förderliche Rahmenbedingungen für einen Projekterfolg. Dazu gehören investitionsfreundliche Finanzierungsmöglichkeiten für Bauherrschaften und eine schnelle und fördernde Unterstützung seitens der Behörden und Verwaltungen.

Die herausragenden Ingenieurbauwerke stehen also nicht nur für die Verwendung besonderer Baustoffe, Nachhaltigkeit oder ingenieurtechnische Lösungen. Sie stehen insbesondere für ihre „Ermöglichungsgeschichte“ – als Beispiel und Vorbild dafür, dass nur im Zusammenwirken aller Beteiligten bei optimalen Rahmenbedingungen solche Leistungen gelingen.

Ich freue mich darauf, dass zum nächsten Staatspreis in zwei Jahren noch mehr neue und richtungsweisende Ingenieurbauprojekte eingereicht werden.

Dr.-Ing. Heinrich Bökamp
Dr.-Ing. Heinrich Bökamp
Präsident der Bundesingenieurkammer

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AUS DEM INHALT:

Deutsches Ingenieurblatt Ausgabe 6-2024

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