Wettbewerbskategorien
Der Wettbewerb wird in zwei Hauptkategorien ausgeschrieben:
- Straßen- und Eisenbahnbrücken
- Fuß- und Radwegbrücken
Zusätzlich wird erneut ein Sonderpreis Nachhaltigkeit vergeben. Er würdigt ein Bauwerk, das in besonderer Weise Lösungen für ressourcenschonendes und klimabewusstes Bauen entwickelt und umgesetzt hat. Gleichzeitig fließt das Kriterium der Nachhaltigkeit in die Bewertung aller eingereichten Projekte ein.
Bewertung durch die Jury
Die Jury bewertet die eingereichten Projekte anhand klar definierter Kriterien. Dazu zählen unter anderem Gestaltung und Einbindung in das Umfeld, Funktionalität, Konstruktion und Innovation, Planungs- und Bauverfahren, Nachhaltigkeit sowie Wirtschaftlichkeit.
Teilnahme und Einreichung
Die Einreichungsphase beginnt am 18. März 2026. Ingenieurinnen und Ingenieure sind eingeladen, ihre Projekte einzureichen und ihre Leistungen im Rahmen des Wettbewerbs vorzustellen. Die Auslobungsunterlagen stehen ab nächster Woche unter www.brueckenbaupreis.de bereit. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2026. Die feierliche Preisverleihung findet am 10. März 2027 statt – traditionell am Vorabend des Dresdner Brückenbausymposiums. Zur Preisverleihung wird auch der Bundesminister für Verkehr, Patrick Schnieder, erwartet.
Mit dem Deutschen Brückenbaupreis werden herausragende Ingenieurleistungen im Brückenbau gewürdigt und ihre Bedeutung für die Baukultur hervorgehoben. Der ideelle Preis wird alle zwei Jahre für ein fertiggestelltes Brückenbauwerk in zwei Kategorien vergeben. Der 2006 von der Bundesingenieurkammer und dem Verband Beratender Ingenieure VBI ins Leben gerufene Deutsche Brückenbaupreis zählt zu den bedeutendsten Auszeichnungen für Bauingenieurinnen und Bauingenieure in Deutschland und steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Verkehr.