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Die Verklebung der Platten erfolgt direkt auf der Wand. Schimmelbefall muss vorab entfernt werden. © Verotec
Die Verklebung der Platten erfolgt direkt auf der Wand. Schimmelbefall muss vorab entfernt werden. © Verotec

Blähglas-Platten als Mittel gegen Schimmelbefall in Innenräumen

Blähglas-Platten als Mittel gegen Schimmelbefall in Innenräumen

Blähglas-Platten als Mittel gegen Schimmelbefall in Innenräumen

Alkalischer Charakter, Feuchtigkeitspufferung und schnelle Wärmeaufnahme als Dreifachstrategie

Alkalischer Charakter, Feuchtigkeitspufferung und schnelle Wärmeaufnahme als Dreifachstrategie

Bauplatten aus Blähglas sollen Schimmelschäden dauerhaft beheben – durch eine Kombination aus Feuchtigkeitspufferung, schneller Wärmeaufnahme und einem alkalischen pH-Wert über 8. Schimmel braucht Feuchtigkeit und eine geeignete Oberfläche. Platten aus Blähglas, etwa VeroBoard AllStar, setzen genau hier an. Sie puffern Feuchte, nehmen rasch Wärme auf und erzeugen durch ihren alkalischen Charakter ein Milieu, in dem Schimmelsporen sich nicht ansiedeln können.

Bauplatten aus Blähglas sollen Schimmelschäden dauerhaft beheben – durch eine Kombination aus Feuchtigkeitspufferung, schneller Wärmeaufnahme und einem alkalischen pH-Wert über 8. Schimmel braucht Feuchtigkeit und eine geeignete Oberfläche. Platten aus Blähglas, etwa VeroBoard AllStar, setzen genau hier an. Sie puffern Feuchte, nehmen rasch Wärme auf und erzeugen durch ihren alkalischen Charakter ein Milieu, in dem Schimmelsporen sich nicht ansiedeln können.

Die Verklebung der Platten erfolgt direkt auf der Wand. Schimmelbefall muss vorab entfernt werden. © Verotec
Die Verklebung der Platten erfolgt direkt auf der Wand. Schimmelbefall muss vorab entfernt werden. © Verotec

Kühle Wandoberflächen kondensieren Luftfeuchtigkeit – ein Erwachsener gibt in einer Nacht bis zu zwei Liter Feuchtigkeit durch Atmung und Schwitzen ab. Kann die Raumluft diese Feuchte nicht aufnehmen, schlägt sie sich an kalten Flächen nieder und bietet Schimmelsporen einen Nährboden. Blähglas-Platten wirken diesem Mechanismus entgegen: Ihre schnell ansteigende Oberflächentemperatur reduziert Kondensation und verbessert zugleich das Temperaturgefühl im Raum.

Blähglasplatten lassen sich einfach mit einem Cutter zuschneiden. Das beidseitige Gewebe macht sie robust. © Verotec
Blähglasplatten lassen sich einfach mit einem Cutter zuschneiden. Das beidseitige Gewebe macht sie robust. © Verotec

Verarbeitung und Systemaufbau

Die leichten Platten lassen sich mit dem Cutter zuschneiden und direkt auf bestehende Massivwände kleben – eine Vorbehandlung entfällt. Das verkürzt die Bauzeit und erhöht die Verarbeitungssicherheit. Zum System gehört ein „Kombi-Mörtel“, der sowohl als Kleber als auch als strukturierender Oberputz dient. Für glatte Innenflächen steht ein Silikat-Spachtel bereit, der Finish-Oberflächen bis Qualitätsstufe Q4 ermöglicht und verarbeitungsfertig geliefert wird. Alle Komponenten sind aufeinander abgestimmt, diffusionsoffen und emissionsarm. Neben Putzen und Spachtelmassen lassen sich auch Keramikfliesen und Naturstein aufbringen.

Blähglas wirkt: Die leichtporige Struktur hemmt die Schimmelbildung durch Feuchtepufferung, höhere Oberflächentemperaturen und alkalischem Milieu (pH-Wert > 8). © Verotec
Blähglas wirkt: Die leichtporige Struktur hemmt die Schimmelbildung durch Feuchtepufferung, höhere Oberflächentemperaturen und alkalischem Milieu (pH-Wert > 8). © Verotec

Einsatzbereiche

Besonders gefährdet sind Räume mit hoher Feuchteentwicklung wie Bad und Küche. Aber auch Wohn- und Schlafzimmer bleiben nicht grundsätzlich verschont, weshalb Blähglas-Platten grundsätzlich überall dort sinnvoll sind, wo Kondensation an Außen- oder Kältewänden auftritt. (mb)

www.verotec.de

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