Historisches Gebäude von Feuchtigkeitsproblemen befreit

Das historische Zollhäuschen in der Dachauer Altstadt wurde 2024 einer denkmalgerechten Komplettsanierung unterzogen. © Stadt Dachau/Veinal

Das 1820 erbaute Zollhaus in der Dachauer Altstadt wurde nach langanhaltenden Feuchtigkeitsproblemen komplett saniert. Salzausblühungen und Putzabplatzungen machten 2024 eine grundlegende Sanierung erforderlich, der den Denkmalschutzes mit einbezog.

Energetische Sanierung

Die Sanierung des in die Jahre gekommenen Anbaus der Schule wurde mit dem FC Fassadensystem von Kalzip realisiert. © TERNES architekten BDA

Das Görres-Gymnasium in Koblenz ist die älteste Schule der Stadt. Ein 1974 errichteter Erweiterungsbau wurde nun umfassend saniert, um den energetischen Standard zu verbessern und das Gebäude an die denkmalgeschützte Umgebung anzupassen.

Archäologische Fundstellen benötigen individuelle Hochwasserschutzkonzepte

Die rekonstruierten Mauern des Kleinkastells in Nettersheim am Steinrütsch konnten dem Wasser nicht standhalten. Zudem wurde einer der nachgebauten Torbereiche unterspült und sackte teilweise ab, was zu Setzrissen führte. © T. Albert/LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fordern maßgeschneiderte Lösungen zum Schutz archäologischer Fundstellen vor Hochwasserschäden. Ein Team der Universität zu Köln, des Landschaftsverband Rheinland (LVR)-Amtes für Bodendenkmalpflege und der RWTH Aachen kommt zu diesem Schluss nach der Untersuchung der Auswirkungen des Hochwasserereignisses von 2021 im Rheinland. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Environmental Sciences Europe“ veröffentlicht.

Bayerischer Denkmalpflegepreis 2024 verliehen

Auszeichnungen/Bayern/Denkmalpflege © Tobias Hase

Sechs bayerische Baudenkmäler und ihre Bauherrschaften wurden am 19. September 2024 mit dem Bayerischen Denkmalpflegepreis 2024 ausgezeichnet. Drei der prämierten Bauwerke stehen in Oberbayern, je eines in Oberfranken, Unterfranken und Niederbayern. Den Preis überreichte Prof. Dr. Norbert Gebbeken, Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, gemeinsam mit dem bayerischen Bauminister Christian Bernreiter.

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