Der Deckenrohbau schreitet zügig voran: Acht der insgesamt 14 Deckenabschnitte sind bereits betoniert. Im Bereich von Block 1 steht der nächste Betonageabschnitt unmittelbar bevor; bis Ende April soll dieser abgeschlossen sein. Damit wäre die Stationsdecke nahezu vollständig hergestellt. Lediglich im Bereich von Block 7 fehlen dann noch einzelne Abschnitte. Bis September 2026 sollen auch diese betoniert sein und die Decke damit vollständig schließen. Parallel entstehen in den Kopfbereichen der Station die Innenwände für zwei Technikbauwerke – ein komplexes Zusammenspiel zahlreicher Gewerke auf engstem Raum.
Rückbau der Baugrubenaussteifung
Mit dem Fortschritt des Rohbaus beginnt der schrittweise Rückbau der temporären Aussteifungskonstruktionen. Die Stahlbeton- und Stahlsteifen, die die Baugrube während der Arbeiten gegen Erd- und Wasserdruck gesichert haben, weichen nun nach und nach. Bereits zwölf von 26 Stahlbetonsteifen der ersten Lage sowie 21 von 50 Stahlsteifen entfernte das Bauteam; vier weitere folgen zeitnah. Jede demontierte Steife belegt, dass das Bauwerk die Lasten aus Erd- und Wasserdruck nun dauerhaft selbst aufnimmt.
Tageslicht für den unterirdischen Raum
Auch die spätere Gestalt der Station wird erkennbarer: Die Lichtdome, die natürliches Tageslicht in den unterirdischen Stationsraum lenken, entstehen in Ortbeton. Mit der Verlängerung der U-Bahn-Linie U5 erhält das Frankfurter Europaviertel einen direkten Anschluss an die Innenstadt – und täglich tausende Fahrgäste eine neue ÖPNV-Verbindung. (mb)