Fachleute aus Labor, Forschung, Lehre, Architektur und Ingenieurwesen erhalten einen Überblick über relevante Daten zu Gips und gipsbasierten Baustoffen.
Von Gipsputz bis Calciumsulfat-Fließestrich
Das Datenbuch behandelt zunächst Nachhaltigkeit, Rohstoffgewinnung und Recycling. Anschließend beschreibt es die Bandbreite gipsbasierter Produkte im Bauwesen: Gipsputze, Gips-Wandbauplatten, Gips- und Gipsfaserplatten, vliesarmierte Platten, Gipsplatten aus der Weiterverarbeitung, Gips-Verbundplatten sowie schnell abbindende, selbstnivellierende Calciumsulfat-Fließestriche.
Kreislauffähiger Baustoff mit langer Geschichte
Gips findet seit Jahrtausenden Anwendung im Bauwesen, in der Kunst, der Medizin und in industriellen Prozessen. Im Bausektor nutzen Planer den Werkstoff für Trocken- und Leichtbauweisen – sowohl im Neubau als auch bei Sanierung, Umbau und Nachverdichtung von Bestandsgebäuden. Gipsplatten und Gipsfaserplatten kommen im Innenausbau zum Einsatz und ermöglichen Konstruktionen für Wände, Decken und Böden. Der Baustoff lässt sich nahezu unbegrenzt recyceln.
Bauphysikalische Eigenschaften entscheidend
„Aufgrund ihrer bauphysikalischen Eigenschaften und der einfachen Verarbeitung sind Gipsprodukte derzeit weder hinsichtlich der Performance noch der Wirtschaftlichkeit oder der Mengen sinnvoll durch andere Baustoffe ersetzbar“, betont Dipl.-Ing. Holger Ortleb, Geschäftsführer des Bundesverbandes der Gipsindustrie und der Forschungsvereinigung der Gipsindustrie.
Der Bundesverband der Gipsindustrie e. V. und die Forschungsvereinigung der Gipsindustrie e. V. begleiten Forschungsprojekte wissenschaftlich und stellen faktenbasierte Informationen bereit.
Das aktualisierte Gips-Datenbuch steht zum kostenlosen Download unter https://www.gips.de zur Verfügung. (mb)