Eingereicht werden können Backstein-Projekte, die ab dem 1. Januar 2021 fertiggestellt wurden. Bereits für den Vorgänger-Preis 2023 vorgelegte Projekte dürfen erneut eingereicht werden, sofern sie nach dem 1. Januar 2021 fertiggestellt und nicht bereits zuvor nominiert waren. In Kürze wird die Zusammensetzung der Jury bekannt gegeben. Die feierliche Preisverleihung ist für den Herbst 2026 in Berlin vorgesehen.
Zuletzt waren im Rahmen des Wettbewerbs, der alle drei Jahre verliehen wird, mehr als 600 Einreichungen aus 30 Ländern eingegangen.
Die Wettbewerbsbeiträge können online auf der Website des Preises eingereicht werden. Die Einreichungsgebühr beträgt 349 Euro, während Nachwuchsarchitekten und Studierende von der Gebühr ausgenommen sind. Der Newcomer-Award, der als gesonderter Preis für den Architektur-Nachwuchs ausgelobt wird, findet in diesem Jahr in Kooperation mit der Architekturzeitschrift DETAIL statt.
Der Erich-Mendelsohn-Preis 2026 wird in den nachfolgenden Kategorien verliehen:
- Wohnungsbau/Geschosswohnungsbau
- Öffentliche Bauten, Freizeit und Sport
- Büro- und Gewerbebauten
- Einfamilienhaus/Doppelhaushälfte
Außerdem werden zusätzliche Auszeichnungen vergeben für:
- Sanierung/Recycling/Energieeffizienz/Nachhaltigkeit
- Best in Germany
Wegweisende Projekte im Umgang mit den hohen gesetzlichen Anforderungen an ökologische Nachhaltigkeit in Deutschland werden beim Erich-Mendelsohn-Preis 2026 für Backstein-Architektur erstmals mit der Auszeichnung „Best in Germany“ gewürdigt. Alle Gebäude, die in Deutschland realisiert wurden, sind unabhängig vom Standort des Architekturbüros für die Auszeichnung „Best in Germany“ zugelassen.