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Matelux strukturiert Räume und bietet gleichzeitig Sichtschutz und hohe Tageslichttransmission. © AGC Glass Europe
Matelux strukturiert Räume und bietet gleichzeitig Sichtschutz und hohe Tageslichttransmission. © AGC Glass Europe

Diffuse Lichtstreuung als Gestaltungsprinzip

Diffuse Lichtstreuung als Gestaltungsprinzip

Diffuse Lichtstreuung als Gestaltungsprinzip

Säuremattierte Oberflächen kombinieren Sichtschutz, Haptik und einfache Verarbeitbarkeit

Säuremattierte Oberflächen kombinieren Sichtschutz, Haptik und einfache Verarbeitbarkeit

Säuremattiertes Glas nutzt diffuse Lichtstreuung als gezieltes Gestaltungsmittel – und verbindet dabei Sichtschutz, eine charakteristische samtige Haptik und die Verarbeitbarkeit von herkömmlichem Floatglas in einem Werkstoff. „Matelux" von AGC Glass Europe erreicht durch eine kontrollierte chemische Behandlung eine homogene, feine Körnung, die bis zu 90 Prozent des einfallenden Lichts transmittiert und Räume gliedert, ohne sie zu verdunkeln – ob in Fassaden, Treppenverglasungen oder Innenausbauten.

Säuremattiertes Glas nutzt diffuse Lichtstreuung als gezieltes Gestaltungsmittel – und verbindet dabei Sichtschutz, eine charakteristische samtige Haptik und die Verarbeitbarkeit von herkömmlichem Floatglas in einem Werkstoff. „Matelux" von AGC Glass Europe erreicht durch eine kontrollierte chemische Behandlung eine homogene, feine Körnung, die bis zu 90 Prozent des einfallenden Lichts transmittiert und Räume gliedert, ohne sie zu verdunkeln – ob in Fassaden, Treppenverglasungen oder Innenausbauten.

Matelux strukturiert Räume und bietet gleichzeitig Sichtschutz und hohe Tageslichttransmission. © AGC Glass Europe
Matelux strukturiert Räume und bietet gleichzeitig Sichtschutz und hohe Tageslichttransmission. © AGC Glass Europe

Im architektonischen Maßstab übernehmen die mattierten Gläser zunehmend strukturierende Aufgaben: In Brüstungen, Treppenverglasungen und hinterleuchteten Bodenflächen nutzen Planer die diffuse Lichtstreuung, die Räume gliedert, ohne sie zu verdunkeln. Als transluzente Isoliergläser lassen sie sich in Fassaden integrieren – etwa um homogene Flächen zu gestalten, die Licht hindurchlassen, aber Einblicke gezielt unterbinden. Die erzielbaren Lichtdurchlasswerte variieren dabei je nach Glasfarbe und Glasdicke.

Innenraumgestalter schätzen neben den optischen Eigenschaften auch die Haptik: Die Oberfläche wirkt glatt und samtig und findet daher Verwendung in Möbeln – als Tischplatten, Regalböden und Schrankfronten – sowie in Duschkabinen und Schwingtüren.

Verarbeitung wie herkömmliches Floatglas

Matelux basiert auf verschiedenen Floatgläsern und lässt sich mit gängigen Verfahren weiterverarbeiten: Zuschnitt, Bohren, Schleifen und Kantenbearbeitung sind ebenso möglich wie Vorspannen, Teilvorspannen oder Biegen. Auch Laminierungen, Isolierglasaufbauten und Siebdrucke lassen sich realisieren. Lackierungen oder Silberbeschichtungen bringt man auf der nicht mattierten Seite auf.

Varianten und technische Kennwerte

Als Basisgläser stehen Standardfloatglas (Variante „Clear“), hochtransparentes Weißglas („Clearvision“), eine leicht bläulich getönte Variante („Linea Azzurra“) sowie getönte Ausführungen in „Bronze“, „Grey“ und „Dark Grey“ zur Verfügung. Ergänzend bietet der Hersteller „Matelux Light“ mit besonders leichter Mattierung, „Matelux Double Sided“ mit beidseitig säuremattierter Oberfläche für Türanwendungen sowie „Matelux Anti-slip“ mit rutschhemmender Struktur nach R10 gemäß DIN 51130 für Treppen und begehbare Glasflächen an. Eine weitere Variante kombiniert die matte Oberfläche mit einer reflektierenden Beschichtung („Matelux Stopsol Supersilver Clear“), zum Beispiel für Brüstungen oder Möbel.

Das Material ist UV-beständig, erfüllt die Brandklasse A1 und weist eine Biegefestigkeit auf, die nach EN 1288-3 der von herkömmlichem Floatglas entspricht. Erhältlich sind die Gläser in Dicken von drei bis 19 Millimeter, die maximalen Abmessungen betragen 600 mal 321 Zentimeter. (mb)

www.agc-yourglass.com

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