Der Bedarf an prozesssicheren, skalierbaren Lösungen steigt – insbesondere dort, wo manuell betriebene Fertigungsschritte Engpässe erzeugen und Fachkräfte binden. Automatisierung bietet hier den entscheidenden Hebel: Sie stabilisiert Abläufe, reduziert den Bedienaufwand und schafft Kapazitäten für anspruchsvolle Tätigkeiten.
Vom Komponentenlieferanten zum Prozesspartner
Swisspacer verarbeitet Abstandhalter je nach Linienlogik im Steck-, Schweiß- oder Warmbiege-Prozess. Mit dem Frame:racer Service kommt nun eine vollautomatisierte Option innerhalb des Steckprozesses hinzu. Die Maschine entstand in Zusammenarbeit mit einem OEM-Partner und führt Swisspacer-Abstandhalter durch präzise abgestimmte Prozessstationen – von der Profilzuführung über die Rahmenmontage bis zum Befüllen.
Technik und Takt: Was Frame:racer leistet
Ein integriertes dynamisches Lagersystem für Abstandhalter und Eckwinkel ermöglicht eine durchgehende Rahmenverarbeitung ohne manuelle Eingriffe. Je nach Linienlayout genügt ein einziger Bediener – gegenüber bis zu vier Personen im manuellen Betrieb. Matthias Bach, CEO von Swisspacer, beschreibt die Leistungsparameter konkret: „Mit Frame:racer heben wir die Rahmenfertigung für rigide Abstandhalter auf ein neues Automatisierungsniveau. Die Lösung fertigt Rahmen in unter 20 Sekunden, läuft über Stunden autonom und liefert gleichbleibende Qualität. So können sich Fachkräfte auf die Arbeitsschritte konzentrieren, die Präzision und Erfahrung erfordern.“
Name mit Programm
„Frame“ steht für das Zielprodukt – den fertig montierten Abstandhalterrahmen; „Racer“ verweist auf kurze Zykluszeiten und eine schlanke, prozesssichere Führung. Die hohe Taktleistung reduziert Stillstände, minimiert Nacharbeit und sorgt für planbare Produktionsbedingungen – ein Vorteil, der besonders für großindustrielle Isolierglasverarbeiter mit hohen Stückzahlen relevant ist.
Marktstart und Serviceportfolio
Der Frame:racer Service ist seit März 2026 auf dem Markt und bereits beim ersten Kunden im Einsatz. Parallel dazu stärkt Swisspacer mit dem Re:cycling Service einen weiteren eigenständigen Baustein: Während Frame:racer auf Effizienz und Skalierbarkeit im Steckprozess ausgerichtet ist, ermöglicht der Re:cycling Service die strukturierte Rückführung von Produktionsabschnitten in den Materialkreislauf. Beide Services adressieren unterschiedliche Anforderungen entlang der Wertschöpfungskette.