Er hat NUR gebohrt – für Besitzer von Häusern mit feuchten Mauern eine gute Nachricht, denn aufwendiges Aufgraben bleibt ihnen erspart. © Veinal
Er hat NUR gebohrt – für Besitzer von Häusern mit feuchten Mauern eine gute Nachricht, denn aufwendiges Aufgraben bleibt ihnen erspart. © Veinal

Bohren statt baggern: Wie Injektionsverfahren feuchte Mauern trockenlegen

Bohren statt baggern: Wie Injektionsverfahren feuchte Mauern trockenlegen

Bohren statt baggern: Wie Injektionsverfahren feuchte Mauern trockenlegen

Silikonharzlösungen ersetzen aufwendige Erdarbeiten bei der nachträglichen Horizontalsperre

Silikonharzlösungen ersetzen aufwendige Erdarbeiten bei der nachträglichen Horizontalsperre

Wo Eigentümer bisher mit Baggern und offenen Gräben rechnen mussten, genügen heute gezielte Bohrungen: Eine nachträgliche Horizontalsperre lässt sich per Injektion herstellen – ohne Erdarbeiten, ohne Eingriff in die Statik und ohne langwierige Baustelleneinrichtung. Der Bautenschutz-Spezialist Veinal bringt dabei niederviskose Silikonharzlösungen über präzise gesetzte Bohrkanäle in das Mauerwerk ein, wo sie eine dauerhafte Feuchtigkeitsbarriere bilden.

Wo Eigentümer bisher mit Baggern und offenen Gräben rechnen mussten, genügen heute gezielte Bohrungen: Eine nachträgliche Horizontalsperre lässt sich per Injektion herstellen – ohne Erdarbeiten, ohne Eingriff in die Statik und ohne langwierige Baustelleneinrichtung. Der Bautenschutz-Spezialist Veinal bringt dabei niederviskose Silikonharzlösungen über präzise gesetzte Bohrkanäle in das Mauerwerk ein, wo sie eine dauerhafte Feuchtigkeitsbarriere bilden.

Er hat NUR gebohrt – für Besitzer von Häusern mit feuchten Mauern eine gute Nachricht, denn aufwendiges Aufgraben bleibt ihnen erspart. © Veinal
Er hat NUR gebohrt – für Besitzer von Häusern mit feuchten Mauern eine gute Nachricht, denn aufwendiges Aufgraben bleibt ihnen erspart. © Veinal

Viele Eigentümer verbinden Mauertrockenlegung mit aufgegrabenen Fassaden, Schmutz und hohen Kosten – und schieben die Sanierung deshalb auf. Das Injektionsverfahren setzt an einem anderen Punkt an. „Anstatt betroffene Mauern aufwendig auszugraben, setzen wir auf eine minimalinvasive Lösung“, erklärt Anton Schuster, Geschäftsführer von Veinal. „Das Bohrloch ist hierbei der saubere Zugang zur Instandsetzung. Über präzise gesetzte Kanäle injizieren wir eine extrem kriechfähige Silikonharzlösung in der Wand direkt dorthin, wo der Schaden entsteht.“ Die Einbringung erfolgt entweder drucklos über Vorratsbehälter oder über Packer unter Druck.

Wie beim Zahnarzt, nur anders herum: Erst wird gebohrt, dann kommt die Spritze. © Veinal
Wie beim Zahnarzt, nur anders herum: Erst wird gebohrt, dann kommt die Spritze. © Veinal
Über präzise gesetzte Kanäle wird eine extrem kriechfähige Silikonharzlösung in die Wand injiziert. © Veinal
Über präzise gesetzte Kanäle wird eine extrem kriechfähige Silikonharzlösung in die Wand injiziert. © Veinal

Kapillarsperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit

Gerade in Altbauten fehlen häufig funktionstüchtige Horizontalsperren. Feuchtigkeit steigt dann kapillar im Mauerwerk auf – vergleichbar mit einem Löschblatt, das Wasser zieht. Abblätternder Putz, Salzausblühungen, Stockflecken oder gesundheitsgefährdender Schimmelbefall zeigen den Schaden an. Die niederviskose Silikonharzlösung verteilt sich in den Kapillaren des Mauerwerks und bildet dort eine dauerhafte Barriere gegen aufsteigende Feuchtigkeit. „Die darüber liegenden Mauerbereiche beginnen sofort abzutrocknen“, so Schuster. Trockenes Mauerwerk verbessert zudem die Dämmwirkung und senkt die Heizkosten.

Die Injektion erfolgt je nach Bausubstanz mit oder ohne Druck. © Veinal
Die Injektion erfolgt je nach Bausubstanz mit oder ohne Druck. © Veinal
Nach der Mauertrocknung wird eine polymere Harzabdichtung vollflächig aufgebracht. © Veinal
Nach der Mauertrocknung wird eine polymere Harzabdichtung vollflächig aufgebracht. © Veinal

Begleitmaßnahmen für die Abtrocknung

Je nach Lastfall empfiehlt Schuster begleitend zur Abtrocknung ein geeignetes Putzsystem, etwa einen Sanierputz, oder bei Wassereintritt weitere Abdichtungssysteme. Zur Verbesserung der Wohnqualität und zur Schimmelprophylaxe eignen sich mineralische Innendämmungen sowie Klimaplatten. Deren hoher pH-Wert bietet einen natürlichen Schutz gegen Pilzbefall.

So genannte Klimaplatten steigern den Wohnkomfort und beugen mit ihrem hohen pH-Wert Schimmel vor. © Veinal
So genannte Klimaplatten steigern den Wohnkomfort und beugen mit ihrem hohen pH-Wert Schimmel vor. © Veinal
Eine trockene Bausubstanz ist Voraussetzung für ein unbelastetes Wohnklima und optimale Dämmwerte. Der minimalinvasive Eingriff ist staubarm und meist in kürzester Zeit erledigt, was den Wohnkomfort während der Ausführung kaum beeinträchtigt. © Veinal
Eine trockene Bausubstanz ist Voraussetzung für ein unbelastetes Wohnklima und optimale Dämmwerte. Der minimalinvasive Eingriff ist staubarm und meist in kürzester Zeit erledigt, was den Wohnkomfort während der Ausführung kaum beeinträchtigt. © Veinal

Kein Eingriff in Statik und Außenanlagen

Da das Verfahren weder die Außenanlagen noch die Statik des Gebäudes berührt, entfallen aufwendige Wiederherstellungsarbeiten. Der Eingriff verläuft staubarm und nimmt in der Regel wenig Zeit in Anspruch, sodass die Bewohner kaum Einschränkungen hinnehmen müssen. Eine trockene Bausubstanz schafft die Voraussetzung für ein gesundes Wohnklima und gute Dämmwerte. „Wer bisher aus Sorge vor einer Großbaustelle gezögert hat, kann aufatmen – oft genügen ein paar präzise Bohrungen, um das Haus wieder fit für die Zukunft zu machen. Auf die Veinal-Horizontalsperre geben wir 20 Jahre Herstellergarantie“, sagt Schuster. (mb)

www.veinal.de

Als Renovierungsanstrich empfehlen sich diffusionsoffene Silikat- oder Kalkfarben, die Kondensatbildung verhindern und das Mauerwerk atmungsaktiv halten. © Veinal
Als Renovierungsanstrich empfehlen sich diffusionsoffene Silikat- oder Kalkfarben, die Kondensatbildung verhindern und das Mauerwerk atmungsaktiv halten. © Veinal

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