Simulation – Seite 3

Digitale Planungsmethoden ermöglichen allen Projektbeteiligten einen schnellen Zugang und einen reibungslosen Informationsfluss. © Plansite

Integrales Planen mit Mehrwert

Steigende Anforderungen in der Bauwirtschaft erfordern neue Planungsansätze. Durch integrales und digitales Planen lassen sich Effizienz steigern, Kosten optimieren und Nachhaltigkeitsziele erreichen.

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Das Projektteam mit Prof. Dr. Kai Diethelm (li.) und Prof. Dr.-Ing. Fabian Scheller (2. v. re.) von der THWS sowie Andreas Göb (re.)

Praxisnahe Lösungen für die Wärmewende

Die Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) und die Stadtwerke Schweinfurt GmbH starten ein Forschungsprojekt zur kommunalen Wärmeplanung: „KOOP-WÄRME“. Die dabei entwickelten Lösungen sollen auch anderen Gemeinden ein Vorbild sein.

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Beton mit (links) und ohne Pyrokohle: Ein Teil Pyrokohle reduziert drei Teile CO₂ des Gesamtprodukts. © Fraunhofer IBP

Modulare, ganzheitliche und zirkulare Gebäudesanierung

Lösungen für aktuelle Herausforderungen der Baubranche präsentiert das Fraunhofer IBP auf der BAU 2025. Am Stand der Fraunhofer-Allianz Bau (Halle C2, Stand 528) stellt das Institut Produkte und Systemlösungen im Rahmen der Sonderschau „ZukunftsMissionBau – bezahlbar.nachhaltig.sicher“ vor.

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Sebastian Krug, Promovend und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Holzbau der Hochschule Biberach © HBC

Biberacher Doktorand untersucht Durchlaufwirkung von Holz-Beton-Verbunddecken

Die Durchlaufwirkung von Holz-Beton-Verbunddecken steht im Fokus der Forschung von Sebastian Krug. Der Bauingenieur ist der erste Doktorand der Hochschule Biberach (HBC), der seine Dissertation im Rahmen des neuen Promotionsverbandes Baden-Württemberg ablegt. Sein Doktorvater ist Prof. Dr.-Ing. habil. Jörg Schänzlin, wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Holzbau an der HBC.

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Das Farabaugh Engineering and Testing (FET) Labor in den USA hat das Kalzip Stehfalzdach einer Reihe von Tests unterzogen

Hurricane-Sicherheit: Stehfalzdach besteht extreme Wetter-Tests

Die Prüfungen umfassten Standardanforderungen für Metalldachsysteme sowie Verfahren zur Dichtheit mit Sprühwasser und stehendem Wasser. Zur Simulation von Hurricane-Bedingungen kamen Tests für Wind und windgetriebenen Regen, zur strukturellen Leistung unter statischem Luftdruckunterschied sowie ein Aufpralltestverfahren zum Einsatz. Die Prüfungen folgten der Florida Testing Application Standard. Das Stehfalzsystem bestand alle Testverfahren. Die Ergebnisse sind besonders […]

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Die IVPU-Planungshilfe „Klimagerecht und energieeffizient: Genutzte Flachdächer mit PU-Dämmung“ informiert über Anforderungen an Wärmedämmung und Feuchteschutz sowie Konstruktionsdetails für verschiedene Tragkonstruktionen. © IVPU Industrieverband Polyurethan-Hartschaum e. V.

Neue Planungshilfe für Flachdächer mit Polyurethan-Dämmung

[…] Solarmodule. Für Neubauten erklärt die Broschüre, wie nicht belüftete Flachdächer mit Aufdachdämmung und zusätzlicher Gefachdämmung feuchtesicher konstruiert werden können. Bei Sanierungen von Holzbalkenkonstruktionen im Bestand erläutert die Planungshilfe Möglichkeiten zur Kombination vorhandener Gefachdämmung mit einer PU-Aufdachdämmung. Die feuchtetechnische Beurteilung erfolgte mittels hygrothermischer Simulation. Die Planungshilfe ist als kostenfreier Download auf der IVPU-Verbandswebsite verfügbar. www.daemmt-besser.de

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Anna Amalia Bibliothek in Weimar: Der verheerende Brand im Jahr 2004 zerstörte tausende wertvolle Bücher und historische Dokumente. © Bild von lapping auf Pixabay

Neues Sensorsystem gegen Schwelbrände in historischen Gebäuden

Ein neues Sensorsystem zur frühzeitigen Erkennung von Schwelbränden in historischen Gebäuden hat die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) in einem Verbundprojekt entwickelt. Historische Bauwerke sind besonders brandgefährdet. Die Folgen können gravierend sein, wie Beispiele aus Kopenhagen, Paris und Weimar zeigen.

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© AS Bau

ASBau priorisiert Präsenz-Lehre

Während der Corona-Pandemie wurde der Lehrbetrieb an Schulen, Hochschulen und Universitäten – gezwungenermaßen – auf die sog. Onlinelehre umgestellt, d. h. phasenweise fand kein Lehrbetrieb in Präsenzform statt. Vor diesem Hintergrund positioniert sich der Akkreditierungsverbund für Studiengänge des Bauwesens (ASBau) e.V. zum Verhältnis von Präsenz- und Onlinelehre im Rahmen der notwendigen Sicherung der Qualität in Bau- und Umweltingenieur-Studiengängen (Bachelor).

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Blick auf die zwei teilautarken Mehrfamilienhäuser der Wohnungsgenossenschaft eG Wohnen in Cottbus. © TU Bergakademie Freiberg

„Rechnung geht auf“: TU Freiberg untersucht Energie-Flatrate für Mieter

Energie-Flatrate im Solarhaus: Das Potenzial für Mietmodelle in Niedrigenergiehäusern hat Forschungsprojekt der TU Bergakademie Freiberg untersucht. Am Stadtrand von Cottbus stehen zwei Mehrfamilienhäuser. Solarthermie auf dem Dach und Photovoltaik an den Außenwänden versorgen die Häuser mit Wärme und Strom. Wärme und Strom können dabei auch in einem Speicher und einer Batterie zwischengespeichert werden. Für die Mieterinnen und Mieter ist alles all-inclusive: Sie bezahlen eine Pauschalmiete, das heißt für den regenerativ erzeugten Strom und die Wärme fällt, neben der Kaltmiete, ein monatlicher Festpreis an. Ob sich dieses Modell für Mieterinnen und Mieter aber auch für Wohnungsbau-Unternehmen rechnet, untersuchte ein kürzlich abgeschlossenes Forschungsprojekt der TU Bergakademie Freiberg.

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Durch Simulationen können bis zu 20 Prozent an Einsparungen in der Anlagenkonzeption erzielt werden. Bild: Plansite

Integrales Planen in der Bauwirtschaft

Die steigenden Anforderungen im Bauwesen erfordern eine Neuausrichtung der Planungsprozesse. Finanzielle Faktoren, Nachhaltigkeitsziele und genehmigungsrelevante Fragen müssen parallel betrachtet werden, statt sequenziell abgearbeitet zu werden.

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© Bettina Dessaules

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