Der Staatspreis ist die bedeutendste Auszeichnung für Ingenieurinnen und Ingenieure in Deutschland
Ausgezeichnet werden beispielhafte Ingenieurbauwerke und Ingenieurleistungen, die konstruktiv überzeugen, innovative Lösungsansätze bieten und einen Beitrag zu Energieeffizienz, Ressourcenschonung und zukunftsfähigem Bauen leisten. Teilnahmeberechtigt sind Ingenieurinnen und Ingenieure gemeinsam mit ihrer Bauherrschaft. Eingereicht werden können Projekte aus dem konstruktiven oder funktionellen Ingenieurbau, die zwischen dem 1. Januar 2023 und dem 9. Januar 2026 fertiggestellt wurden.
Sören Bartol, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen: „Innovatives Schiffshebewerk, denkmalgerecht modernisierte Brücke oder ressourcenschonend gebaute Werkhalle – die Bandbreite der Ingenieurleistungen ist enorm. Das hat der letzte Staatspreis eindrucksvoll gezeigt. Jeden Tag fahren unzählige Menschen durch Tunnel, arbeiten in einem Bürogebäude oder nutzen die Bahn. Gute Ingenieurinnen und Ingenieure werden schon immer mit Deutschland verbunden. Sie tragen zur Wettbewerbsfähigkeit und zum technischen Fortschritt bei. Der Staatspreis würdigt, was Ingenieurinnen und Ingenieure leisten, wie sie Nachhaltigkeit und attraktive Lebensräume verbinden. Wir zeichnen auch in diesem Jahr wieder herausragende Projekte aus und legen einen besonderen Fokus auf die Leistung unserer Nachwuchstalente. Bewerben Sie sich!“
Dr.-Ing. Heinrich Bökamp, Präsident der Bundesingenieurkammer, unterstreicht die gesellschaftliche Bedeutung und Verantwortung des Ingenieurbaus: „Ingenieurbauwerke prägen nicht nur unsere Städte, sondern sind auch entscheidend für eine nachhaltige und zukunftsfähige Baukultur in Deutschland. Gerade angesichts steigender Anforderungen an Ressourcenschonung und innovative Bauweisen zeigt der Deutsche Ingenieurbaupreis, wie Ingenieurinnen und Ingenieure mit ihren Projekten Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt übernehmen.“
Fachjury entscheidet über Preisträgerinnen und Preisträger
Eine Fachjury entscheidet über die Vergabe des Staatspreises sowie des Nachwuchspreises und der Auszeichnungen. Sie wählt nach den Kriterien „Konstruktion“, „Innovation“, „Gestaltung“, „Nachhaltigkeit“ und „Ressourceneffizienz“ aus. Neu im Jahr 2026: Der 2024 eingeführte Nachwuchspreis richtet sich ab sofort nicht nur an junge Büroinhaberinnen und Büroinhaber, sondern auch an die Projektleitungen des eingereichten Projektes – in diesem Jahr der Jahrgänge 1981 oder jünger. Damit wird das Engagement junger Ingenieurinnen und Ingenieure besonders hervorgehoben und deren Innovationskraft sichtbar gemacht.
Jury des Ingenieurbaupreises 2026
- MinDir Dirk Scheinemann, Abteilungsleiter B im Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen
- Prof. Dr.-Ing. Helmut Schmeitzner, Vorstandsmitglied Bundesingenieurkammer
- M. Eng. Johanna Arnold, Shortlist GmbH
- Prof. Dr.-Ing. Annette Bögle, HafenCity Universität Hamburg
- Prof. Dr.-Ing. Jan Knippers, Universität Stuttgart
- Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Wirt.-Ing. Michaela Lambertz, Technische Hochschule Köln
Stellvertretende Preisrichterinnen und Preisrichter
- Petra Wesseler, Präsidentin des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Berlin
- Prof. Dr.-Ing. Inka Mai, Technische Universität Berlin, Institut für Bauingenieurwesen
www.bbr.bund.de/deutscher-ingenieurbaupreis
Gewinner des Staatspreises 2024
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Gewinner des Nachwuchspreises 2024
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