Hochverdichteter Hanfkalk ermöglicht tragende Wandkonstruktionen
Die Technische Hochschule Köln entwickelt Mauersteine aus hochverdichtetem Hanfkalk für tragende Wände im mehrgeschossigen Hausbau. Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen fördert das Projekt mit 280.000 Euro über zwei Jahre, teilt die Hochschule mit.
KI-System analysiert Tunnelaushub für gezielte Materialverwertung
Ein Forschungsteam der TH Köln hat ein KI-gestütztes Messsystem entwickelt, das Tunnelaushub in Echtzeit analysiert und eine gezielte Materialverwertung ermöglicht. Die Wissenschaftler setzen dafür ein Kugelpendel und einen Pflug über dem Förderband der Tunnelbohrmaschine ein.
Neue Prüfmethode für textile Sonnenschutzsysteme
Die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung (DITF) haben eine neue Prüfmethode für Beschattungstextilien entwickelt, die jetzt Eingang in die bestehende Normung gefunden hat. Die Methode ermöglicht eine präzisere Bewertung des Blendschutzes durch die Bestimmung des Abschirmwinkels.
Sektorenkopplung im Bestand: Photovoltaik und Wärmepumpen für Bochumer Wohnsiedlung
Die Ruhr-Universität Bochum und der Wohnungskonzern Vonovia wollen eine Wohnsiedlung aus den Fünfzigerjahren energetisch autark machen. Das Bundeswirtschaftsministerium unterstützt das Projekt mit 2,9 Millionen Euro.
CO₂-reduziertes Pfahlsystem für Tiefgründungen
Ein neues System für Pfahlgründungen, das den Betoneinsatz und damit die CO₂-Emission bei Bauvorhaben reduzieren soll, entwickeln derzeit Geotechniker der Universität Siegen in Zusammenarbeit mit Bauunternehmen.
Kiefernzapfen-Prinzip ermöglicht energieautarke Gebäudeverschattung
Forscher der Universitäten Stuttgart und Freiburg haben eine Gebäudeverschattung entwickelt, die ohne Strom auskommt und sich nur durch Wettereinflüsse selbst reguliert. Der Mechanismus funktioniert nach dem Vorbild von Kiefernzapfen, wie die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift „Nature Communications“ berichten.
Technische Lösungen für urbane Klimaanpassung
Die Technische Universität Berlin präsentiert ihre Klimaanpassungsprojekte „ClimateHOOD“, „GartenLeistungen“, „Roof Water-Farm“ sowie das Start-up HydroTower auf der Grünen Woche 2025. Am 17. und 21. Januar 2025 stellen sich diese Initiativen am Stand des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMU) mit Exponaten und einem Bühnenprogramm vor.
Projekt CircularInFoam: Forscher entwickeln nachhaltige, zirkuläre Dämmstoffe
Das Fraunhofer CCPE will Gebäudedämmstoffe aus Recyclingmaterial und Biopolymeren entwickeln. Das Forschungsprojekt „CircularInFoam“ zielt darauf ab, die bisherigen Polystyrol-Dämmstoffe zu ersetzen. Erste Ergebnisse stellen die Forscher auf der BAU 2025 in München am Stand 528 in Halle C2 vor.
Modulare Sensorplattform für Infrastruktur-Monitoring
Das Fraunhofer-Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren IZFP hat ein Sensorsystem zur permanenten Überwachung von Brücken und anderen kritischen Infrastrukturbauwerken entwickelt. Das Monitoringsystem MAUS soll Betreiber von Infrastruktur frühzeitig über mögliche Schäden informieren. Fraunhofer präsentiert die Sensorplattform auf der BAU 2025 in Halle C2 am Stand 528.
Werkstoff-Forschung: Tragwerke aus Riesenchinaschilf
Die Entwicklung von Konstruktionswerkstoffen aus Riesenchinaschilf wird unter der Leitung von Prof. Dr. Mathias Wirths (Universität Siegen) fortgeführt. Durch einen erneuten Förderbescheid des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) kann das Team die Forschung seit dem 1. Januar 2025 fortsetzen, teilt die Universität mit.
Forscher entwickeln Entscheidungshilfe für klimaneutrale Heizungssysteme
Ein Forscherteam der Universität Duisburg-Essen (UDE) entwickelt ein Analyseraster für den Umstieg auf klimaneutrale Heizsysteme in Mehrfamilienhäusern. Das Forschungsprojekt untersucht dafür die Umsetzung in Duisburg und Gevelsberg.
CircleBIM: Neues EU-Bauprojekt für nachhaltiges Bauen
Die HafenCity Universität Hamburg koordiniert ein vierjähriges EU-Projekt, das digitales Gebäudemanagement für nachhaltiges Bauen in der Nordsee-Region entwickelt. Das Projekt CircleBIM vereint 13 Partner aus sieben Ländern und läuft von November 2024 bis April 2028.